Lieber Kamerad Njörd,
keine Frage, das Verhalten der "Moderatorin" ist mehr als nur der Kritik würdig, ebenso wie jenes ihrer meisten Kollegen. Auch bin ich der Meinung, daß in dem jungen Mann Potential steckt, ohne Zweifel. Wenn dies in meiner Wortmeldung nicht deutlich genug wurde, dann bitte dich ich um Nachsicht.
Ein schädigender Impuls nationalen Gesinnungsgutes kann nach meinem Dafürhalten ausgeschlossen werden.
Meine gegenteiligen Schlußfolgerung beziehen sich ausschließlich auf die Wirkung der Bilder auf den vom System anvisierten BRD-Zuschauer, unter unbedingter Anrechnung seines Bildungsstandes. Wir dürfen nicht den Fehler begehen und unseren Erkenntnisstand mit dem eines Bildzeitungslesers und/oder BRD-Menschen gleichzusetzen. Der durchschnittliche BRD-Bürger interpretiert die Aussagen eher als auswendig gelernt und nimmt diese (bestenfalls) als ihm nichtssagend zur Kenntnis. Wenn der BRD-Systemmensch nicht sogar - wie ich bereits schrieb - der Moderatorin folgt und den Beitrag des jungen Mannes als Belustigung empfindet und zur Tagesordnung übergeht. Genau dieses Ziel wird an den "Schneidetischen" der Sendeanstalten und ihrer Auftraggeber verfolgt. Die jüngsten
Aussagen von Herrn Öttinger, geben mehr als nur einen Hinweis auf die Richtigkeit dieser Aussage.
Ich habe persönlich etliche solcher Diskussionen - auch relativ unpolitische- miterlebt, es war immer das Gleiche. Deutsche Interessenvertreter werden immer in die "Kasperleecke" gedrängt und die "Moderatoren" verstehen es "meisterhaft" das Publikum zu manipulieren. Genau dies wird im thematisierten Beitrag von den Machern praktiziert.
Wir müssen uns vor Augen halten, was der Studiogast bei seinem Besuch einer Fernsehsendung im Hinterkopf hat. Sich politisch zu Bilden? Ganz sicher nicht, denn die überwiegende Mehrzahl hat nur ein Ziel, sie wollen von der Kamera "eingefangen" werden, um sich dann am abendlichen Bildschirm selbst zu bewundern und bewundern zu lassen, indem sie möglichst viele Bekannte vorher von ihrem "Auftritt" informieren, damit diese quasi vor Neid erblassen! Vor der Aufzeichnung einer derartigen Sendung gibt es exakte Regieanweisungen an die Gäste und es wird sehr genau erläutert wer in das Bild kommt und wer nicht. Wie gesagt, ich habe es oft genug miterlebt. Die etwas Älteren kennen vielleicht noch die Sendung "Jetzt red i" vom Bayerischen Rundfunk, hier waren noch richtige politische Diskussionen möglich - lang ist es her. Der seinerzeitige Moderator, Franz Schönhuber, mußte dann, nicht zuletzt wegen seiner offenen Gesprächsführung, den Sender verlassen. Solche Sendungen gibt es heute nicht mehr und die Konsequenzen wurden natürlich durch die Systemmedien gezogen. Eine Konsequenz ist es z.B., daß es so gut wie keine "Live"-Sendungen mehr gibt, es wird
alles aufgezeichnet und nachbearbeitet und so quasi für den BRD-Fernsehzuschauer "aufbereitet". Welche Chancen haben wir also bei solchen Auftritten? Keine! Daß der junge Mann überhaupt zu Wort kommt, grenzt schon an ein Wunder oder eigentlich eher nicht, denn offensichtlich passt er genau in das Schema der BRD, sonst wäre er nicht zu Wort gekommen. (Dies ist die Grundüberlegung, welche zu meiner gegenteiligen Auffassung führt, was den Nutzen für die deutschen Interessen anbelangt.)
Etwas anders verhält es sich bei Veranstaltungen, bei denen nur die schreibende Zunft anwesend ist, hier werden unliebsame Meinungen einfach negiert und außer Betracht gelassen, fertig. Der BRD-Zeitungsleser erfährt davon nichts.
Wir haben schon des öfteren versucht einen Zuschauerblock aus Deutschen zu bilden, um die Stimmung der Zuhörerschaft zu beeinflussen und so das Konzept der "Moderatoren zu stören. Bisher leider vergeblich, was eigentlich auch nicht verwunderlich ist, denn die Filterung beginnt schon lange vor der Sendungsaufzeichnung. Einfach bei den Sendungen aufzutauchen und dann "Stimmung" machen, funktioniert nicht, denn die Zuschauerauswahl wird sehr "gewissenhaft" vorgenommen. Im Übrigen geschieht diese Filterung auch bei jedem Fußballspiel, dies kann jeder im Selbstversuch testen. Versuche mal nur 10 Reichsflaggen mit in ein BRD-Stadion zu nehmen, wohlgemerkt nur die noch nicht verbotenen Farben Schwarz, Weiss und Rot. Der Versuch wird scheitern.
So, nun habe ich doch mehr geschrieben, als ich zunächst eigentlich wollte.

Ich bitte auch von daher um Nachsicht, hoffe allerdings zur Aufhellung meiner Gedanken beigetragen und nicht noch mehr Verwirrung gestiftet zu haben. Lieber Kamerad Njörd, in jedem Fall danke ich dir aber dafür, daß du mir die Gelegenheit gegeben hast und ich meine "grauen Zellen" etwas reaktivieren mußte.

Ich erinnere mich gerade an einen berechtigten Rüffel, von Mitstreiter uebender, der mich kürzlich ermahnte doch exakter zu formulieren. Ich gelobe Besserung.
Mit kameradschaftlichen Grüßen,
U-179
Ns.: Dieser Beitrag soll nicht als Kapitulation fehlinterpretiert werden, ganz im Gegenteil, er soll die dringende Notwendigkeit aufzeigen, daß neue Konzepte und Strategien erforderlich sind. Unsere Gegner haben ihre "Hausaufgaben" gemacht, tun wir es ihnen zumindest gleich und machen es nach Möglichkeit besser, zum Wohle unseres Volkes und unserer Heimat!