Das ist wirklich höchst erstaunlich:
Ein Gedicht aus Österreichs auflagenstärkster Tageszeitung, dessen Verfasser ein österreichischer Autor ist, der täglich das Gedicht „In den Wind gereimt“ in der Kronen Zeitung veröffentlicht.
In den Wind gereimt - Für Banken, Boni, Teurofighter,
Spekulationen usw.
ist, wie man sieht, in unsern Landen
das richtige Geld in reichem Maß vorhanden.
Gekanusert aber wird bis heute
beim Nötigsten für kliene Leute.
Ging's folgerichtig zu im Leben,
müsst's längst schon einen Aufstand geben.
Wolf Martin
Das zu drucken, hätte bis vor kurzer Zeit kein Systemmedium in der Ostmark gewagt! Man kann deutlich sehen, wie sehr es bereits im Volke gärt.
Man kann sagen, daß nur noch der berühmte Funken zum Pulverfaß fehlt.