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Sonntag, 9. Februar 2020, 11:48

Die US Regierung will sich selber bestrafen ???

Kennt ihr den? Washington treibt Plan zur Bestrafung von "Währungsmanipulationen" voran

Quelle >>>

Zitat

[...]
Die US-Regierung will gegen Währungsmanipulationen seiner Handelspartner vorgehen, um US-Unternehmen und Arbeitnehmern "gleiche Wettbewerbsbedingungen" zu ermöglichen. Dazu wurden neue Regeln beschlossen, die den Handel durch neue Strafzölle beeinflussen sollen.

Das US-Handelsministerium hat neue Regeln zur Einführung von Antisubventionszöllen auf Produkte aus Ländern beschlossen, die nach seiner Ansicht ihre Währungen gegenüber dem US-Dollar unterbewerten.
Neben China könnten die Regeln auch Waren aus anderen Ländern dem Risiko höherer Zölle aussetzen. Zu den Ländern, die betroffen sein könnten, gehören Deutschland, Irland, Italien, Japan, Malaysia, Singapur, Südkorea, Vietnam und die Schweiz. Sie alle werden auf der sogenannten Überwachungsliste des US-Finanzministeriums geführt, die Devisenmarktinterventionen, hohe globale Leistungsbilanzüberschüsse und hohe bilaterale Handelsüberschüsse verfolgt.
Das US-Handelsministerium erklärte, die neuen Regeln seien eine wohlüberlegte Reaktion auf unfaire Devisenpraktiken und Teil eines breit angelegten Vorstoßes der Trump-Regierung, gegen Handelsungleichgewichte vorzugehen. Dies bedeute einen weiteren wichtigen Schritt, mit dem "gleiche Wettbewerbsbedingungen für US-amerikanische Unternehmen und Arbeitnehmer geschaffen werden sollen", so US-Handelsminister Wilbur Ross.[...]

Farbliche Hervorhebung innerhalb des Zitates durch mich.

Wer ist wohl der Größte Manipulator seiner Währung und was ist das Werkzeug?

Selbst auf Wikipedia "Petrodollar" nachzulesen! >>>

Zitat

[...]
Folgen der Dollarfakturierung
Aus der Dollarfakturierung des Erdöls lassen sich drei Bedeutungen ableiten:

  • Erstens hat die große und konstante Abhängigkeit der Weltwirtschaft vom Rohöl einerseits zur Folge, dass der Wechselkurs jedes Landes gegenüber dem US-Dollar eine entscheidende ökonomische Größe ist – schließlich beeinflusst er in großem Maß die Rohstoffpreise eines Landes.
  • Zweitens verursacht die fast ausschließliche Dollarfakturierung andererseits bilanztechnisch Verbindlichkeiten der US-Zentralbank Federal Reserve gegenüber den erdölexportierenden Ländern in enormem Umfang, da diesen Ländern durch den Ölexport große Dollarbestände zufließen.
  • Drittens fließen der US-Zentralbank in Höhe der Ölkaufpreise Devisen der ölkaufenden Nationen zu.

Petrodollars und die Seigniorage-Einnahmen der USA
Da es den meisten erdölexportierenden Ländern bis heute an interessanten Investitionsobjekten in großem Umfang fehlt, fließt seit jeher ein erheblicher Anteil der Dollarbestände in die USA zurück. Dies führt zu der für die USA angenehmen Situation, dass dem Land erstens hohe Seigniorage-Einnahmen zufallen (vereinfacht gesagt: Gewinn durch Gelddrucken). Die nachhaltig starken Kapitalimporte aus den Ölländern senken das Zinsniveau in den USA, was Investitionen begünstigt.

Globalisierungskritiker vergleichen dies mit einer Bank, die Schuldscheine ausgibt, die aber anschließend von den Gläubigern wieder bei derselben Bank angelegt werden.
Der starke Dollarrückfluss in die USA wirkt tendenziell inflationstreibend; die Staatsverschuldung der Vereinigten Staaten und auch die private Verschuldung seiner Bürger gelten als besorgniserregend hoch (siehe auch Haushaltskrise in den USA 2011).
[...]
Farbliche Hervorhebung innerhalb des Zitates durch mich.

Da sollte die USA den US Dollar doch mal massiv abwerten damit das Verhältnis stimmt!

Mit freundlichen Grüßen :winken:

uebender

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »uebender« (18. August 2020, 16:34)


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