Quelle!>>>
Zitat
Was geschieht mit dem EURO?
Ausblick 2019: Steigen die Zinsen? Krachen die Banken?
Der Euro wird uns auch im kommenden Jahr beschäftigen: Steigen die Zinsen? Droht ein Bankenkrach, ausgehend von Italien, aber auch wegen schwächerer Konjunktur und zunehmender Pleiten auch im Norden Europas?
Diese Fragen diskutieren Ulrich Bindseil, Direktor der Europäischen Zentralbank, Markus Krall, Unternehmensberater und Buchautor („Wenn Schwarze Schwänge Junge kriegen“, „Der Draghi-Crash) und Roland Tichy.
Die Null-Zinsen zeigen immer häufiger ihr häßliches Gesicht: Aufgeschobene Pleiten, kein Geschäft mehr für Banken, keine Verzinsung der Altersvorsorge. Sind die Null-Zinsen eine schlechte Idee der Europäischen Zentralbank – oder Folge des Null-Wachstums?
Was kann die EZB noch tun, um die Wirtschaft zu stimulieren – oder sollte sie ihre Finger davon lassen?
Das sind Grundsatzfragen, die über die Zukunft der gemeinsamen Währung und unseren Wohlstand entscheiden.
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U179 (18.07.2020)
Zitat
[...]
Allerdings fügte er hinzu, dass die Branche ein bedeutendes unerwartetes Ereignis braucht, um mehr Investoren zu gewinnen.
Mullan ist der Meinung, dass 2019 ein Jahr voller Überraschungen werden könnte, da ein Mangel an Explorations- und Investitionskapital in den letzten Jahren ein unbekanntes Umfeld innerhalb des Bergbausektors schuf. Er fügte hinzu, dass eine bedeutende Entdeckung im nächsten Jahr neues Leben in angeschlagene Bergbauunternehmen einhauchen könnte.[...]
Zitat
Bund als Commerzbank-Aktionär: Politiker fordern Ausstiegsplan
07. Januar 2019
[...]
"Der Staat kann nicht gleichzeitig an einer bestimmten Bank beteiligt sein und andererseits alle Banken als neutraler Schiedsrichter nach gleichen Standards beaufsichtigen." Am 8. Januar 2009 war der Bund als Einzelaktionär bei der Commerzbank eingestiegen. Noch heute hält er 15,6 Prozent an dem Geldinstitut. Würde sich der Bund von diesen Anteilen trennen, wäre das derzeit aber ein Verlustgeschäft. Das Aktienpaket, für das der Bund einst 5,1 Milliarden Euro ausgab, ist heute nur noch 1,2 Milliarden Euro wert. Die Bundesregierung hat derzeit deshalb auch keine akuten Pläne, sich von den Anteilen zu trennen.
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U179 (17.07.2020)
Farbliche Hervorhebung innerhalb des Zitates durch mich.
Zitat
[...]
Parallel müssten auch die bisherigen Eigentümer Kapital in die Bank pumpen – allen voran das Land Niedersachsen.
Mit einem solchen Schritt könnten die akuten Probleme der NordLB, die rund drei Milliarden Euro an frischem Kapital braucht, gelöst werden, berichtet die Zeitung weiter. Anschließend hätte die Sparkassen-Finanzgruppe dann mehr Zeit, sich mit der künftigen Aufstellung der NordLB und weiteren Konsolidierungsschritten zu beschäftigen. Eine Kapitalspritze der Sicherungseinrichtung sei aber nur eine von mehreren Optionen für die NordLB, berichtet die Zeitung unter Berufung auf mit den Gesprächen vertraute Personen. Spitzenvertreter von Sparkassen und Landesbanken hätten sich am Montag bei einem Krisentreffen in Berlin darauf verständigt, eine Abwicklung der NordLB unbedingt zu verhindern. Sie könnten sich Finanzkreisen zufolge aber nicht einigen, wie eine Auffanglösung für die NordLB konkret aussehen soll. "Es wurden die unterschiedlichen Optionen und ihre Konsequenzen diskutiert und weiter verdichtet", teilte der Deutsche Sparkassen- und Giroverband dem "Handelsblatt" mit. Die Gruppe arbeite "mit Hochdruck" an einer Lösung. Die NordLB habe sich nicht dazu geäußert, berichtet die Zeitung.
Ja zieht endlich den Stecker!
Zitat
[...]Wie geht es weiter mit der Nord/LB? 250 Beschäftigte haben am Mittwoch in Hannover gegen eine mögliche Privatisierung ihrer Bank protestiert. Im Anschluss an die Demonstration überreichten sie Niedersachsens Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU) vor dem Landtag die Ergebnisse einer Unterschriftenaktion. Laut NDR 1 Niedersachsen hat ver.di mehr als 2.000 Unterschriften gegen den Einstieg eines Privatinvestors gesammelt.[...]
"Zeit ist reif, jetzt eine Entscheidung zu treffen"
[...]
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U179 (17.07.2020)
Zitat
[...]Die NordLB will faule Schiffskredite über 2,7 Milliarden Euro verkaufen.[...]
Die Nachrichtenagentur Reuters hatte bereits Freitag berichtet, dass der Verkauf notleidender Darlehen an den US-Finanzinvestor Cerberus am Wochenende über die Bühne gehen dürfte. Von der NordLB war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.[...]
Dann bin ich bei 3,7 und keine 3,5 Milliarden Euro!
Zitat
[...]Geplant ist, dass das Sparkassen-Lager bis zu 1,2 Milliarden Euro zuschießt und Niedersachsen 2,5 Milliarden Euro, davon bis zu 1,5 Milliarden Euro in bar.[...]
Farbliche Hervorhebung innerhalb des Zitates durch mich.
Zitat
[...]Sachsen-Anhalt, das mit fünf Prozent an der Nord/LB beteiligt ist, sowie die Sparkassenverbände von Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern (zusammen 35 Prozent) sollen mit mehreren Hundert Millionen dabei sein. Auch die Sicherungssysteme der Sparkassen und anderen Landesbanken müssten sich an dem Rettungsmanöver beteiligen. [...]
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U179 (17.07.2020)
Matthias Weik und Marc Friedrich prophezeien den Zusammenbruch des Finanzsystems!Das Finanzsystem ist weltweit kaputt und diese von Verbrechern gemachte Finanzpolitik ruiniert noch gesunde Firmen.
Wenn wir über den Euro Crash reden muss klar sein das davon auszugehen ist dass diesem andere Währungen folgen werden.
Keiner will das hässliche Wort in den Mund nehmen, aber jeder weis was gemeint ist!
Farbliche Hervorhebung innerhalb des Zitates durch mich.
Zitat
[...]
Zinsen werden sinken und es wird wieder Geld gedruckt
Die Notenbanken werden alles tun, um eine Rezession zu unterbinden, da es ansonsten lediglich eine Frage der Zeit ist, bis unser auf Pump und kontinuierlichem Wachstum basierendes Wirtschafts- und Finanzsystem uns mit einem Riesenknall um die Ohren fliegt.
Staaten, viele Unternehmen und Privatpersonen sind bereits bis zur Halskrause verschuldet. Ergo: die Welt ist süchtig nach der Droge billigem Geld. Diese Droge wird es in Kürze wieder in rauen Mengen geben. Mit der kommenden Rezession werden Notenbanken zukünftig in noch größerem Stil als in der Vergangenheit die Geldschleusen öffnen und die Zinsen weiter senken.
Die EZB wird weiterhin drastisch in die Märkte eingreifen und Zombieunternehmen wie beispielsweise die italienischen Banken am Leben erhalten. Kurzum: die Zinsen werden weiter sinken und die Notenbankbilanzen werden in einem weitaus größeren und uns bis dato unbekannten Stil aufgebläht werden, um den Schein einer funktionierenden Finanzwelt weiter aufrecht zu erhalten. Summa summarum: Die Planwirtschaft der Notenbanken wird uns auf unbestimmte Zeit erhalten bleiben.
Was bedeutet das für uns Bürger konkret?
Die Banken und Versicherungen werden weiter unter dem Notenbankexperiment leiden und damit wir Sparer. Wir alle werden durch die Niedrigzinsphase weiter enteignet und sind Opfer dieses Ausnahmezustands. Altersvorsorge wird immer schwieriger. Immer mehr Menschen werden im Alter zu wenig zum Leben haben. Die Altersarmut wird insgesamt weiter wachsen. Junge Menschen können heute nicht mehr adäquat für das Alter vorsorgen.
Altersarmut ist programmiert! Lebens- und Rentenversicherungen, Bausparverträge und Riesterrenten erwirtschaften nicht mehr die versprochenen Erträge. Wenn überhaupt, werden die mickrigen Zinsen zumeist von den Gebühren wegfressen. Die Garantiezinsen werden weiter sinken und immer mehr Finanzinstitute werden Filialen schließen und schlussendlich von der Bildfläche verschwinden.
Die FED wird ebenso wie die EZB die Zinsen weiter senken. Im Gegensatz zur EZB hat die FED noch einen Puffer von ein paar Prozent, bis es in den USA in den negativen Bereich gehen wird. In der Eurozone sind die Zinsen bereits bei 0 Prozent angelangt. Die EZB um Mario Draghi hat bereits ihr Pulver verschossen. In Kürze werden wir Bürger der Eurozone mit nicht unerheblichen Negativzinsen tyrannisiert. Dies bedeutet: Geld wird noch billiger.
Wenn Sie lesen, dass ein weiteres Aufkaufprogramm der Notenbanken gestartet wird und die Zinsen weiter gesenkt werden, dann greifen Sie zu und kaufen Aktien, ETF´s, Fonds und Immobilien. Denn dann geht die Party weiter. Dann wird die bereits jetzt schon angeschwollene Blase an den Aktien- und Immobilienmärkten noch weiter aufgeblasen. Dax 20.000 wir kommen!
Folglich wird Wohnen noch mehr zum Luxusgut. Doch Vorsicht ist geboten! Achten Sie auf das Timing. Steigen Sie rechtzeitig wieder aus und realisieren Sie Ihre Gewinne. Jede Party geht irgendwann zu Ende.
Das Einzige was die Notenbanken mit ihrer Politik erreichen werden, ist sich abermals teuer Zeit zu erkaufen und den Crash abermals in die Zukunft zu verschieben. Denn eines werden sie nicht — das Problem lösen! Nein, lediglich die Fallhöhe wird weiter nach oben justiert und der Aufprall damit noch härter.
Als Vollkaskoschutz ist Gold in Ihrem Portfolio unabdinglich. Wenn selbst Banken aktuell bis zu 10 Prozent Gold als Absicherung empfehlen, dann können Sie sich ein Bild davon machen, wie viel Sie besitzen sollten. Selbst die Notenbanken der Welt kaufen seit 2008 immer mehr Gold als Lebensversicherung auf. Im letzten Jahr sogar so viel wie seit 70 Jahren nicht.
Fakt ist: Keine Krise wurde jemals und wird auch in Zukunft jemals mit Gelddrucken gelöst. Auch wenn immer mehr Ökonomen der „Modern Money Theorie“ (MMT) anhängen. Das einzige, was momentan von den Notenbanken betrieben wird, ist volkswirtschaftliche Schadensmaximierung. Den Preis dafür werden wir Bürger bezahlen. Und zwar in Gänze.
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U179 (17.07.2020)
Banken empfehlen? Auch hier gilt wer einmal lügt den glaubt man nicht!
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IWF-Chefin
Weltwirtschaft befindet sich an «heiklem Punkt»
Die globale Konjunktur hat nach den Worten von IWF-Chefin Christine Lagarde seit Jahresbeginn weiter an Schwung verloren.
02.04.2019 15:30
"Tatsächlich befindet sich die Weltwirtschaft an einem heiklen Punkt", sagte die Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF) am Dienstag in Washington. "Das globale Wachstum hat sich verlangsamt, vor allem aufgrund der zunehmenden Handelsspannungen." Das würden auch die neuen IWF-Prognosen zeigen, die in der kommenden Woche veröffentlicht werden sollen. Bislang sagt der Fonds für das laufende Jahr noch einen Anstieg des globalen Bruttoinlandsproduktes von 3,5 Prozent voraus.
"Um es klar zu sagen: Wir erwarten kurzfristig keine Rezession", betonte Lagarde zugleich. "Wir rechnen sogar mit einer gewissen Belebung des Wachstums in der zweiten Jahreshälfte 2019 und bis 2020." Allerdings sei dieses Szenario Abwärtsrisiken ausgesetzt. Zu ihnen gehörten der Brexit, die hohe Verschuldung in einigen Sektoren und Ländern, Spannungen in der Handelspolitik und Unruhe auf den Finanzmärkten.
Lagarde fordert deshalb eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Ländern. Die Erfahrungen aus 180 Ländern in den vergangenen Jahrzehnten zeigten, dass eine engere Handelsanbindung Investitionen deutlich erhöhe. Umgekehrt würden Handelshemmnisse eindeutig Investitionen und Beschäftigung schaden.
(Reuters)
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U179 (17.07.2020)
Farbliche Hervorhebung und Formatänderung innerhalb des Zitates durch mich.
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KOMMENTAR - WELTHANDEL
Die fetten Jahre sind vorbei
Die Welthandelsorganisation WTO soll als mitgliedergeführte Organisation eigentlich ihren Mitgliedern das Wort überlassen. Sie soll als Mediator dienen und schlichten, sich aber nicht einmischen. Dass ihr Direktor Roberto Azevedo gestern so deutliche Worte an die Mitglieder gerichtet hat, war daher ein Novum. Es war ein Appell, das Ruder herumzureißen, bevor es zu spät ist. Die Botschaft: Die fetten Jahre sind vorbei. 2018 war ein schlechtes Jahr für den Welthandel und 2019 dürfte noch schlechter werden, wenn sich nicht bald etwas ändert.
Wem dieses hohe Maß an Unsicherheit im Welthandel zu verdanken ist, ließ der WTO-Chef auch schnell durchblicken - hauptsächlich den USA und den von ihnen angezettelten Handelskonflikten. Es sind aber nicht nur die USA, die dafür sorgen, dass das Wachstumstempo des Welthandels von seiner jüngsten Hochwassermarke 4,6 % im Jahr 2017 immer mehr in Richtung 1 % driftet. Private und öffentliche Investitionen, die ein Haupttreiber des Welthandels sind, lassen weltweit nach. Dabei fordern Ökonomen schon seit geraumer Zeit, dass die Fiskalpolitik in Zeiten, in denen die Geldpolitik an ihre Grenzen stößt, eine stärkere Rolle einnehmen muss. Schwellenländer, die vor der Finanzkrise noch Wachstumstreiber waren, können diese Rolle immer schlechter einnehmen, auch weil die Industrieländer sie zunehmend als "Systemkonkurrenten" sehen und Roboter und 3-D-Drucker ihnen die Arbeit abnehmen. Statt sich mit Zukunftsthemen wie der Digitalisierung, Nachhaltigkeit und dem Schaffen von Arbeitsplätzen im Welthandel zu beschäftigen, fallen die Länder zurück in protektionistische Zeiten und wollen sich mit der besseren industriepolitischen Strategie oder dem besseren bilateralen Abkommen überbieten - obwohl die Geschichte bewiesen hat, dass solche Rezepte nicht für mehr Wohlstand sorgen.[...]
Zitat
Zahl der Empfänger von Grundsicherung gestiegen
03. April 2019
Im Dezember 2018 haben in Deutschland knapp 1,079 Millionen Personen ab 18 Jahren Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII bezogen: Das waren 1,9 Prozent mehr Leistungsempfänger als im Dezember 2017, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit.[...]
Zitat
Studenten erwarten im Schnitt rund 42.000 Euro Einstiegsgehalt
03. April 2019
Die Gehaltserwartungen der Studenten in Deutschland sind kräftig gestiegen: Im Schnitt erwarten sie ein Einstiegsgehalt von gut 42.000 Euro brutto pro Jahr – das sind elf Prozent mehr als noch im Jahr 2015. Das zeigt der neue Campus-Barometer 2018 des Studienfonds Deutsche Bildung AG, über den das "Handelsblatt" berichtet. Studenten, die nach dem Bachelor-Abschluss direkt arbeiten möchten, erwarten demnach knapp 40.000 Euro, die künftigen Master-Absolventen 42.600 Euro.
Mit dem üppigsten Anfängergehalt von mehr als 50.000 rechnen Chemiker, Juristen und Mediziner – Ingenieure erwarten immerhin noch knapp 45.000.
[...]
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U179 (17.07.2020)
Etwas ist ganz faul an der Geschichte!
Das Loch von 3,5 Milliarden scheint größer zu sein als publiziert.
Farbliche Hervorhebung und Formatänderung innerhalb des Zitates durch mich.
Zitat
[...]
Die faulen Kredite haben bei der Bank einen Kapitalbedarf von gut 3,6 Milliarden Euro ausgelöst. Die NordLB soll nun deutlich kleiner werden und sich von Schiffsfinanzierungen trennen. Grundzüge für eine Stützung des Instituts sehen vor, dass die Eignerländer Niedersachsen und Sachsen-Anhalt 1,7 Milliarden Euro in bar zuschießen und das Sparkassen-Lager gut 1,1 Milliarden aufbringt. Zudem stellt Niedersachsen kapitalentlastende Maßnahmen über 800 Millionen Euro bereit – etwa über Abschirmungen und Garantien für Problemkredite. Wenn die EU-Kommission grünes Licht für Finanzspritzen und die Neuausrichtung der Bank gibt, soll alles nach Angaben der Bank spätestens im dritten Quartal über die Bühne sein.
Die Bilanzsumme der NordLB soll von 154 Milliarden Euro auf rund 95 Milliarden Euro sinken, die Rendite auf acht Prozent steigen. Für die harte Kernkapitalquote peilt das Management bis spätestens Ende 2019 rund 14 Prozent an, nach 6,8 Prozent Ende 2018.
Da viele Geschäftsfelder schrumpfen oder ausgelagert werden sollen, steht dem Institut ein erheblicher Abbau von Arbeitsplätzen bevor. Der niedersächsische Finanzminister und NordLB-Aufsichtsratschef Reinhold Hilbers hatte bereits am Mittwoch angekündigt, dass die Zahl der Vollzeitstellen von derzeit rund 5500 auf etwa 3250 fallen werde.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »uebender« (14. Juli 2020, 11:56)
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U179 (17.07.2020)
Man spürt in diesen privilegierten Kreisen, dass die Wähler, also die Untertanen, murren, man weiß, daß sich etwas ändern müsste, doch man kann nicht, sondern klebt fest am Herkömmlichen, an der Macht, die man genießt, noch mehr an den Rezepten, die zwar nicht mehr richtig wirken, aber die man unverdrossen verschreibt, während die damit behandelten Patienten laufend wegsterben.“
Zitat
Zitat:
«Denn sie säen Wind und werden Sturm ernten.
Ihre Saat soll nicht aufgehen; was dennoch auf-wächst, bringt kein Mehl; und wenn es etwas bringen würde, sollen Fremde es verschlingen.» Vielleicht sollte die Tochter des Pastors, wieder einmal in der Bibel lesen und dann abtreten.
Basler Zeitung
Quelle!>>>
Zitat
„Was tun – für Deutschland?“-Tagung: Der Staat spielt vabanque, eine Wende tut not!
"Wann werden die politisch Verantwortlichen und ihre Unterstützer in Medien und Gesellschaft, die ich kurz Machtkartell nenne, das bereuen, was es anrichtet?" fragte Manfred Backerra auf einer Tagung in Hamburg. Backerra war Oberst im Generalstab und Chefdozent des Militärischen Nachrichtenwesens an der Führungsakademie der Bundeswehr.
Soll Deutschland aus dem Euro aussteigen? Gibt es für die Krise des Euro noch Lösungsansätze? Was ist im Inneren Deutschlands und der EU und an den Grenzen gegen die Massenzuwanderung zu tun? Ist die deutsche Bildungsnation noch zu retten?
Im Einladungstext las man:
„Deutschland verdankt sein Wohl und seine Bedeutung seiner Wirtschaftskraft. Deren Basis sind äußere und innere Sicherheit, eine starke Rechtsordnung und Rechtssicherheit, ein vorzügliches Bildungs- und Ausbildungssystem, sozialer Frieden und vor allem leistungswillige und –fähige Menschen, welche immer noch die Tugenden üben, welche unser Land einmal groß gemacht haben.
Doch Deutschland unterwirft sich einer politisch-medialen Funktions’elite’, welche diese Basis seit Jahrzehnten in wesentlichen Bereichen angreift, schwächt oder zunichte macht.
Doch der Staat lässt Millionen Kulturfremder in die Sozialsysteme einwandern, was zusätzliche menschliche Opfer und mehrere zweistellige Milliardenbeträge kostet.
Notwendig und machbar: ein Dexit aus dem Euro
Als mögliche Lösungen gibt es, so Dr. Bandulet, grundsätzlich drei: die Währungsunion auflösen, sie verkleinern oder sie reformieren. Solange nämlich der Währungsraum Volkswirtschaften umfasse, die nicht zueinander passten, könne er nicht funktionieren.
Möglich statt Dexit: für Deutschland neben dem Euro eine neue D-Mark
Einen fast unwiderstehlichen Charme hingegen habe die Neue Deutsche Mark neben dem Euro als Parallelwährung: Durch eine stabilere nationale Konkurrenzwährung werde Druck auf den Euro entstehen. Er sei dann endlich dem Wettbewerb ausgesetzt.
Mit dem Dexit würde Deutschland ganz Europa einen Gefallen tun
Die EU braucht ein intelligentes, atmendes und flexibles Währungssystem nicht zuletzt im Interesse Südeuropas. Mit dem Dexit würde Deutschland den Italienern und ganz Europa einen Gefallen tun. Er würde ihnen den hochriskanten Italexit ersparen.
„Das Geldsystem wird uns zerstören“
Der promovierte Diplom-Volkswirt, Finanz-Manager und Finanzberater Markus Krall sieht die Euro-Folgen nicht anders als Bandulet. Er ist sich sicher: „Das Geldsystem wird uns zerstören. Der Marsch der Kreditwirtschaft in die roten Zahlen ist unaufhaltsam.
Die EZB-Nullzinspolitik zerstört Banken und macht Unternehmen zu Zombies
„Die Geldpolitik der EZB ist planwirtschaftlich, nicht marktwirtschaftlich. Die Geldpolitik folgt falschen keynesianischen Modellen, die die Realität nicht abbilden. Die Nullzinspolitik über alle Laufzeiten zerstört die Ertragsbasis der Banken mit hohem Tempo.
Die fehlende Kompetenz der politischen Klasse macht die große Krise unvermeidlich
Dieser Effekt ist die Grundursache dafür, dass es zu Krisen wie der des Geldsystems kommt und es der politischen Klasse an der Fähigkeit fehlt, sie zu lösen. Das macht die große Krise unvermeidlich.
Die Fehlentwicklungen haben eine tiefergehende Ursache: die verloren gehenden Werte
Dieser Verlust ist zum Teil das Ergebnis von hedonistischer Bequemlichkeit und zum Teil das Ergebnis eines politischen Programms der sogenannten Frankfurter Schule, die den Marsch der 68er durch die Institutionen als Strategie ihrer Zerstörungsarbeit an der bürgerlichen Gesellschaft umgesetzt hat.“
Es kommt zur großen finalen Auseinandersetzung mit den Feinden der Freiheit
„Diese Krise wird nicht eine einfache Wirtschaftskrise sein. Das wirtschaftliche Chaos ist lediglich der Auslöser, der die Aushöhlung unserer staatlichen und verfassungsmäßigen Institutionen an die Oberfläche spülen wird.“
Die liberal-konservativen Kräfte setzen sich zu wenig ein
Diese Liste ist das Sündenregister katastrophaler Fehlleistungen deutscher Politik in der jüngeren Vergangenheit.
Leider jedoch zeigten Konservative, so Backerra, oft zu wenig Einsatz für ihre Sache.
Deutschland ist ein Irrenhaus. Wenn man die Bundesrepublik überdachen könnte, wäre es eine geschlossene Anstalt.“
Bohrende Fragen stellen als Bürgerpflicht
Was also tun gegen das ruinöse Treiben des „Machtkartells“? Backerra:
Jeder müsse die Menschen in seiner Umgebung wieder daran gewöhnen, dass „man auch Meinungen äußern darf, die nicht Mainstream sind“. Damit solle wieder eine Diskussionskultur entstehen, die es erlaube, tabufrei über alle Möglichkeiten zur Lösung von Problemen zu ringen.
Den bundesweiten Volksentscheid durchsetzen, wie ihn das Grundgesetz vorsieht
Auch sei alles zu tun, um das Institut eines bundesweiten Volksentscheids durchzusetzen, wie es das Grundgesetz in seinem Artikel 20 (2) bestimme. Volksabstimmungen hätten mit hoher Wahrscheinlichkeit verhindert oder korrigiert, was das Parlament an fundamentalen Fehlentscheidungen abgesegnet oder hingenommen habe und unbeirrt weiterverfolge.
„Schon das latente Drohen eines Volksentscheids würde Regierung und Parlament zur Bodenhaftung zwingen.“ Für Backerra lautet das Ziel:
Wir wollen, dass Deutschland wieder der demokratisch legitimierte Rechtsstaat wird, den das Grundgesetz will, und in dem praktische Vernunft herrschendes Prinzip ist.
Das Ziel ist also keine Utopie.“
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U179 (17.07.2020)
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«Freibetrag muss kommen»
Banken fordern von EZB Ende der Strafzinsen
Die deutschen Privatbanken fordern von der Europäischen Zentralbank (EZB) ein Ende der Belastung durch den vor fünf Jahren eingeführten Strafzins.
08.04.2019 11:34
"Mehr als 20 Milliarden Euro haben die Banken im Euroraum inzwischen für ihre Liquiditätsreserven an die EZB gezahlt", bemängelte der Vorsitzende des Bankenverbandes BdB, Hans-Walter Peters, am Montag in Berlin. "Da die EZB auch in diesem Jahr offenbar nicht in der Lage ist, die Zeit der Negativzinsen zu beenden, sollte sie sich zumindest die Notenbanken in der Schweiz und in Japan zum Vorbild nehmen." Dort werden die Belastungen der Finanzinstitute vom ersten Tag der Negativzinsen an mit einem Freibetrag gelindert.
Eine solche Erleichterung sei auch im Euro-Raum überfällig und dringend notwendig. "Die nächste EZB-Sitzung steht kurz bevor. Wir bleiben beharrlich und werden die Zentralbank weiterhin an ihre Verantwortung erinnern", sagte der Chef der Hamburger Berenberg-Bank. "Der Freibetrag muss jetzt kommen." In der Schweiz liegt der Freibetrag der dortigen Notenbank beim Zwanzigfachen des Mindestreservesatzes, umgerechnet auf die Euro-Zone würde das zu einer Ersparnis von 7,5 Milliarden Euro für die Banken führen. In Deutschland läge die Ersparnis bei 2,3 Milliarden Euro, rechnete Peters vor.[...]
Farbliche Hervorhebung innerhalb des Zitates durch mich.
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Kapitalanforderungen
Fast alle Banken bestehen EZB-Prüfung
08. April 2019 , aktualisiert 08. April 2019, 11:41 Uhr | Quelle: Handelsblatt Online
Die EZB überprüft jährlich, ob die Kreditinstitute ihre Kapitalanforderungen erfüllen. Fast alle Banken bestanden den Test – ein Institut fiel durch.
[...]
Allerdings zeigten die Ergebnisse auch, dass bei den Themen Unternehmenssteuerung und Risikomanagement eine Verschlechterung eingetreten sei.
Bei 45 Banken stellten die Kontrolleure Liquiditätsschwächen fest. Bei 83 Banken forderten sie qualitative Schritte zur Behebung von Schwachstellen etwa bei der Behandlung von Problemkrediten, im IT-Bereich oder im Zusammengang mit dem Risikomanagement.
[...]
Zitat
500 Euro-Schein Verbot Dänemark - neue Dimension der Bargeldabschaffung
05.04.2019 16:00
[...]
Die Debatte zur Bargeldabschaffung wurde in verschiedenen Stufen geführt:
- Zuerst wollte man den Bürgern mittels elektronischen Zahlungsverkehr das Bargeld vermiesen. Zum Beispiel mit höheren Gebühren für die Bargeldbenutzung. Das hat man zum Beispiel in Schweden getestet; und da war es sehr erfolgreich. So erfolgreich, dass sich die dortige Zentralbank gefragt hat: "Was wäre eigentlich, wenn der elektronische Zahlungsverkehr zusammenbrechen würde; z.B. durch einen Blackout, durch einen Virus oder durch Naturkatastrophen und Krieg".
- Nachdem dies nicht fruchtete, folgte die Kriminalisierung des Bargelds nach dem Muster "500 Euro-Scheine werden sowieso größtenteils für kriminelle Geschäfte verwendet". Das war für viele Bürger, die niemals in ihrem Leben einen 500 Euro-Schein in der Hand gehabt haben, einleuchtend. So durfte die EZB phasenweise den 500 Euro-Schein aus den Markt nehmen: Dadurch, dass man einfach aufhörte, neue 500 Euro-Scheine zu drucken. Diese Phase haben wir inzwischen erreicht. Es bleibt natürlich noch der Alt-Bestand an 500 Euro-Scheinen, der sich mit der Zeit abbauen wird. Aber nicht schnell genug für die Politiker. Schließlich hat man den 200 Euro-Schein und den 100 Euro-Schein schon im Blick.
- Und jetzt kommt der entscheidende Coup: Dänemark VERBIETET den 500 Euro-Schein, führt also eine Prohibition wie damals in den USA der 20er-Jahre auf Bargeld ein. Wenn der Staat es ernst meint mit Verboten, dann werden diese natürlich gleich mittels der Waffengewalt der Staatsmacht durchgesetzt. So wie in den 20er-Jahren in Chicago: Die Polizei stürmt schwerbewaffnet die vermuteten Lagerorte für 500 Euro-Scheine, konfisziert sie, nimmt die Besitzer fest und steckt sie in den Knast. Natürlich alles nach demokratischen Gesetzen legitimiert.
Wer jetzt noch relativiert, hat den Schuss noch nicht gehört. Es wird nämlich weitergehen: Länder wie Deutschland und Frankreich werden die Nächsten sein. Da gibt es nämlich besonders viel Bargeld, das seine Bürger als eine Art Notgroschen vor den Staat in Sicherheit bringen wollen.
[...]
Zitat
[...]
Statt neue Darlehen zu verweigern - und damit die eine oder andere große Firmenpleite zu riskieren - werden die neuen Kredite einfach mit immer höheren Zinsen versehen. Die Kreditgeber erhöhen auf diese Weise zunächst einmal ihre laufenden Einnahmen und sichern sich zugleich einen immer größeren Anteil an der später möglichen Konkursmasse.
Darüber hinaus scheinen die US-amerikanischen Kreditgeber auch diesmal wieder nicht vorzuhaben, tatsächlich in nennenswertem Umfang zu Konkursgläubigern zu werden.
Die Darlehen werden schon wieder verbrieft, das heißt zu größeren Tranchen gebündelt und damit handelbar gemacht.
Die Ausfallrisiken werden damit wie schon einmal vor der letzten globalen Finanzkrise auf fremde Anleger, auch und gerade in Europa, abgewälzt.[...]
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U179 (17.07.2020)
«Freibetrag muss kommen»
Banken fordern von EZB Ende der Strafzinsen
Die deutschen Privatbanken fordern von der Europäischen Zentralbank (EZB) ein Ende der Belastung durch den vor fünf Jahren eingeführten Strafzins.
08.04.2019 11:34
Farbliche Hervorhebung innerhalb des Zitates durch mich.
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EZB hält sich wegen Konjunkturschwäche alle Optionen offen
10.04.2019 17:12:02
Die EZB hält sich wegen der unsicheren Aussichten für die Konjunktur im Sog von Brexit und US-Handelsstreit alle Türen offen. Um die Wirtschaft weitgehend auf Touren zu halten, will die Notenbank auf einer der nächsten Sitzungen Details zu neuen Geldspritzen für Banken bekanntgeben. Zudem prüft sie Erleichterungen für Geldhäuser wegen der jahrelangen Strafzinsen auf Einlagen bei der Notenbank.
Die Gefahren für die Wachstumsaussichten im Euro-Raum würden überwiegen, sagte EZB-Präsident Mario Draghi am Mittwoch nach der Zinssitzung in Frankfurt. Dabei kritisierte er US-Präsident Donald Trump indirekt. "Die hereinkommenden Daten sind weiterhin schwach, vor allem für die Industrie." An ihren Schlüsselzinsen will sie noch lange nicht rütteln, der Leitzins bleibt bei 0,0 Prozent.
Alle Instrumente könnten, wenn erforderlich, angepasst werden, sagte Draghi. Die Notenbank hatte sich das Jahr 2019 ganz anders vorgestellt. Ursprünglich hatte sie in Aussicht gestellt, die Zinsen nur bis über den Sommer hinaus nicht anzuheben. Davon kann mittlerweile keine Rede mehr sein. Sie will ihre Schlüsselsätze noch bis mindestens zum Jahresende nicht antasten. Der Leitzins zur Versorgung der Geschäftsbanken mit Geld bleibt damit vorerst auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent. Dort liegt er bereits seit März 2016. Damit dürfte Draghi der bislang erste EZB-Präsident werden, in dessen Amtszeit die Zinsen nicht angehoben wurden. Der Italiener tritt Ende Oktober nach acht Jahren ab.
[...]
Zitat
[...]
Statt neue Darlehen zu verweigern - und damit die eine oder andere große
Firmenpleite zu riskieren - werden die neuen Kredite einfach mit immer
höheren Zinsen versehen. Die Kreditgeber erhöhen auf diese Weise
zunächst einmal ihre laufenden Einnahmen und sichern sich zugleich einen
immer größeren Anteil an der später möglichen Konkursmasse.
Darüber hinaus scheinen die US-amerikanischen Kreditgeber auch diesmal
wieder nicht vorzuhaben, tatsächlich in nennenswertem Umfang zu
Konkursgläubigern zu werden.
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U179 (17.07.2020)
Eine gemeinsame Erkenntnis zwischen "links und rechts" gibt es, die globale Hochfinanz regiert!
Zitat
Maggie Thatchers umstrittenes Erbe
Verhärtete Fronten im EU-Finanzstreit: Über den sogenannten "Britenrabatt" sind sich Deutsche, Franzosen und Briten kräftig in die Haare geraten. SPIEGEL ONLINE erklärt, woher der Rabatt kommt und was er Frankreich und Deutschland wirklich kostet.
[...]
Im Laufe seiner Existenz ist die Höhe des Britenrabatts nach Angaben der Kommission von rund einer Milliarde Euro für 1984 auf über fünf Milliarden Euro gestiegen. In der Zeit des neuen Finanzrahmens müssten die EU-Länder nach bisherigen Kommissionsberechnungen pro Jahr durchschnittlich insgesamt etwa sieben Milliarden für Großbritanniens Ausgleich bezahlen. [ ...]
Zitat
IWF will höhere Löhne in Deutschland
Epoch Times12. April 2019 Aktualisiert: 12. April 2019 17:42
[...]
Der IWF will höhere Löhne und Gehälter in Deutschland. Nicht schnell genug gestiegene Löhne seien der Hauptgrund für den großen Handelsbilanzüberschuss Deutschlands, sagte der Europadirektor des IWF, Poul Thomsen, bei der Frühjahrstagung der Organisation in Washington.
[...]
Der IWF hatte Deutschland für das laufende Jahr nur noch ein Wachstum von 0,8 Prozent prognostiziert – nach 1,5 Prozent im vergangenen Jahr. Die Bundesrepublik sackte damit noch stärker ab, als die insgesamt schon schwächelnde Eurozone. Die Experten forderten zudem, Deutschland müsse seine starke fiskalische Position mit niedrigen Schulden nutzen, um mehr in Infrastruktur und Bildung zu investieren und damit die Wirtschaft flott zu machen.
„Wir wollen noch mehr sehen“
Der IWF erkannte jedoch auch an, dass Deutschland in jüngster Zeit einiges in dieser Richtung getan hat. Beispielsweise sei der Außenhandelsüberschuss von 2015 weit über acht Prozent inzwischen deutlich reduziert worden. „Aber wir wollen noch mehr sehen“, sagte Thomsen.
Scholz verwies auch auf die stabile Lage des Arbeitsmarktes. Hunderttausende Stellen könnten besetzt werden, wenn es den Fachkräftemangel nicht gäbe. In diesem Zusammenhang forderte der IWF Deutschland auf, die Löhne und Gehälter zu steigern. „Im Lichte eines starken Arbeitsmarktes hoffe ich auf eine Erhöhung der Löhne in Deutschland“, sagte Europadirektor Thomsen.
Der deutsche Konjunkturmotor ist deutlich ins Stocken geraten. Die Bundesregierung will ihre Wachstumsprognose erneut senken. Laut Medienberichten erwartet sie nur noch ein Plus des Bruttoinlandsprodukts von 0,5 Prozent in diesem Jahr. Im Januar hatte die Regierung noch ein Wachstum von 1,0 Prozent erwartet. Die neue Prognose wird am Mittwoch vorgelegt.
Die Weltwirtschaft hat sich abgekühlt, dies belastet die exportabhängige deutsche Wirtschaft. Vor allem die Industrie schwächelt. Bundesbankpräsident Jens Weidmann sagte aber, die Wahrscheinlichkeit einer Rezession in Deutschland sei gering. Ein dramatischer Abschwung, der Konjunkturpakete notwendig machen würde, zeichne sich nicht ab. Weidmann geht von einer Erholung der deutschen Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte aus.
Scholz lehnte Konjunkturprogramme ab
Auch Scholz lehnte Konjunkturprogramme ab, um die Wirtschaft anzukurbeln. Die Bundesregierung habe ihre Investitionen bereits erhöht, sagte der Vizekanzler. Die Regierung werde am Kurs der „schwarzen Null“ festhalten, also eines Etats ohne neue Schulden.
Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire hatte der „Financial Times“ gesagt: „Es gibt viele Länder in der Eurozone, die die Mittel haben, mehr zu investieren.“ Er nannte Deutschland, die Niederlande und Finnland. Auch der IWF vertritt seit langem die Meinung, Deutschland müsse mehr investieren.
Scholz bekräftigte mit Blick auf Handelskonflikte, die Politik müsse alles dafür tun, „politische Risiken“ für die Weltwirtschaft zu verringern. Es gebe Signale, dass der Handelsstreit zwischen den USA und China beigelegt werden könne. Zu drohenden höheren US-Einfuhrzöllen auf europäische Autos, sagte Scholz, er nehme die Stimmung bei der IWF-Tagung als „entspannt“ und nicht als angespannt wahr. Höhere Zölle würden vor allem die deutsche Autoindustrie treffen.[...]
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US-Finanzmagazin: „Deutschlands Wohlstand steht auf der Kippe“
Von Reinhard Werner 12. April 2019 Aktualisiert: 12. April 2019 17:00
Im Bloomberg-Magazin „Business Week“ äußert Analyst Alan Crawford Sorgen über den Zustand der deutschen Automobilindustrie und der Bankenlandschaft. Nur eine Wiederbesinnung auf den Geist des Wirtschaftswunders, das vor 70 Jahren seinen Anfang genommen habe, könne Genesung bringen.
Erst vor wenigen Wochen hatte Bloomberg-Wirtschaftsredakteurin Birgit Jennen in einer Analyse für die Nachrichtenplattform eine düstere Prognose im Bezug auf die Zukunft der deutschen Wirtschaft abgegeben. Die Regierung unter Bundeskanzlerin Angela Merkel, die angekündigt hatte, 2021 nicht mehr für eine weitere Amtszeit zu kandidieren, würde der Bevölkerung diesbezüglich auch nicht reinen Wein einschenken, meinte die Analystin.
Jennen sah es vor allem als Alarmsignal an, dass die Bundesregierung trotz der hohen Risiken und zu befürchtenden Jobverluste eine Fusion zwischen Deutscher Bank und Commerzbank anstrebe. Dies deute darauf hin, dass die Regierung die Gefahr einer Rezession sehe, die unter anderem eine weitere Bankenrettung erforderlich machen könnte.
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Dennoch drohe die deutsche Autoindustrie, die 800 000 Menschen beschäftige und einen Exportwert von insgesamt 240 Milliarden Euro generiere, ihre dominante Stellung einzubüßen. Während Carl Benz in Deutschland 1886 weltweit das erste moderne Automobil entwickelt habe, bleibe die Autobranche hinter den selbstgesetzten Zielen beim Wandel hin zum E-Auto zurück. Dies wecke Zweifel, ob Deutschland auch seine Dominanz im globalen Luxussegment länger gegen die Konkurrenz aus der Volksrepublik China und aus anderen Ländern behaupten könne.
Auch der Bankensektor leide. Wie bereits seine Kollegin Jennen spricht auch Analyst Crawford die geplante Fusion zwischen Deutscher Bank und Commerzbank an, die zwar von der Politik gewollt sei, aber keiner der Beteiligten nützen würde. Ohne eine schlagkräftige, solide Bankenstruktur sei die Kreditversorgung für die Wirtschaft in Gefahr.[...]
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Focus: Ladeinfrastruktur für 57 Millionen E-Autos „keine Herausforderung, sondern eine Illusion“
Epoch Times 12. April 2019 Aktualisiert: 12. April 2019 16:13
Geht es nach einem Vorschlag der Grünen, sollen ab 2030 nur noch emissionsfreie PKW und LKW zugelassen werden. Wie das Handelsblatt berichtet, würde dies Bund und Länder jedoch mindestens 120 Milliarden Euro kosten - vorausgesetzt, es ist technisch möglich.
70 Prozent E-Autos im Jahr 2030, so lautet das Ziel von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder. Anton Hofreiter, Fraktionschef der Grünen, fordert ab 2030 sogar ein generelles Zulassungsverbot für Neuwagen mit Diesel- oder Benzinmotoren und will nur noch per Definition emissionsfreie Fahrzeuge zulassen.
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Öffentliche Ladeinfrastruktur für 57 Millionen E-Autos „eine Illusion“
Obwohl die Anzahl der Ladeplätze zuletzt auf 17.400 gestiegen ist, reicht diese Zahl für eine rein elektrische Zukunft des KFZ nicht aus. In Deutschland sind laut „Focus“ 57 Millionen Fahrzeuge unterwegs, von denen momentan nur etwa 83.000 elektrisch fahren. Das bedeutet knapp fünf E-Autos pro Ladeplatz.
Um für alle 57 Millionen Fahrzeuge Ladestationen in diesem Verhältnis zur Verfügung bereitzustellen, müssten jedoch noch etwa 12 Millionen Ladeplätze gebaut werden. Dies entspricht einer Steigerung um 574 Prozent.
Weiter schreibt Focus: „Bei einer nüchternen Betrachtung der Situation [wird] schnell klar, dass eine öffentliche Ladeinfrastruktur für 57 Millionen PKW keine ‚Herausforderung‘ wäre, sondern eine Illusion.“
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Um die Vorgaben des Pariser Klimaabkommens dennoch zu erfüllen, die die Reduktion der Emissionen um 42 Prozent im Vergleich zu 1990 vorsehen, ist laut der vorläufigen Ergebnisse der Kommission auch eine „Bepreisung von CO2-Emissionen im Verkehrsbereich notwendig.“ Dies könnte dazu führen, dass die Preise für Benzin und Diesel bis 2023 um bis zu 85 Cent steigen, so das Handelsblatt. (ts)
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U179 (17.07.2020)
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Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) verschickte Ende März eine Hiobsbotschaft an teuerste und vermögendste Kunden. Diese müssten ab dem 30. April 0,75 Prozent Minuszins zahlen.
Ein Hammerschlag für die Privatkunden. Bisher traf das Regime mit den absurden Negativzinsen, die Schuldenmachen honorieren und Sparer demolieren, „erst“ die institutionellen Kunden.
Das heisst: Pensionskassen, Profi-Anleger wie Family Offices, Fonds und weiss Gott wen. Nicht aber Private. Die blieben verschont.
Nun ist Schluss mit der Schonfrist. In 2 Wochen zahlen auch Herr und Frau Schweizer einen Zins auf ihr Erspartes bei der ZKB – zumindest jene, die viel Geld besitzen.
Man habe bisher „in Anerkennung unserer geschätzten Geschäftsbeziehung“ auf Negativzinsen verzichtet, hebt die ZKB in ihrem Brief an einen Betroffenen hervor.
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Farbliche Hervorhebung innerhalb des Zitates durch mich.
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Dass dem nicht so ist, fällt nun auch der bekannten Wirtschaftszeitung „Businessweek“ auf, dessen Titelthema in einem Welt-Report besprochen wird.
„Germany’s
fragile future“, also Deutschlands zerbrechliche Zukunft, titelt die Ausgabe und spricht vom Niedergang der deutschen Industrie, vor allem dort, wo man jahrelang stark war.
Die deutsche Volkswirtschaft wird untergehen und nicht mehr im Konkurrenzkampf bestehen können. Den Grund sieht das Blatt vor allem in der verfehlten Energiepolitik, aber auch bei der hohen Steuerbelastung und bei der Migration. (CK)
Farbliche Hervorhebung innerhalb des Zitates durch mich.
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Die Bundesregierung hat ihre Wachstumsprognose für 2019 erneut kräftig nach unten korrigiert. Für das laufende Jahr rechnet das federführende Bundeswirtschaftsministerium nur noch mit einem Wachstum von 0,5 Prozent, wie aus der Frühjahrsprognose hervorgeht, die Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) am Mittwochmittag in Berlin vorstellte. Im Januar war die Bundesregierung noch von einem Zuwachs von 1,0 Prozent ausgegangen.
Zur Begründung für die geringeren Wachstumserwartungen sagte Altmaier, dass sich Deutschland in einer "Schwächephase" befinde, die voraussichtlich aber wieder überwunden werde. Für 2020 rechnet das Wirtschaftsministerium laut Altmaier wieder mit einem Wachstum von 1,5 Prozent.
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U179 (17.07.2020)
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500-Euro-Schein Aus am 26. April
20. April 2019
Die Tage des 500ters sind gezählt: Er ist bei deutschen Banken nur noch wenige Tage zu haben. Der Schein soll aus dem Verkehr gezogen werden, um kriminelle Transaktionen einzudämmen.
Der Anfang vom Ende des Bargelds? Mit den üblichen scheinheiligen Begründungen stoppen Banken die Ausgabe von 500-Euro-Schein am 26. April. Dann bleibt der größte Euro-Schein zwar noch im Umlauf, wird aber nicht mehr neu verteilt. Grund dafür ist ein Beschluss auf europäischer Ebene, der auf die Bekämpfung von Kriminalität zielt.
Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hatte vor drei Jahren entschieden, die Produktion und Ausgabe der 500-Euro-Banknote einzustellen. Er bleibt jedoch noch gültig und kann offiziell jederzeit eingetauscht werden.
Die anderen 17 nationalen Zentralbanken des Eurosystems hatten die Ausgabe der 500-Euro-Scheine bereits Ende Januar gestoppt.
Ob damit die Kriminalität zurückgeht, wird von Experten und auch von der Bundesbank bestritten.
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U179 (17.07.2020)
Mit freundlichen Grüßen
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EZB-Konjunkturprognosen werden intern zunehmend angezweifelt
Der Wirtschaftsprognosen der Europäischen Zentralbank (EZB) werden Insidern zufolge intern immer mehr infrage gestellt.
20.04.2019 11:05
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Auf der jüngsten Zinssitzung habe eine "signifikante Minderheit" die Vorhersage bezweifelt, dass das Wachstum im zweiten Halbjahr wieder anziehen werde. Einige hätten wegen der zuletzt wiederholten Prognosesenkungen sogar die Vorhersage-Modelle angezweifelt.
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Den Insidern zufolge waren einige Ratskollegen zuletzt aber weniger zuversichtlich. Sie hielten die bremsenden Faktoren keinesfalls nur für temporär, weshalb auch wenig für eine deutliche Erholung im zweiten Halbjahr spreche. So habe zwar etwa die deutsche Autobranche insbesondere unter der Umstellung auf den neuen Abgasprüfstandard WLTP gelitten. Ein sich änderndes Konsumentenverhalten, der Trend weg vom Diesel und eine schwächere Nachfrage in China könnten aber permanente Faktoren sein. Auch die Eintrübung im Welthandel sei womöglich keine Eintagsfliege. Handelskonflikte scheinen inzwischen eher die Regel zu sein und nicht die Ausnahme. Die EZB lehnte eine Stellungnahme ab.
Manche Währungshüter sind laut den Insidern sogar der Auffassung, dass die Vorhersage-Modelle der EZB überprüft werden sollten.
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U179 (17.07.2020)
Wie Friedrich & Weik schon prophezeiten bekommt die Schweiz Probleme! Das streuen von Risiken der Anleger bewog offenbar auch eine Flucht in den Schweizer Franken. Dem will die Zürcher Kantonalbank (ZKB) vorbeugen und Negativzinsen einführen! Achtung Blaupause!
500-Euro-Schein Aus am 26. April
20. April 2019
Die Tage des 500ters sind gezählt: Er ist bei deutschen Banken nur noch wenige Tage zu haben. Der Schein soll aus dem Verkehr gezogen werden, um kriminelle Transaktionen einzudämmen.
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U179 (17.07.2020)
Auch die Sicherungssysteme der Sparkassen und anderen Landesbanken müssten sich an dem Rettungsmanöver beteiligen.
Mit freundlichen Grüßen
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Sparkassen-Präsident: Weitere Filialen werden geschlossen
13. Mai 2019
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"Ich rechne damit, dass die Zahl zwar noch weiter abnimmt, das Tempo hat sich aber schon deutlich verlangsamt", sagte der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Helmut Schleweis, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagsausgabe).
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Ob die Sparkassen selbst auch eine zentrale Online-Bank brauchen, hält Schleweis für "eine wichtige strategische Frage", die aber noch in der Sparkassengruppe diskutiert werden müssen. Priorität hat für den Sparkassen-Präsidenten derzeit die Zusammenlegung von Landesbanken zu einer Sparkassen-Zentralbank in alleinigem Besitz der Sparkassen. "In guten Zeiten mit ordentlichen Gewinnen konnten wir uns Ineffizienzen leisten. Heute geht das nicht mehr", sagte Schleweis. Den Bundesländern, denen die Landesbanken heute in der Regel zusammen mit regionalen Sparkassen gehören, rät Schleweis, sich auf ihre Förderbanken wie die NRW-Bank oder die L-Bank in Baden-Württemberg zu konzentrieren. "Ich glaube, jetzt kommt die Zeit, um die Sparkassen-Zentralbank zu verwirklichen", sagte Schleweis der FAZ.
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U179 (17.07.2020)
Die Banken werden nun angewiesen ihre Rücklagen aufzustocken.EZB-Konjunkturprognosen werden intern zunehmend angezweifelt
Der Wirtschaftsprognosen der Europäischen Zentralbank (EZB) werden Insidern zufolge intern immer mehr infrage gestellt.
20.04.2019 11:05
Farbliche Hervorhebung innerhalb des Zitates durch mich.
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28.05.2019
Eigenkapitalanforderung steigen
Banken sollen Milliarden für Krisenzeiten zurücklegen
Der Immobilienmarkt läuft heiß und die Kreditvergabe wächst schneller als die Wirtschaft selbst. Deshalb sollen die Banken in Deutschland zusätzlich 5,3 Milliarden Euro Kapital als Puffer für Krisenzeiten zurücklegen. Das passt den Instituten derzeit gar nicht. Doch auch in anderen Staaten müssen Banken mehr Vorsorge für einen möglichen Abschwung treffen.
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Viele Ökonomen erwarten für 2020 eine Besserung. Allerdings waren sie für dieses Jahr zunächst auch deutlich optimistischer und mussten dann schrittweise ihre Prognosen nach unten anpassen.
Finanzstaatssekretär Jörg Kukies sagte, die jetzige Maßnahme diene allein der Prävention. "Wir sehen keine konkreten Anzeichen für akute Systemrisiken." Die Bundesbank verwies trotzdem auf zahlreiche potenzielle Risiken, unter anderem einen harten Brexit, eine Überhitzung des Immobilienmarktes sowie überbewertete Kreditsicherheiten.
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In Frankreich soll der Aufschlag ebenfalls ab Juli gelten und wie in Deutschland zunächst bei 0,25 Prozentpunkten liegen, bevor er im April 2020 auf 0,5 Prozentpunkte steigt. In Großbritannien und Dänemark liegt er aktuell bei einem Prozentpunkt. Spitzenreiter in Europa sind Schweden und Norwegen, die aus Furcht vor einer Konjunkturüberhitzung bereits 2017 einen Aufschlag von zwei Prozentpunkten erhoben haben und ihn noch dieses Jahr auf 2,5 Prozentpunkte erhöhen wollen.
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U179 (17.07.2020)
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Krise welche Krise denn?
Mit freundlichen Grüßen
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Von der hiesigen Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet, hat die italienische Abgeordnetenkammer letzte Woche für die Einführung von Mini-Bots votiert. Der Staat soll künftig das Recht haben, mit diesen Schuldscheinen heimische Lieferanten zu bezahlen. Die Rede ist von einem zweistelligen Milliardenbetrag. Zugleich darf der Fiskus diese Papiere auch zur Begleichung von Steuerschulden annehmen. Damit scheint die Definition von Zahlungsmittel erfüllt, zumal die Mini-Bots, wie die Bezeichnung „Mini“ andeutet, in kleiner Stückelung (zum Beispiel 100 Euro) ausgegeben werden sollen.
Von da an ist es nur noch ein Kleiner Schritt zu einer Parallelwährung, und das ist genau das, was Matteo Salvini, Chef der rechten Lega und stellvertretender Ministerpräsident, damit bezwecken könnte. Der wirtschaftspolitische Sprecher der Lega, Claudio Borghi, ist ein vehementer Verfechter der kleinen fiskalischen Monster. Wie für andere Länder der Währungsunion gilt auch für Italien: Gesetzliches Zahlungsmittel ist allein der Euro.
Mini-Bots als Drohmittel gegen die EU-Kommission
Würden sich Mini-Bots in der italienischen Wirtschaft verbreiten und würden sie von Firma zu Firma und Bürger zu Bürger weitergegeben, könnte der italienische Staat sein eigenes Geld schöpfen. Mit der Zeit würden die neuen Gutscheine am Markt gehandelt und zu einem (vermutlich niedrigeren) Kurs zum Euro notieren. Es wäre der Anfang eines schleichenden Ausstieg Italiens aus dem Euro.
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U179 (17.07.2020)
Quelle!>>>
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Mini-Bots als Drohmittel gegen die EU-Kommission
Würden sich Mini-Bots in der italienischen Wirtschaft verbreiten und würden sie von Firma zu Firma und Bürger zu Bürger weitergegeben, könnte der italienische Staat sein eigenes Geld schöpfen. Mit der Zeit würden die neuen Gutscheine am Markt gehandelt und zu einem (vermutlich niedrigeren) Kurs zum Euro notieren.
Es wäre der Anfang eines schleichenden Ausstieg Italiens aus dem Euro.
Pläne für Mini-Bots waren in Italien schon vor der Parlamentswahl 2018 im Gespräch. Sie standen dann auch im Koalitionsvertrag, wurden aber nicht weiter verfolgt, da der Appetit der Bevölkerung auf einen Italexit (einem Exit des Landes aus der Währungsunion) nicht sonderlich groß war.
Dagegen sind die Mini-Bots in Italien nach seiner Einschätzung schon gut durchdacht. „Einen Austritt Italiens möchten sich die Kommission und andere Länder lieber nicht vorstellen.
Vor allem seit der Finanzkrise wird die Schwäche der Südeuropäer immer offenbarer:
So treten die Aktien an der Mailänder Börse seit zehn Jahren auf der Stelle.
Während sich andere große Volkswirtschaften Europas für einen Zins von null oder nur knapp darüber verschulden können, verlangen Kapitalmarktteilnehmer von Italien 2,6 Prozent für Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit.
Der Schuldenstand ist mit mehr als 130 Prozent des Bruttoinlandsprodukts einer der höchsten der Welt. Erlaubt sind laut EU-Regelwerk höchstens 60 Prozent.
Allerdings ist es noch völlig offen, ob Salvini für eine Verbreitung der Mini-Bots eine parlamentarische Mehrheit findet. Bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus 2018 hatte die Lega 17,4 Prozent der Stimmen errungen. Bei der Europawahl vom 26. Mai konnten die Rechtspopulisten ihren Stimmenanteil jedoch auf 34,3 Prozent verdoppeln.
So könnte der Lega-Politiker vorgezogene Neuwahlen als ein Votum für die Unabhängigkeit des Landes von Brüssel stilisieren. Allein die Androhung einer Parallelwährung könnte die Euro-Zone destabilisieren.
Mit einer Gesamtverschuldung von 2,3 Billionen Euro verfügt Rom über ein enormes Drohpotenzial.
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U179 (17.07.2020)