Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen im Heimatforum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

U-179

Kaleu

  • »U-179« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 839

Registrierungsdatum: 1. September 2007

Wohnort: Mitteldeutschland

Beruf: Informatiker

Hobbys: Politik; Lesen, Alte Dinge sammeln, Haus bauen uvm.

Danksagungen: 172

  • Nachricht senden

1

Donnerstag, 29. November 2007, 15:59

29. November

1543:
† Hans Holbein der Jüngere
, deutscher Maler
.

1802:
* Wilhelm Hauff
, deutscher Schriftsteller und Märchenerzähler
.

1814:

The Times wird in London als erste Tageszeitung der Welt mit der von Friedrich Koenig erfundenen Schnellpresse hergestellt. Dies markiert einen Meilenstein in der Geschichte der Drucktechnik, der die Produktion von 1100 Exemplaren pro Stunde erlaubt und damit die Ära der Massenblätter einläutet.


1850:

Preußen schließt mit dem Kaisertum Österreich und Russland die Olmützer Punktation. Darin muss es seine Unionspolitik aufgeben und verzichtet auf den Führungsanspruch in Deutschland und auf die Kleindeutsche Lösung.

1874:
* Wilhelm Münker
, deutscher Naturschützer und Mitbegründer des Deutschen Jugendherbergswerkes

1947:
Die UN-Vollversammlung beschließt den UN-Teilungsplan für Palästina, der den arabisch-jüdischen Konflikt auf dem Gebiet des Britischen Mandats Palästina lösen soll.


1949:

Bonn wird vom erstmals tagenden BRD-Bundestag zur „provisorischen Bundeshauptstadt“ gewählt.


1952:

Gustav Heinemann, Hans Bodensteiner (früher CDU/CSU) und Helene Wessel (früher Zentrum) gründen die Gesamtdeutsche Volkspartei. Programmatisches Ziel der neuen Partei ist die Wiedervereinigung Deutschlands.


1955:

Der sowjetische Stadtkommandant von Berlin, Generalmajor P. A. Dibrowa, teilt den Westalliierten mit, daß Berlin (Ost) von der UdSSR nunmehr als "Hauptstadt der DDR" angesehen werde. Damit sei der Viermächtestatus der Stadt aufgehoben.


1956:

Die westdeutsche Bundesbahn beginnt mit der Umrüstung der Beleuchtung von Lokomotiven. In den vergangenen Monaten ist es wiederholt zu Unfällen gekommen, weil Autofahrer, die nachts Bahnübergänge überqueren wollten, die mit zwei Scheinwerfern ausgestatteten Loks für Kfz hielten. Künftig soll ein dritter Scheinwerfer eine Verwechslung verhindern.

1957:
Das Landgericht München verurteilt die Bilanzbuchhalterin Ursula Sonntag zu vier Jahren Gefängnis, weil sie 1943 den Direktor der Deutschen Bank in Hindenburg (Oberschlesien) an die nationalsozialistischen Behörden denunziert hatte.


1957:

Jugendstrafen zwischen sechs Monaten und dreieinhalb Jahren verhängt das Landgericht Nürnberg-Fürth über 16 Mitglieder der Jugendbande »Rote Teufel«. Der Motorradbande werden Einbruch, Diebstahl, Körperverletzung, Urkundenfälschung, Unzucht und Landfriedensbruch zur Last gelegt.


1958:

Der sowjetische Ministerpräsident und Parteiführer Nikita S. Chruschtschow schlägt die Einberufung einer Roundtable-Konferenz mit Gesprächspartnern aus Ost und West vor, um eine friedliche Lösung der Berlin-Frage zu erreichen.


1958:

In einem Interview mit der »New York Times« erklärt SED-Chef Walter Ulbricht, daß die DDR eine alliierte Luftbrücke nach Berlin (West) als eine gegen sie gerichtete militärische Drohung betrachten werde.


1959:

Marlene Dietrich
gibt in Paris ein Konzert, das vom Publikum begeistert aufgenommen wird.


1960:

Die »Frankfurter Allgemeine Zeitung« berichtet, daß der Chefkonstrukteur der DDR-Luftfahrtindustrie und technische Direktor der Flugzeugwerke Dresden, Fritz Freitag, in die BRD geflüchtet ist.

1961:
In einem Brief schlägt DDR-Ministerpräsident Otto Grotewohl BRDKanzler Adenauer vor, Schritte zur Normalisierung der Beziehungen zwischen der DDR und der BRD einzuleiten. Das BRD-Kanzleramt verwei­gert die Annahme des Briefes.

1963:
Die Regierungschefs der BRD-Länder beschließen in Bonn, bei Stimmenenthaltung von Bayern, für das hochverschuldete Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) die Bürgschaft für einen Kredit in Höhe von 130 Millionen DM zu übernehmen.


1963:

Karl Mildenberger
besiegt in der ausverkauften Festhalle in Frankfurt am Main den US-amerikanischen Weltranglistenboxer im Schwergewicht, Billy Daniels, durch K. o. in der dritten Runde.

1964:
Großbritannien gibt einen 1945 erbeuteten deutschen Raketenjäger vom Typ »Me 163 B Komet« an die BRD zurück. Es ist geplant, ihn im Deutschen Museum in München auszustellen.


1965:

Der Bundesverband der Ersatzkassen in der BRD beschließt Beitragserhöhungen in der Größenordnung von 15 bis 20%, um die Mehrkosten aus steigenden Arzthonoraren, die Verteuerung von Arzneimitteln und steigenden Krankenhauspflegesätzen aufzufangen.


1965:

Trotz ihrer hohen Verschuldung
beschließt die Stadt München, sich für die Austragung der Olympischen Spiele 1972 zu bewerben.


1966:

DDR-"Staats"- und Parteichef Walter Ulbricht erklärt in einem Interview mit dem SED-Zentralorgan »Neues Deutschland«, er habe »auf dem Tiefpunkt der Bonner Regierungskrise« einen Brief an den SPD-Vorsitzenden Willy Brandt gerichtet, in dem er gegen die Teilnahme der SPD an einer Regierung mit der CDU protestiert habe. Der Vorstandssprecher der SPD, Fritz Stallberg, weist Ulbrichts »Einmischung in die inneren Angelegenheiten der BRD« entschieden zurück.


1971:

Der ALDI-Mitinhaber und Multimillionär Theo Paul Albrecht wird entführt.


1973:

Das vom österreichischen Nationalrat nach 25stündiger Debatte mit knapper Mehrheit beschlossene neue Strafrecht enthält die mit den Stimmen der Sozialistischen Partei Österreichs (SPÖ) durchgesetzte Fristenlösung bei Abtreibung.

1973:
Zur Energiekrise erklärt BRD-Kanzler Willy Brandt vor dem BRD-Bundestag, die Sicherung von Arbeitsplätzen sei wichtiger als privater Komfort.


1974:

Ein Westberliner Schwurgericht verurteilt die mutmaßlichen Mitglieder der »Rote-Armee-Fraktion« (RAF), Ulrike Meinhof und Horst Mahler, wegen versuchten Mordes und Gefangenenbefreiung zu acht bzw. 14 Jahren Haft. Sie hatten das RAF-Mitglied Andreas Baader 1970 mit Waffengewalt befreit und dabei einen Justizangestellten verletzt.


1978:

Vertreter der BRD und der DDR unterzeichnen im BRD-Kanzleramt in Bonn ein "Regierungsprotokoll", in dem der Verlauf der innerdeutschen Grenze festgelegt wird. Ausgeklammert bleibt der weiterhin strittige Verlauf der Elbgrenze.


1979:

Das Oberlandesgericht Düsseldorf verurteilt Angelika Speitel wegen gemeinschaftlich vollendeten und versuchten Mordes an zwei Düsseldorfer Polizeibeamten zu lebenslanger Freiheitsstrafe. Nach Auffassung des Gerichts hat sie spätestens seit September 1977 der sog. Roten-Armee-Fraktion angehört.

1982:
In Bochum gründen ehemalige FDP-Abgeordnete die neue Partei Liberale Demokraten. Ihr Vorsitzender wird der 40jährige Ulrich Krüger, Ehrenvorsitzender William Borm


1986:

In Frankfurt am Main billigt die IG Metall die Forderung nach der 35-Stunden-Woche als zentrales Ziel der kommenden Tarifverhandlungen. Das Ziel, weitere Arbeitszeitverkürzungen durchzusetzen, zählt zu den wichtigsten Anliegen des neuen IG-Metall-Bundesvorsitzenden Franz Steinkühler.

2006:
Werner Utter, deutscher Pilot http://www.alteadler.de/aktuell/jubilaeen/utter.html

"Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren" Bertolt Brecht

www.Deutscher-Volkssender.de

Thema bewerten