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Sonntag, 10. Februar 2008, 01:08

Kalenderblatt vom 10. Februar

1845:
* Hermann Josef Stübben, in Hülchrath, Kreis Grevenbroich - deutscher Architekt und Stadtplaner

1850:
* Alexander Adolf August Karl von Linsingen, in Hildesheim - deutscher Generaloberst

1855:
Ernst Ludwig von Aster, in Berlin - einer der gelehrtesten Offiziere und ein ausgezeichneter Mathematiker

1895:
* Hans Gustav Röhr, in Uerdingen - deutscher Konstrukteur und Automobilhersteller, Chefkonstrukteur bei der Adlerwerke AG, wo er den bekannten Adler Trumpf konstruierte.

1898:
* Bertolt Brecht, in Augsburg - deutscher Dramatiker und Lyriker

1902:
In Greiz streiken rund 3.000 Textilarbeiter für Lohnerhöhung. Nachdem die Arbeiter einer Fabrik wegen Nichtbewilligung von 10 Prozent Lohnerhöhung in den Ausstand getreten sind und trotz Drohungen der Unternehmer weiter streiken, sperren die Unternehmer am 13. Februar die Textilarbeiter von 17 Fabriken aus. Die Arbeit wird erst wieder aufgenommen, als ein neuer Tarif mit Lohnerhöhungen bewilligt wird.

1905:
80.463 Bergleute fuhren wieder ein, von einer Gesamtbelegschaft von 250.286. (siehe 9.Febr.)

1917:
Der Schweizer Bundesrat teilt dem US-amerikanischen Präsidenten Thomas Woodrow Wilson in einer Note mit, daß sie von der Notwendigkeit der Einhaltung einer strikten und loyalen Neutralität ihrerseits bestärkt sind und weiterhin diplomatischen Beziehungen zum Deutschen Reich aufrecht halten werden.

1918:
Leo Trotzki erklärt das offizielle Ende der Kriegsteilnahme Russlands und bricht die Friedensverhandlungen ab, ohne auf die Friedensbedingungen der deutschen Regierung einzugehen.

1919:
Gesetz über die vorläufige Reichsgewalt, daß von der Regierung und Vertretern der Einzelstaaten ausgearbeitet worden war und von der Nationalversammlung am 10. Februar 1919 ohne Grundsatzdebatte verabschiedet wurde.

1920:
Unter Berufung auf das vom amerikanischen Präsidenten Wilson proklamierte Selbstbestimmungsrecht der Völker und den Artikel V des Prager Friedens von 1866, der eine Volksabstimmung im nördlichen Schleswig vorsah, stimmten 74, 9 % der Bevölkerung für den Anschluß an Dänemark und 25,1 % für den Verbleib beim deutschen Reich. So wird Schleswig in Nordschleswig und Südschleswig geteilt. >>>

1923:
Wilhelm Conrad Röntgen , in München - deutscher Physiker, Entdecker der nach ihm benannten Röntgenstrahlen

1924:
Der 50 Billionen Mark-Schein wird ausgegeben vom Reichsbankdirektorium Berlin.

1936:
Die Luftfahrtforschungsanstalt (LFA) in Braunschweig wird gegründet, von 1938 bis 1945 Luftfahrtforschungsanstalt Hermann Göring (LFA). >>>

1941:
Der bulgarische Oberst Popoff trifft in Berlin ein. Die vorgesehenen Besprechungen zwischen ihm und dem Chef der Luftwaffe, sollen erst nach einer heute stattfindenden Besprechung des Botschafters Ritter mit dem bulgarischen Gesandten Draganoff erfolgen. Inhalt: Mobilmachung Bulgariens, Dreimächtepakt, Schutz Bulgariens und Regelung der Befehlsführung.

Albert Hoffmann wird von Adolf Hitler zum Stellvertretenden Gauleiter im neu gebildeten Gau Oberschlesien ernannt.

1942:
Bei Staraja Russa konnte der Feind keine wesentlichen Fortschritte machen; Nachschubschwierigkeiten zeigen erste Wirkungen; Luftversorgung der 16. Armee wird notwendig werden.

An der Südfront Leningrads konnten schwere Angriffe abgewehrt werden.

Flugblatt
des britischen Oberbefehlsabers der Britischen Kampfflugzeuge an das deutsche Volk: ...“Bald werden wir jeden Tag und jede Nacht erscheinen bei Regen, Sturm und Schnee – wir und die Amerikaner. Wenn ihr uns dazu zwingt, werden wir das Dritte Reich von einem Ende zum anderen heimsuchen. Ihr könnt uns nicht hindern, und ihr wisst das. Ihr habt keine Chance.”... >>>

1944:
141 amerikanische B-17-Terrorbomber mit über 400 Maschinen Jagdschutz, fliegen Angriff auf Braunschweig, einer der bis dahin schwersten, bei dem mindestens 350 Menschen ums Leben gekommen sind.

U 666 unter Oberleutnant z. S. Wilberg, vermutlich durch einen britschen Luftangriff versenkt, die letzte bekannte Position westlich
von Irland im Nordatlantik. Keine Überlebenden der 51 (53) Mann Besatzung.


An der Südfront werden die Amerikaner, die zum dritten Mal in Cassino eingedrungen sind, erneut aus der Stadt (Ruine) geworfen.

1945:
Die "Steuben" wird von zwei Torpedos des sowjetischen U-Boot S 13 unter dem Kommando von Korvettenkapitän Alexander Marinesko getroffen und sinkt rasch. Der U-Bootkommandant Marinesko, hat das Schiff vier Stunden lang unter Wasser manövrierend mit Sonar verfolgt. Eine Woche zuvor hatte Marinesko bereits die "Wilhelm Gustloff” versenkt. Beim Untergang kommt der größte Teil der an Bord befindlichen Passagiere, vor allem schwer verwundete Soldaten und Besatzung ums Leben. Nur knapp 400 Schiffbrüchige konnten von den Begleitschiffen des Transporters aus der eiskalten Ostsee gerettet werden. >>>

Die Absicht Breslau zangenförmig zu umschließen, tritt deutlich hervor. In Elbing und Posen ist die Lage kritisch.

In Stettin sind nun 1000 Mann vom III. SS-Korps ausgeladen worden, in Gotenhafen die 389. Inf.-Div.

Preußisch-Eylau ging verloren.

Vom Süden Einflug von 200 4-motorigen Terrorbombern gegen ein Hydrierwerk in Süddeutschland, ohne schwere Schäden.

Vom Westen Einflug von 1200 4-motorige Terrorbombern gegen Thüringen, Sachsen und Magdeburg, die Mehrzahl der Bomben ging ins Feld.

Zwischen Rhein und Maas gehen Bombenteppiche nieder.

Die polnische Exilregierung fordert zum Kampf gegen die Russen auf.

1946:
Pariser Friedenskonferenz. Die Siegermächte Sowjetunion, USA, Großbritannien und Frankreich verhandeln auf dieser Konferenz die Friedensbedingungen mit den Kriegsverlierern Italien, Rumänien, Ungarn, Bulgarien und Finnland.


"Kein größerer Schaden kann einer Nation zugefügt werden, als wenn man ihr den Nationalcharakter, die Eigenheit ihres Geistes und ihrer Sprache raubt."
- J. G. Herder -

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