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Montag, 19. Januar 2009, 10:11

Knoblauch

Allium sativum L.

Abb.: William Woodville: „Medical botany“, London, James Phillips, 1793, Vol. 3

Herkunft:
Die Herkunft des Allium ist unsicher, sativum=angebaut; lateinisch olere=riechen - wegen des Geruchs; griechisch hallesthai=herausspringen - wegen des schnellen Wachstums; keltisch all=brennend - wegen des scharfen Geschmacks; im Althochdeutschen chlobilou oder chlofalauh von clobo=klieben, spalten (Kloben, Klaue) - wegen der in einzelne Teile gespaltenen Zwiebel. Der Name Knoblauch wird auch auf die Samen=Knöpfchen zurückgeführt, weil man den Knopf auch ehemals als Knob bezeichnete.

Zentral- und Südasien sowie dem Mittelmeer

Volksname:
Chnoblach, Chnoblech, Chnoble (Schweiz), Furzkraut, Gartenknoblauch, Garlic, Gnuwluch (Naumburg a. d. S.), Gruserich, Knuflook, Knuflauk (Waldeck), Knufflauw (Westfalen), Knewelauch (Blankenburg: Stieg), Knôbluch, Knôblich (Nordböhmen). Knofel, Knofl (Bayern, Österreich, Tirol usw.), Knobel (Schwaben), Knobloch, Knobli(g), Knöbli(ch) (Elsaß), Magenwurzel, Schlangenknoblauch, stinkende Rose, Stinkerzwiebel, „Theriak des Bauern“, Windwurzel

Pflanzenfamilie:
Liliengewächse (Liliaceae)

Verwendete Pflanzenteile:
Zwiebel

Sammelzeit:
Nach Abwelken des Krautes im Herbst (September bis Oktober)

Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl (Ajoen, Allicin, Alliin), Saponine, Triterpene, Selen, Speicherkohlenhydrate, Kieselsäure, Kalium, Magnesium, Calcium, Phosphor, Jod und Eisen, Zink, Mangan und Selen, Provitamin A, B1 (Thiamin), B3 (Nikotinsäure), B5 (Pantothensäure), B6 (Pyridoxin), C, E und H.

Heilwirkung:
Seit Jahrtausenden gilt Knoblauch als Allheilmittel. Schon Hippokrates wandte ihn als Diuretikum (ausschwemmen von Wasser), Purgans (reinigen), Emmenagogum (menstruationsfördernd), gegen Vereiterung und Lungenentzündung an. Für Heilzwecke wird seit dem Altertum fast ausschließlich nur die Zwiebel des Knoblauchs gebraucht. Das Kraut hingegen wird nur von wenigen erwähnt, wie z.B. von Dioskurides und Lonicerus. Von Matthiolus wird es als Mittel gegen Magenerkältung, Blähungen, Koliken, Nierensteine und als schlafbringendes Mittel gerühmt, gleichfalls führt er die Anwendungsarten seiner Vorgänger an.

Dioskurides hat ihn sehr ausführlich als Heilpflanze behandelt und schrieb ihm in seiner Materia Medica beachtenswerte Wirkungen zu. So soll Knoblauch sich nicht nur zur Stärkung der Verdauung, bzw. gegen Verdauungsbeschwerden und zur Abwehr von Darmwürmern eignen, sondern wird auch besonders als ein Mittel gegen allerlei Vergiftungen gelobt; bei Schlangenbiß (mit Wein getrunken), gegen den Biß des tollen Hundes (äußerlich aufgelegt), sowie durch das Trinken von verdorbenen Wasser. Desweiteren bei Erkältungskrankheiten wie Husten und rauhen Hals und nicht zuletzt bei Hauterkrankungen. Mit Salz und Öl soll er Hautausschlag heilen, mit Honig Flechten, Leberflecke und Aussatz vertreiben.

Viele der altbekannten Anwendungsgebiete wurden wissenschaftlich bestätigt. Er wirkt antibakteriell, blähungstreibend, desinfizierend, krampflösend, sekretionssteigernd, wurmaustreibend, allgemein anregend und leistungssteigernd.

Der im ätherischen Knoblauchöl enthaltene Wirkstoff Alliin gilt als Ausputzer in den Arterien, die antibiotische Wirkung des Allicins (entsteht aus Alliin) gleicht der des Penicillins (1 mg Anllicin hat dieselbe Aktivität wie 15 I. E. Penicillin). Die schwefelfreien Wirkstoffe Garlicin (gegen Kolibakterien und Milchbakterien) und Allistatin (gegen Staphylococcus aureus, die weitere Infektionen verursachen) sind weitere Antibiotika.

Die antibakterielle Wirkung war schon L. Pasteur (1822 - 1895) bekannt. Albert Schweitzer (1875-1965) setzte Knoblauch erfolgreich in Afrika gegen Durchfallerkrankungen durch Amöben verursacht ein. Während einer Pestepidemie in Frankreich 1721, schützten sich die Menschen mit Knoblauch vor einer Ansteckung, ähnliches ist auch aus Ungarn überliefert. Bei Thypus-, Cholera-, Tuberkulose- und Grippeepidemien wurde er noch bis Anfang dieses Jahrhunderts eingesetzt. Im ersten und zweiten Weltkrieg wurde er als Antiseptikum von den Lazarettärzten u.a. gegen Wundbrand und das Allicin als Ersatzantibiotikum verwendet. Beobachtet wurde auch, daß knoblauchessende Soldaten besser gegen Ruhr und andere Infektionskrankheiten geschützt waren. Die antibakteriellen Eigenschaften der Pflanze wurden für Bakterien, Viren, Schimmel - und Hefepilze nachgewiesen.

Knoblauch normalisiert einen zu hohen Blutfettspiegel, sowie niedrige oder hohe Blutdruckwerte, beugt Arterienverkalkung, vorzeitiger Alterserscheinung, Herzinfarkt und Schlaganfall vor, schützt vor Magen- und Darminfektionen, auch vor Magen-Darm-Erkrankungen durch Bakterien und Viren. Stärkt das Immunsystem und wirkt vorbeugend gegen Infektionskrankheiten und ist hilfreich bei Atemwegserkrankungen (z.B. Bronchitis und Keuchhusten; frischer Knoblauchsaft mit Honig und Milch). Der Appetit wird angeregt und die Verdauung verbessert.

In der Frauenheilkunde findet er ebenfalls Anwendung. Es wurde festgestellt, daß die natürliche Gleitflüssigkeit der Frauen die gleichen Bestandteile enthält wie das flüchtige Öl des Knoblauchs. Legt man den Leitspruch der Homöopathie zugrunde "similia similibus curentur" (Ähnliches soll mit ähnlichem geheilt werden) so ist es vorstellbar, daß der Knoblauch Wirkung auf die weiblichen Geschlechtsorgane hat. Schon in der Antike soll Knoblauch nachweislich gegen Gebärmutterkrebs eingesetzt worden sein.

Heute ist bestätigt, daß er hemmend auf die Bildung neuer Krebszellen wirkt und die Entstehung von Krebs unterbinden kann. Große Erfolge verspricht man sich mit einer Methode, bei denen die Knoblauchextrakte in direkten Kontakt mit Krebszellen kommen.

Hautkrankheiten, besonders die durch Hefe- und Schimmelpilze hervorgerufen werden, Hautunreinheiten, Sonnenbrand, Schuppenflechte sowie eiternden Wunden und Geschwüre, können ebenfalls mit den Wirkstoffen des Knoblauch erfolgreich behandelt werden.

Äußerlich wendet man frischen Knoblauchsaft, bis zu vier Mal am Tag, zum einreiben von Warzen und Herpes (Allicin als Inhaltsstoff in Salben) an. Ein weiteres gutes altes Hausmittel gegen Warzen ist das Knoblauchpflaster. Dazu klebt man eine dünne Scheibe Knoblauch mit einem Pflaster auf die betreffende Stelle und läst es über Nacht einwirken. Dies wird solange wiederholt, bis die gewünschte Wirkung einsetzt.

Gegen viele krankheitsübertragende Insekten (z.B. Läuse, Mücken, Moskitos, Zecken,) hat er sich ebenfalls bewährt, da der Geruch des Knoblauchs auf viele Insekten abschreckend wirkt.

Um eine dauerhafte Wirkung zu erzielen, ist es notwendig täglich vier Zehen Knoblauch zu verzehren oder man greift auf Fertigprodukte zurück, die unter anderem auch mit Weißdorn, Mistel oder dem Pflanzenstoff Rutin kombiniert sind. Hier wird eine tägliche Menge von etwa 600 bis 900 mg empfohlen.

In reichlicher Menge und regelmäßig eingenommen soll man mit eiserner Gesundheit, hoher Zeugungskraft und kriegerischem Mut gesegnet werden.

In der Küche:
Eine alte Weisheit besagt: "Man kann gut ohne Knoblauch kochen, aber man kann nur mit Knoblauch gut kochen". Pythagoras bezeichnete den Knoblauch als "König der Gewürze".

Er soll immer frisch verwendet werden, da er sehr empfindlich auf Sauerstoff reagiert und seine Wirksamkeit verliert. Als Gewürz wird er Braten-, Schmor-, Fisch- oder Eintopfgerichten, Soßen, Kräuterbutter-öl,- quark, herzhaften Backwaren etc. zugegeben. Der unangenehme Geschmack nach dem Verzehr von Knoblauch verschwindet durch Buttermilch, Sauermilch, Joghurt oder durch das Kauen von Kaffeebohnen, Petersilie, Anissamen, Kardamomsamen und Pfefferminz.

Geschichte:
Knoblauch ist eine uralte Kulturpflanze, schriftliche Aufzeichnungen belegen, daß der Knoblauch seit mindestens 5000 Jahren kultiviert wird. In der altindischen Medizin gehörte er bereits zu den geschätzten Arzneimitteln. Als umstimmendes Tonikum wurde er bei einer ganzen Reihe von Krankheiten genannt, z. B. bei Hautleiden, Appetitlosigkeit, Dyspepsie, Husten, Magerkeit, Rheumatismus, Unterleibsschmerzen, Milzvergrößerung, Hämorrhoiden etc.

In der Antike diente er zur Steigerung der Libido und der Potenz. Bei den Römern nutzte man Knoblauchsaft mit Koriander frischem Wein zugesetzt als Liebestrank. Als Kräftigungsmittel diente Knoblauch den Gladiatoren, den Sportlern und den Sklaven. In einem alten ägyptischen Papyrus wird Knoblauch zur Geburtshilfe, bei Menstruationsstörungen und Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane erwähnt. Römische Ärzte wie Galen, Solinuss, Ptolemäus und Plutarch berichteten ebenfalls über den Knoblauch.

Wie bildliche Darstellungen und Gräberfunde zeigen, spielte er auch im alten Ägypten eine große Rolle. Nach Plinius galt die Pflanze bei den Ägyptern als heilig, denn sie sollen unter Anrufung von Knoblauch und Zwiebel ihre Eide geleistet haben. Von Herodot wird berichtet, daß auf Anweisung der Priesterärzte beim Bau der Cheopspyramide riesige Geldmengen für Knoblauch-, Zwiebel- und Rettichkost aufgewendet wurden um die Arbeiter bei Kräften und vor allem gesund zu halten. So war es auch möglich, Infektionskrankheiten und die Ausbreitung von Seuchen weitgehend zu verhindern.

Für Phönizier, Wikinger, Dschingis-Kahns Horden, die Soldaten Alexander des Großen, Seeleute, Bauern, Wanderer und Soldaten soll Knoblauch ein steter Begleiter gewesen sein.

Als Gewürz wurde Knoblauch auch bei den Römern und Griechen gebraucht, aber es war verboten, nach dem Verzehr von Knoblauch einen Tempel zu betreten, da man die Götter hätte erzürnen können.

In Virgils II. Idylle quetscht Thestylis Quendel und Knoblauch aus für die Schnitter, damit sie, in der Mittagsonne ruhend, nach dem Genuß von Knoblauchsaft sicher vor Schlangen seien.

Es gab natürlich nicht nur Befürworter der Pflanze. Horaz soll nervös geworden sein, wenn er des Knoblauchs gedachte. Juvenal (römischer Satirendichter 1./2.Jahrh.) rümpfte die Nase und bezeichnete ihn als Speise für Plebejer und Soldaten. Otto der Grosse ekelte sich gar vor ihm und Shakespeare schreibt in seinem Sommernachtstraum: «Esst keinen Knoblauch, denn wir sollen süssen Odem von uns geben.»

Die guten Eigenschaften führte Hippokrates in "de victu acutorum" an: "daß er Blähungen, Hitze um die Brust, Schwere im Kopf, Beängstigungen errege und vermehre jeden vorhandenen Schmerz, doch habe er das Gute, die Urinabsonderung zu vermehren." Galenus faßt die guten Eigenschaften des Knoblauchs zusammen, indem er ihn den Theriak des Bauern nennt.

Von Weinmann (1737) wird berichtet, daß der Knoblauch im Altertum den Soldaten als Mittel galt, sich zu kräftigen und den Mut zu erhöhen. Die Bezeichnung "Lauch" als ein gemeingermanisches Wort spricht dafür, daß er in Deutschland schon lange vor Besitzergreifung Galliens und Germaniens durch die Römer bekannt gewesen sein muß. Dazu verweist Hoops (Waldb. 1905, S. 643) auf eine Verwendung des Lauchs (Knoblauchs?) zu diagnostischen Zwecken in der nordischen Wundheilkunde des 11. Jahrhunderts. In der Sage König Olafs des Heiligen wird berichtet: "Nach der Schlacht bei Stiklarstadi am 31. August 1030 begaben sich einige verwundeten Krieger zu einer in der Nähe wohnenden heilkundigen Frau, um sich von ihr die Wunden verbinden zu lassen. Nachdem sie die Wunden gereinigt hatte, gab sie ihnen Knoblauch und andere Kräuter zu essen, um durch den Lauchgeruch zu erkennen, ob die Wunde in den Unterleib eingedrungen sei oder nicht." Siehe auch: Lehrbuch der Biologischen Heilmittel, 1938 Dr. Med. Gerhard Madaus

Konrad von Meggenberg nennt ihn in seinem "Buch der Natur" den Theriak der Bauern, der die Brust und Stimme stärke, die Verdauungstätigkeit des Magens kräftige und die üble Wirkung schädlicher Getränke im Magen verhindere.

Hildegard von Bingen verordnete ihn bei Gelbsucht, aber empfahl auch, den Knoblauch nur maßvoll zu essen, „damit das Blut im Menschen nicht übermäßig erwärmt werde. Leonhart Fuchs: "Knoblauch macht Neygung zum Schlaff und Lust zu den ehelichen Wercken". Matthioli: "Wer die ehelichen Wercke nicht schaffen kann, der esse Knoblauch".

Paracelsus verwendete ihn als giftwidriges Mittel (namentlich gegen die Pest) als Expektorans (Auswurf von Bronchialsekret förderndes Mitte), Diuretikum und nachgeburtbeförderndes Medikament, äußerlich bei Mastdarmvorfall und zur Anregung des Reifens von Geschwüren.

Auch bei Lonicerus steht die giftwidrige Wirkung im Vordergrund, er empfiehlt ihn außerdem äußerlich gegen Hautunreinigkeiten und Kopfschuppen, gegen Würmer, die übrigen Indikationen stimmen mit denen der alten Ärzte überein.

In Griechenland und Italien blieben die Lauchgewächse beliebteste Volksnahrung. Bei den höheren gesellschaftlichen Schichten schlug die Vorliebe jedoch in Widerwillen um, so daß Zwiebel- und Knoblauchgeruch den Mann aus dem niedrigsten Volk verrieten.

Der Knoblauch gilt wie die meisten Pflanzen welche einen starken Geruch verbreiten, als abwehrendes Mittel gegen Zauber, böse Geister, Hexen und Vampire. So sind viele Mythen und abergläubischen Gebräuche entstanden, die sich bis heute gehalten haben, deren Ursprünge teilweise in Vergessenheit gerieten. So glaubten die Römer sich mit Hilfe von Knoblauch bösen Hausgeistern (Lemuren) zu erwehren.

Die sagenumwobene Pflanze Moly, soll demnach ein Knoblauch-Gewächs gewesen sein und wurde Odysseus von dem Götterboten Hermes gereicht um ihn vor der Zauberin Kirke zu schützten. So gelang es Odysseus seine Gefährten von dem auferlegten Schweinezauber zu erlösen. (Moly (Allium Moly L.) bezeichnet eine ausländische Art des Lauchs oder Knoblauchs, der früher für mehrere Arten des Lauchs benutzt wurde.)
In der älteren Edda heißt es im Liede von Sigrdrifa: "Die Füllung segne vor Gefahr Dich zu schützen / Und lege Lauch in den Trank."

Trägt man den Knoblauch als Amulett, soll er den "bösen Blick" abwehren.

Neugeborenen Kindern legt man drei Knoblauchzwiebeln in die Wiege, damit sie gedeihen.*

Wenn man ein kleines Kind lobt, muss man dreimal Knoblauch rufen, ansonsten wird das Kind behext. Ebenfalls soll man dieses tun, wenn man das Getreide lobt.*

Knoblauchsmittwoch heißt der Mittwoch in der Pfingstwoche, wo man Knoblauch isst, um das ganze Jahr über gesund zu bleiben.*

Als Schutz vor Behexung kommt der Knoblauch auch in die zu Maria Himmelfahrt geweihten Kräuterbüschel.*

Vielfach glaubte man, dass Knoblauch Krankheiten zieht: daher hängte man in der Stube auf.*

Um einen Dieb zu finden, soll man sich Knoblauch und Brot auf vor dem Schlafen auf den linken Arm legen, dann erscheint der Dieb im Traum.*

Wenn zwei im Bett liegen, wovon einer Knoblauch genießt und der andere nicht, so wird der keinen Knoblauch gegessen hat im Siechtum verfallen und steben.*

In südlichen Ländern wurde in der Zeit der Sommerernte Knoblauchsaft in das Trinkwasser, um die Kraft der Armen (für die Ernte) zu erhalten.*
* Handwörterbuch des Deutschen Aberglaubens, Eduard Hoffmann-Krayer und Hanns Bächtold-Stäubli - Verlag Walter de Gruyter 1932/1933

Redewendungen:
"Mit Knoblauch und Rotwein überwindest du den höchsten Paß"

"Ißt du Knoblauch im März und Bärlauch im Mai, dann haben deine Ärzte das ganze Jahr frei"

"Die Fahrkarte sichert dir die Fahrt, der Knoblauch den Platz"


Bei langanhaltenden, wiederkehrenden oder sich verstärkenden Beschwerden, sollte immer ein erfahrener Mediziner zur Abklärung der Ursachen konsultiert werden.


"Kein größerer Schaden kann einer Nation zugefügt werden, als wenn man ihr den Nationalcharakter, die Eigenheit ihres Geistes und ihrer Sprache raubt."
- J. G. Herder -

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