Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen im Heimatforum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Njörd

Profi

  • »Njörd« wurde gesperrt
  • »Njörd« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 753

Registrierungsdatum: 10. Mai 2008

Wohnort: Berlin

Beruf: Angabe erfolgt evtl. zu einem späteren Zeitpunkt

Hobbys: Familie,Sport, Terraristik, Germanisch/Deutsche Geschichte, Nachdenken

  • Nachricht senden

1

Montag, 1. September 2008, 08:54

Sinusitis

Es gibt sicher niemanden, der von sich behaupten kann, noch nie an einem Schnupfen erkrankt zu sein. Er ist zwar äußerst lästig, verläuft in der Regel jedoch ohne nennenswerte Komplikationen, es sei denn.......tja, es sei denn der Betroffenen klagt über Kopfschmerzen, die beim Schneuzen, Bücken oder Pressen zunehmen, Gesichtsschmerzen, massiver Sekretfluß, Verminderung der Geruchs- und Geschmackssinne, häufig auch Zahnschmerzen im Oberkieferbereich und Klopfschmerzen über den Nebenhöhlen, Fieber und Abgeschlagenheit.
Treten die vorab genannten Beschwerden auf, kann von einer akuten Sinusitis ausgegangen werden. Hier werden Medikamente mit abschwellender Wirkung eingesetzt. Das erste Mittel der Wahl ist das Kombinationspräparat Sinupret (mit Eisenkraut, Holunder, Schlüsselblume, Sauerampfer, Enzian). Die meisten Sinusitiden (8,3 Millionen ! pro Jahr in Deutschland) heilen innerhalb von 3 Wochen komplikationslos aus. Dennoch neigen Nasennebenhöhlenentzündungen dazu, chronisch zu werden. Bei verschlimmernder Symptomatik ist unbedingt ein Arzt oder Heilpraktiker zu konsultieren !

Therapievorschlag: Eine ideale Therapiekombination wäre die in einem bereits vormalig veröffentlichten Artikel beschriebene Nasenspülung in Verbindung mit dem gezielten Einsatz von Sinupret und Gelomyrtol (enthält ätherisches Eukalyptus- und Citrusöl) im Wechsel. Ziel ist die Abschwellung der Nasenschleimhäute mit einer Verbesserung des Sekretabflusses.

Unterstützend können selbstangefertigte Nasenöle eingesetzt werden:

Mischung 1: 1 Tr. Angelikawurzel, 1 Tr. Basilikum oder 1 Tr. Anis, 1 Tr. Cajeput - in 5 ml süßes Mandelöl und 1 Tr. Sanddornöl geben.
Mischung 2: 2 Tr. Thymian Mastichina, 1 Tr. Myrte Marokko, 1 Tr. Benzoe - in 5 ml süßes Mandelöl und 1 Tr. Sanddornöl geben.

Anwendung: Nasenöl mit einem Watteträger oder sauberen Finger mehrmals täglich im unteren Bereich der Nasenöffnung und um die Nase herum auftragen, außerdem Stirn und Jochbeinbereich sanft mit dem Öl einreiben.

Eigene Erfahrungen: Die weiter oben genannte Kombination zwischen den Medikamenten Sinupret und Gelomyrtol in Verbindung mit einer regelmäßigen Nasenspülung ist bei einer akuten Sinusitis äußerst erfolgversprechend.

Quellen:
Praxis-Lehrbuch der modernen Heilpflanzenkunde, von Ursel Bühring (Sonntag Verlag - Stuttgart - ISBN-10: 3830490976; ISBN-13: 978-3830490975);
Praxis Aromatherapie, von Monika Werner/Ruth von Braunschweig (Karl F. Haug Verlag - Stuttgart - ISBN-10: 3830471890; ISBN-13: 978-3830471899).


M.k.G.

Njörd

Thema bewerten