Experte: Chinas Lockdown ist ein Problem für die globale Wirtschaft
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Logistk-Ketten vor Kollaps?
20. April 2022
Die Lage bei den internationalen Logistik-Ketten verschärft sich dramatisch. Besonders vor dem Hafen von Shanghai stauen sich Hunderte Schiffe. Global bewgen sich 12% der per Schiff transportierten Güter derzeit nicht.
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opposition24
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Bis zu 70,2 Prozent Preisanstieg: Großhandelspreise steigen nach Kriegsausbruch auf Rekordhoch
Die deutschen Großhändler haben seit Beginn der Berechnungen 1962 kein größeres Plus verzeichnet. Dabei verteuern sich die Preise insbesondere in einer Branche erheblich.
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Der Wert dürfte inzwischen bei jeden wahrgenommen werden.
Zitat
Energiekosten steigen um 83,8 Prozent
Veröffentlicht am 20. April 2022
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Farbliche Hervorhebung innerhalb des Zitates durch mich.
Zitat
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Die Preise für Getreidemehl waren 33,6 % höher als im März 2021. Gegenüber Februar 2022 stiegen diese Preise um 11,2 %.
Preisanstieg bei Verbrauchsgütern vor allem durch gestiegene Preise für Fleisch und Fleischerzeugnisse
Die Preise für Verbrauchsgüter waren im März 2022 um 9,6 % höher als im März 2021 und stiegen gegenüber Februar 2022 um 2,9 %. Nahrungsmittel waren 12,2 % teurer als im Vorjahr. Besonders stark stiegen die Preise für nicht behandelte pflanzliche Öle (+72,3 % im Vorjahresvergleich), sie stiegen allein gegenüber dem Vormonat Februar um 25,6 %. Butter kostete 56,0 % mehr als im März 2021. Rindfleisch war 31,1 % teurer als ein Jahr zuvor (+5,4 % gegenüber Februar 2022), Kaffee war 20,5 % teurer. Die Preise für Schweinefleisch stiegen gegenüber dem Vormonat Februar um 25,3 % und lagen damit 12,0 % über den Preisen von März 2021.
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7,8 Millionen Niedriglohnjobs im April 2021
1.563.320 Hartz 4-Empfänger in Deutschland
Rentner: 13,7 Millionen Menschen, die in Deutschland arm sind
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matty (20.04.2022)
Hartz 4 Regelsatz für das Essen 155,82 €
Allein nur beim Essen wäre eine Anpassung von 18€ nötig![]()
Sollen die Armen auch aus dem Fenster springen![]()
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Echt dreist finde ich
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SPD-Ernährungsexpertin: Jeder kann sich gesundes Essen leisten
Freigeschaltet am 22.04.2022 um 17:41 durch Thorsten Schmitt
Trotz der steigenden Preise für Lebensmittel können sich die Bundesbürger nach Meinung der ernährungspolitischen Sprecherin der SPD-Bundestagfraktion, Rita Hagl-Kehl, weiterhin gesundes Essen leisten. "Sich gesund zu ernähren, bedeutet nicht gleich, einen höheren Preis zu zahlen", sagte die Sozialdemokratin dem Tagesspiegel (Samstagausgabe). Wie sich die Menschen ernähren, hänge nicht nur vom Preis, sondern auch von der Wertschätzung der Lebensmittel und des Essens im Allgemeinen ab. "Wenn wir nicht zu viel, sondern effizient und durchdacht einkaufen und unsere Lebensmittel nicht wegwerfen oder verschwenden, werden wir uns auch eine gesunde Ernährung leisten können", sagte Hagl-Kehl.
Mit Blick auf Forderungen nach weiteren finanziellen Entlastungen für Geringverdiener verwies Hagl-Kehl auf die bereits beschlossenen Maßnahmen: "Durch die Energiepreispauschale, die Rentenerhöhung sowie die finanzielle Unterstützung von Familien und Sozialleistungsempfängern hat die Bundesregierung wichtige und effiziente Maßnahmen beschlossen, die alle Bürgerinnen und Bürger, aber vor allem die, die es am nötigsten brauchen, entlasten", sagte Hagl-Kehl.
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matty (23.04.2022)
Die EZB Bilanz wuchs seit 2000 von 1 Billion auf 8,5 Billionen aber das ist nur ein Gesichtspunkt das sollte jedem klar sein![]()
Das auch da die Angaben zur Inflation geschönt gerechnet sind dürfte klar sein.
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Ungarns Notenbank hebt Leitzins auf 5,4 Prozent
26.04.2022 um 14:49
Die ungarische Zentralbank stemmt sich mit einer weiteren kräftigen Zinserhöhung gegen die Inflation.
Ungarns Zentralbank hob den Leitzins am Dienstag um einen vollen Punkt auf 5,4 Prozent an. Ökonomen hatten damit gerechnet. Bereits im März hatten die Währungshüter um Zentralbankchef György Matolcsy einen geldpolitischen Schritt in diesem Umfang unternommen, um den Preisauftrieb einzudämmen. Die Notenbank hatte bereits im Juni 2021 die Zinswende eingeleitet.
Im März war die Teuerungsrate auf 8,5 Prozent gestiegen - der höchste Wert seit Juni 2007. Die Notenbank strebt eine Rate von drei Prozent an, wobei sie Abweichungen um einen Prozentpunkt nach oben oder unten toleriert. Sie erwartet, dass die Teuerungsrate heuer im Zuge des durch den Krieg im Nachbarland Ukraine angefachten Energiepreisanstiegs auf bis zu 9,8 Prozent klettern könnte. Fachleute gehen davon aus, dass die Notenbank heuer noch mehrfach nachlegen wird und das Leitzins-Niveau Ende 2022 bei 7,4 Prozent liegen dürfte.
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matty (26.04.2022)
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Deutschland Sozialstaat
Bundesregierung will Corona-Bonus für Hartz-IV-Empfänger verdoppeln
Die Bundesregierung will den geplanten Einmal-Bonus für Hartz-IV-Empfänger wegen der Belastungen durch die Corona-Pandemie von 100 auf 200 erhöhen.
Das geht aus einem Gesetzesentwurf der Ampel-Koalition hervor, über den das Portal „Business Insider“ berichtet. Der Bonus soll demnach im Juli 2022 ausgezahlt werden.
Die Regelung soll noch am Mittwoch vom Kabinett beschlossen werden. Zudem einigte sich die Ampel-Koalition in der Nacht zu Mittwoch auf Regelungen, wie ukrainische Flüchtlinge ebenfalls Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II erhalten sollen.
Die Jobcenter sollen auch für die Vermittlung in Jobs dann zuständig sein.
Dafür ist eine vorherige Registrierung bei den Ausländerbehörden nötig. Der Bund rechnet mit 200.000 neuen Bedarfsgemeinschaften und Mehrkosten von 3,4 Milliarden Euro pro Jahr.
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uebender (27.04.2022)
cash
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EZB-Vizechef stimmt Konsumenten auf weiter hohe Inflation ein
Die Konsumenten müssen sich laut der Europäischen Zentralbank vorerst auf eine weiterhin hohe Inflation einstellen.
28.04.2022 13:27
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Bevor einer meckert die Inflation war auch nur temporär so wie die Corona Maßnahmen.
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Deutsche Bundesregierung soll im Krisenfall Unternehmen enteignen können
Die Bundesregierung soll in einem Energie-Krisenfall in den Markt eingreifen und Unternehmen zur Not auch enteignen können. Das sieht eine Novelle des Energiesicherungsgesetzes vor, das am Freitag im Bundestag
erstmals beraten wurde. Der parlamentarische Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Oliver Krischer (Grüne), sagte, das Gesetz solle so bald wie möglich in Kraft treten.
29.04.2022 13:32
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matty (29.04.2022)
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„Erst der Anfang“: Lebensmittel werden in den kommenden Wochen noch teurer
Die ohnehin schon hohen Lebensmittelpreise könnten einem „Spiegel“-Bericht zufolge in den kommenden Wochen noch weiter steigen. Das Nachrichtenmagazin zitierte am Freitag den Chef einer großen Molkerei, der ab Anfang Mai Preissprünge von 20 bis 25 Prozent bei Milchprodukten erwartet. Das sei zudem „erst der Anfang, weitere Preisrunden werden folgen“.
Trotzdem müssten viele Landwirte nun „an allen Ecken und Enden sparen“, was die Milchmenge weiter schrumpfen lasse. So seien Dünger, Diesel und Kraftfutter deutlich teurer geworden. Weitere Preissprünge hätten auch mit der „Angst des Einzelhandels vor fehlender Verfügbarkeit“ zu tun, fuhr Ilchmann fort. Das Angebot sei knapp und die Nachfrage hoch.
Dass die bisherigen Preiserhöhungen viele Folgen des Ukraine-Krieges noch nicht komplett abbildeten, etwa gestiegene Kosten für Energie und Futter. Die jüngsten Steigerungen seien schon vor Monaten verhandelt worden, aktuelle Preise würden aber erst in diesen Tagen ermittelt.
Das Statistische Bundesamt rechnet für April in einer ersten Schätzung mit einer Inflation von 7,4 Prozent. Angetrieben wird diese sehr stark von den Energiepreisen, allerdings wurden auch Nahrungsmittel zuletzt um 8,5 Prozent teurer. Im März hatte diese Rate noch bei 6,2 Prozent gelegen.
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uebender (30.04.2022)
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Deutschland für Öl-Embargo
Verbraucherschützer warnen vor immensen Energie-Nachzahlungen
Nach Einschätzung des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV) drohen Mietern und Wohnungseigentümern angesichts der stark gestiegenen Energiepreise erhebliche Nachzahlungen.
„Der Anstieg der Heizkosten, insbesondere für Erdgas, ist dramatisch und ein Ende nicht absehbar“. „Hohe Nachzahlungen in diesem oder im kommenden Jahr werden für die privaten Haushalte zu einer großen Belastung.“
Engelke geht davon aus, dass Haushalte mit geringem Einkommen die Zusatzkosten nicht mehr schultern können. Für diese Gruppe reiche auch das zweite Entlastungspaket der Bundesregierung nicht aus, sagte er. Zudem würden mit der Energiepreispauschale zum Beispiel Rentner sowie der Bereich der Minijobber nicht erreicht.
Baerbock: Deutschland für Öl-Embargo
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock hat derweil bekräftigt, dass Deutschland ein Öl-Embargo gegen Russland befürwortet.
Man sei jetzt darauf „vorbereitet“, auch mehrere Jahre ohne russisches Öl auszukommen.
Vor einigen Wochen noch hätte man einen sofortigen Lieferstopp nicht durchstehen können, sagte Baerbock weiter.
Der Anteil russischen Öls am deutschen Ölverbrauch ist seit Beginn des russischen Kriegs gegen die Ukraine binnen weniger Wochen von 35 auf 12 Prozent gesunken.
Mit einem deutschen Ja zu einem Öl-Embargo wächst der Druck auf die verbliebenen EU-Mitgliedsländer.
Die Energieminister der EU-Staaten beraten heute bei einem Sondertreffen unter anderem über Russlands Stopp von Gaslieferungen nach Polen und Bulgarien.
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uebender (02.05.2022)
EZB-Vizechef stimmt Konsumenten auf weiter hohe Inflation ein
Die Konsumenten müssen sich laut der Europäischen Zentralbank vorerst auf eine weiterhin hohe Inflation einstellen.
28.04.2022 13:27
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Zum Wohle des Deutschen Volkes war da nicht mal was
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Bundesregierung 11. Mai 2022 / 16:36
Regierung spendet wegen „explodierender Lebensmittelpreise“ – aber ins Ausland!
Es hat sich bis ins grün geführte Außenministerium durchgesprochen: „Täglich wächst die Not“, so durch „explodierende Lebensmittelpreise“.
Lebensmittelpreise auf Allzeithoch
Allein im April stiegen sie um 8,6 Prozent auf ein neues Allzeit-Hoch. Viele Deutsche sind mittlerweile gezwungen, ihr Kaufverhalten zu ändern und sich einzuschränken. Noch stärker verteuerten sich nur Strom, Erdgas, Heizöl, Kraftstoff und andere Energieprodukte. Alles in allem spitzt sich die Lage zu, die Menschen können sich das bisherige Leben nicht mehr leisten.
Da ist es doch fein, wenn die Bundesregierung das Problem erkennt!
Mitleid nur mit Fremden
Doch weit gefehlt, wer glaubt, dass die Minister Empathie oder gar Mitleid mit der bedrängten Bevölkerung haben. Nein, Mitleid hat etwa die grüne Außenministerin Annalena Baerbock nur mit jenen, die unter explodierenden Lebensmittelpreisen und im bevorzugten Ausland leben: in Syrien.
Zur Milderung von deren Notlage gibt das Außenministerium eine Milliarde Euro – Steuergeld, das jene abgeben müssen, die ebenfalls unter explodierenden Lebensmittelpreisen und wachsender Not leiden!
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Alice Weidel: Bald kracht's
12. Mai 2022
Im Interview mit Michael Mross kritisiert Alice Weidel Waffenlieferungen an die Ukraine. Die Inkompetenz bei der Politik hätte auch im Wirtschaftsbereich ein Ausmaß angenommen, dass man sich Sorgen um die Zukunft Deutschlands machen muss.
Die AfD-Factionsvorsitzende Alice Weidel sorgt sich um die Zukunft Deutschlands. Besonders in Sachen Energie hätte die Inkompetenz der Politik ein Ausmaß angenommen, dass Mann mit dem Schlimmsten rechnen müsse. Weidel ist auch strikt gegen Waffenlieferungen an die Ukraine und befürwortet stattdessen diplomatische Vorstöße.
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Was der Beitritt der Ukraine der gegen Maastricht verstößt für die Deutschen in Euro bedeutet sagt Michael Roth (SPD) wohl wissend nicht
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Roth will beschleunigte EU-Beitrittsverhandlungen für Ukraine
11. Mai 2022
Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Michael Roth (SPD), hat sich hinsichtlich der Aufnahme der Ukraine in die Europäische Union für beschleunigte Beitrittsverhandlungen ausgesprochen. "Es hilft der Ukraine nicht, wenn wir jetzt über Jahrzehnte reden", sagte er den Sendern RTL und ntv. "Das ist ein Land im Krieg, das braucht Ermutigung."
Und man müsse auch bei den Beitrittsverhandlungen "auf die Tube drücken". Für die EU stelle sich die Frage, wie sie zukünftig noch stärker zu Frieden und Stabilität beitragen könne. "Und da kann eine Perspektive hilfreich sein." Dass das ein langer und beschwerlicher Weg sei, das wüssten die Ukrainer sicherlich auch selbst, so Roth.
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matty (12.05.2022)
Die Energieminister der EU-Staaten beraten heute bei einem Sondertreffen unter anderem über Russlands Stopp von Gaslieferungen nach Polen und Bulgarien.
Von der russischen Seite werden nun Nägel mit Köpfe gemacht und der Grund dürften die Vereinigten Staaten von Europa sein
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Der russische Versorger Inter RAO stellt nach Angaben des finnischen Netzbetreibers Fingrid ab Samstag 01.00 Uhr (Ortszeit) seine Stromlieferungen nach Finnland bis auf weiteres ein. Grund sei, dass über die Energiebörse Nord Pool seit dem 6. Mai keine Zahlungen bei der russischen Firma eingegangen seien, teilt Fingrid unter Verweis auf eine Erklärung von Inter RAO mit. Fingrid sei nicht für die Zahlungen zuständig. Nord Pool lehnt eine Stellungnahme ab.
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Ein Sprecher von einem anderen Energieunternehmen, „Finnish Energy“ erklärte, es werde in der Folge keinen Mangel an Strom im Land geben - allerdings würde der Lieferstopp höhere Preise zur Folge haben. Offiziell werden Zahlungsschwierigkeiten als Grund angegeben. Mit importiertem Strom aus Russland werden etwa zehn Prozent des finnischen Energieverbrauchs abgedeckt. Dies wolle man mit Stromimporten aus Schweden ersetzen.
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matty (15.05.2022)
Wie schon oft geschrieben sind die westlichen Währungen nichts mehr wert.Schaut mal auf den Euro USD Kurs, die Parität ist nicht mehr weit aber tröstet euch bis Null geht es sicher schneller![]()
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matty (22.07.2022)
8% Inflation oder doch eher 30%
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Durch den Ankauf von Staatsanleihen hatte Draghi in seiner Amtszeit als oberster Währungshüter die Geldmenge in der Eurozone von 9,5 auf 13 Billionen Euro in sieben Jahren erhöht. Das ist ein Zuwachs aus dem Nichts von über 30 Prozent – und ein deutlicher Hinweis, in welche Höhen die aktuelle Inflation, die derzeit in der Eurozone bei offiziell 8,6 Prozent liegt, noch klettern kann. Zumal Draghis Nachfolgerin bei der EZB, Christine Lagarde, in ihren zwei Jahren Amtszeit noch einmal 2,5 Billionen Euro aus der Fiat-Gelddruckmaschine in Frankfurt am Main drauflegte.
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matty (23.07.2022)
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Geschäftsklimaindex
Ifo-Institut sieht Deutschland „an der Schwelle zur Rezession
Das Ifo-Institut sieht Deutschland wegen der hohen Energiepreise und der drohenden Gasknappheit „an der Schwelle zur Rezession“. Der Ifo-Geschäftsklimaindex sank von 92,2 Punkten im Juni auf 88,6 Punkte im Juli, wie das Ifo-Institut am Montag erklärte.
Die Stimmung in den deutschen Unternehmen war damit so schlecht wie seit Juni 2020 nicht mehr.
Die Stimmung verschlechterte sich demnach in allen Wirtschaftsbereichen: Der Index im verarbeitenden Gewerbe sank stark ab, zum ersten Mal seit zwei Jahren waren zudem die Auftragseingänge leicht rückläufig.
Im Dienstleistungssektor fiel die Stimmung ebenfalls erheblich, nach „zuletzt großem Optimismus“ drehte sich laut Ifo auch die Stimmung im Tourismussektor und im Gastgewerbe.
Auch im Handel blieb das Geschäftsklima schlecht. Die aktuelle Geschäftslage bewerteten die Händler schlechter, auch ihre Sorgen mit Blick auf die kommenden Monate nahmen weiter zu.
Nach einer kurzen Erholung verschlechterte sich auch die Stimmung im Baugewerbe: Die aktuelle Lage wurde im Juli laut Ifo so schlecht bewertet wie zuletzt im April 2016. Mit einer Besserung der Situation rechnen die Unternehmen demnach nicht.
Für den Geschäftsklimaindex antworten monatlich rund 9.000 Unternehmen auf Fragen des Ifo-Instituts. Sie werden gebeten, ihre gegenwärtige Geschäftslage zu beurteilen und ihre Erwartungen für die nächsten sechs Monate abzugeben.
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uebender (25.07.2022)
Das Märchen über die Aufgaben der EZB gleich Währungsstabilität sollte für jeden sichtbar sein, sollte
Mit freundlichen Grüßen
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Aufwertung gegen den Euro 1 JahrAustralischer Dollar 9,1%
Britisches Pfund 1,5%
Norwegische Krone 4,7%
Schweizer Franken 9,2%
Kanadischer Dollar 11,7%
US-Dollar 13,7%
Tschechische Krone 4,1%
Russischer Rubel 29,7%
Kasachischer Tenge 2,9%
Kenia-Schilling 6,3%
Südafrikanischer Rand 2,7%
Indische Rupie 7,6%
Indonesische Rupiah 11,0%
Rial Omani 13,8%
Vietnamesischer Dong 12,3%
Schekel (Israel) 9,7%
Jordan-Dinar 13,8%
Dschibuti-Franc 13,8%
Renminbi 10,4%
Kabodschanischer Riel 13,3%
Kubanischer Peso 13,9%
Usbekischer Som 11,4%
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matty (28.07.2022)
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Bundesrechnungshof warnt vor einem Staatsversagen
Unter Staatsversagen versteht man staatliche Eingriffe in den Markt die systematisch zu Ineffizienz und schlussendlich zu Massenarbeitslosigkeit und Verarmung und führen. Genau davor warnt der Bundesrechnungshof aktuell.
Der Bundesrechnungshof warnt die Chaoten in der Ampel-Regierung davor, dass ihnen wegen immer höherer Ausgaben für Pensionen, Renten und Sozialsystem bald das Geld des Steuerzahlers ausgeht.
Der Bundesrechnungshof (BRH) prüft die Rechnung sowie die Wirtschaftlichkeit und Ordnungsmäßigkeit der Haushalts- und Wirtschaftsführung des Bundes laut Art. 114 GG und ist per als angeblich unabhängiges Organ der Finanzkontrolle nur dem Gesetz unterworfen.
In einem neuen Bericht davor er davor gewarnt, dass der Bund angesichts steigender Ausgaben seine Aufgaben nicht mehr vollumfänglich wahrnehmen könne.
Schon heute sei die Handlungsfähigkeit der Bundesregierung eingeschränkt: Ein Großteil des Haushalts, rund 90 Prozent, sei „versteinert“, also fest verplant.
Grund für die Haushaltsschieflage sei nicht etwa die Versorgung eines Massenheeres aus allen Herrenländer, die Massenabwanderung von Leistungsträgern oder die Verteilung des Steuergeld der Deutschen in der ganzen Welt.
Die Behörde fordert deshalb: sparen, sparen, sparen!
Die Bundesregierung müsse deshalb dringend wieder die Schuldenbremse ernst nehmen und ihre Ausgaben zurückfahren, so die obersten Finanzwächter.
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uebender (25.08.2022)
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Rechnungshof warnt
Unpopuläres Sparen: Droht dem Staat sonst die Handlungsunfähigkeit?
Wer mag es nicht, Geld vom Staat zu bekommen? Doch was, wenn sich der Staat mit seinen Ausgaben übernimmt? Der Bundesrechnungshof warnt die Bundesregierung vor einem „Weiter-so“.
Im Sommerinterview mit der ARD hatte Bundesfinanzminister Christian Lindner gesagt, dass kürzlich noch vor der FDP-Parteizentrale „viele linke Gruppen, Antifa zum Beispiel und andere“, für eine Verlängerung des 9-Euro-Tickets demonstriert hätten.
Jeder Euro müsste durch Kürzung anderswo mobilisiert werden“, so Lindner. Generell sei er nicht von einer „Gratismentalität à la bedingungsloses Grundeinkommen“ überzeugt, auch nicht im öffentlichen Nahverkehr.
Auch der Bundesrechnungshof blickt mit sorgenvoller Miene auf den deutschen Finanzhaushalt. In seiner Rolle als „oberste Bundesbehörde und als unabhängiges Organ der Finanzkontrolle“
„Der finanzielle Spielraum, um unvorhergesehene Ereignisse abfedern zu können, hat sich spürbar reduziert“, aus einem ihr vorliegenden Bericht der Kontrollbehörde.
Wird der Staat handlungsunfähig?
Demnach hätten nicht nur die Corona-Pandemie und der Ukrainekrieg zu einem heftigen Anstieg der Staatsausgaben geführt, sondern auch die riesigen Pensionsversprechen an Beamte, die weiter steigenden Sozialausgaben und die Rentengeschenke der Vergangenheit.
Dabei sei die Handlungsfähigkeit der Regierung heute schon eingeschränkt, warnt das Papier und bringt den Begriff „versteinert“ auf den Tisch. „Mit fortschreitender Versteinerung wächst die Gefahr, dass der Staat seine Handlungsfähigkeit verliert“.
Dadurch könne der Staat möglicherweise „künftige Herausforderungen oder gar schwere exogene Schocks“ nicht mehr bewältigen.
Schließlich werde dem Blatt nach im Bericht der Ampelregierung dringend geraten, die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse wieder ernst zu nehmen und ihre Ausgaben zurückzufahren.
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uebender (27.08.2022)
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Geldentwertung
Warum die Inflation gefühlt etwa dreimal so hoch ist wie die offizielle Zahl
Die Großhandelspreise schnellen weiter in die Höhe, gerade Alltägliches wie Strom, Tanken und Lebensmittel wird immer teurer. Die Verbraucher empfinden die Inflation laut einer Umfrage allerdings als viel höher. Ein Experte erklärt, warum das so ist.
Wieso ist die gefühlte Inflation viel höher?
Im September stieg die Inflation in Deutschland auf 10 Prozent, nach 7,9 Prozent im August.
Doch wie kommt es zu solch einem deutlichen Unterschied zwischen offizieller und gefühlter Inflation?
Dr. Johannes Treu, Professor für Betriebswirtschaftslehre an der IU, erklärt diese Wahrnehmung der Verbraucher. „Wir nehmen Inflation immer dort wahr, wo wir Konsumausgaben haben.
Den Menschen interessiert es, was er täglich zahlen muss, um seine Grundbedürfnisse zu erfüllen. Wenn wir jedes Mal beim Einkaufen merken, dass der Warenkorb teurer wird, neigen wir dazu, die reale Steigerung im Gesamten zu überzeichnen.“
Die Preise für die täglichen Dinge wie Strom, Tanken, Lebensmittel seien den Menschen viel bewusster. „Tatsächlich sinken in anderen Bereichen die Preise, wie beispielsweise für Fernseher, Computer, Autos. Nur konsumieren wir diese Dinge nicht alltäglich“, erläutert Treu.
Der hohe Anstieg der Großhandelspreise im Vorjahresvergleich sei weiterhin durch stark gestiegene Preise für viele Rohstoffe und Vorprodukte begründet, so die Statistiker von Destatis.
Entspannung bei Metallen und Altmaterialien
Im Großhandel mit Erzen, Metallen und Metallhalbzeug lagen die Preise nur noch 3,8 Prozent höher als im Vorjahr, nachdem die Vorjahresveränderungsrate im Juli 2022 noch bei +14,9 Prozent gelegen hatte.
Inflation bedeutet Kaufkraftverlust
Letztendlich haben die Menschen bei inflationärer Marktentwicklung nicht weniger Geld in der Tasche. Aufgrund der höheren Preise bekommen sie nur weniger dafür. Das kommt einer Entwertung des Euros oder eines Kaufkraftverlustes gleich.
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uebender (16.10.2022)
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Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst
Gewerkschaften: Inflation wird anhalten – Fahimi warnt vor Exodus von Unternehmen
In den Gewerkschaften geht man weiter von hoher Inflation aus. DGB-Chefin Fahimi zufolge sei nicht die Zeit für „kapitalismuskritische Grundsatzdebatten“.
In den Gewerkschaften rechnet man mit Blick auf die Inflation nicht mit einer zeitnahen Normalisierung. In diesem Zusammenhang wächst die Kritik an der Politik der Bundesregierung und am Fortgang der Gespräche im Rahmen der „konzertierten Aktion“.
Verdi-Chef Frank Wernecke hat Bundeskanzler Olaf Scholz attestiert, die in Aussicht gestellten Steuerboni bei Prämienzahlungen an Beschäftigte seien lediglich gut gemeint. DGB-Präsidentin Yasmin Fahimi kritisiert das Dividendenverbot für Unternehmen bei Inanspruchnahme der Energiepreisbremse.
Verhandlungen zwischen öffentlichen Arbeitgebern und Gewerkschaften im Januar
Die hohe Inflation wird uns weiter beschäftigen.
Alle Menschen müssen den Kühlschrank voll bekommen, alle haben Anspruch auf eine geheizte Wohnung.“
Aus diesem Grund gehen die Gewerkschaften Verdi und dbb (Deutscher Beamtenbund) mit Forderungen in die Verhandlungen, die vor allem Geringverdienern zugutekommen sollen.
Gewerkschaften rechnen mit dauerhafter Inflation
Bundeskanzler Olaf Scholz hatte Unternehmen in Aussicht gestellt, auf Steuern und Abgaben auf Sonderzahlungen an Arbeitnehmer von bis zu 3.000 Euro zu verzichten. Diese sollten einen einmaligen Beitrag zur Linderung der Inflationsbelastung leisten.
Werneke sieht dadurch vor allem den Effekt, dass Arbeitgeber von dem Angebot Gebrauch machen, im Gegenzug jedoch beim regulären Lohnzuwachs mauerten:
Unsere Mitglieder wünschen sich nachhaltige, dauerhafte, tabellenwirksame Entgeltsteigerungen und bezahlen darauf dann auch gerne Steuern und Sozialabgaben.“
Kritik an Dividendenverbot als Preis für Energiepreisbremse
Es ist wirklich nach wie vor existenzbedrohend, was sich derzeit in der Industrie abspielt.“
Vor allem die Ausschüttungsvorgaben im Zusammenhang mit den Energiepreisbremsen hält Fahimi für kontraproduktiv. Diesen zufolge dürfen Unternehmen, die diese im Umfang von mehr als 50 Millionen Euro beanspruchen, keine Dividenden ausschütten.
Das sind die normalen Mechanismen der Marktwirtschaft. Es mag ja sein, dass die einem nicht gefallen. Aber jetzt ist nicht die Zeit für kapitalismuskritische Grundsatzdebatten, sondern für effektives Handeln in der Realität.“
Fahimi bricht erneut eine Lanze für den Industriestandort
Je tiefer die Einschnitte in die Wertschöpfungskette wären, umso mehr Unternehmen könnten die Wertschöpfungskette Deutschland verlassen, mahnt die DGB-Chefin. Es müsse endlich wirksame Maßnahmen geben, die wettbewerbsfähige Industrie-Strompreise sicherstellten.
Nur so ließe sich verhindern, dass „in den kommenden Monaten viele Betriebe die Produktion drosseln und perspektivisch Arbeitsplätze abbauen könnten“. Dies müsse auch zentrales Thema für die „konzertierte Aktion“ sein.
Es wäre, so Fahimi damals, ein „eklatanter Fehler, auf Industrieproduktion in Deutschland zu verzichten, nur um sich die eigene Klimabilanz schönzurechnen“.
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uebender (03.01.2023)