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Dienstag, 23. Juni 2009, 14:06

Kalenderblatt vom 23. Juni


1758:
Während des Siebenjährigen Krieges, siegen bei Krefeld preußische, hannoveranische und britische Verbände über das Überlegene französische Heer.

1804:
* August Borsig, in Breslau - deutscher Unternehmer und Gründer der Borsig-Werke

1870:
Das letzte Teilstück der "Kaiser-Franz-Josephs-Bahn" von Wien nach Eggenburg wird fertiggestellt.

1901:
Das Gutenberg-Museum wird feierlich eröffnet, gleichzeitig tagt die Gutenberg-Gesellschaft zum ersten Mal. Erster Vorsitzender des Vorstandes wird der Oberbürgermeister von Mainz, Dr. Heinrich Gassner. Das Protektorat übernimmt der kunstsinnige Großherzog Ernst Ludwig von Hessen.

1914:
Anläßlich der Kieler Woche trifft ein Geschwader der brit. Flotte zu einem Besuch im deutschen Marinestützpunkt Kiel ein.

1915:
Die Erste Isonzoschlacht beginnt mit einem siebentägigem Trommelfeuer der Italiener.

Durch die Vermittlung des kommandierenden Generals des VII. Armeekorps in Münster, General Wilhelm Freiherr von Gayl, werden 18 Denkschriften führender westdeutscher Industrieller und Wissenschaftler über die deutschen Kriegsziele an den Reichskanzler weitergeleitet.

Die deutsche Militärverwaltung für Kurland, Litauen und Bialystock-Grodno wird gebildet.

1916:
In der Schlacht um Verdun erstürmen deutsche Truppen das Panzerwerk Thiaumont, ebenso den größten Teil des Dorfes Fleury und südlich der Feste Vaux wird Gelände gewonnen.

1919:
Von der Weimarer Nationalversammlung wird, nachdem die Alliierten eine "bedingte Annahme" ablehnen, die bedingungslose Unterzeichnung des Versailler Diktats gebilligt. Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg teilt der Reichsregierung unter Gustav Bauer (MSPD) in Weimar telegrafisch mit, daß er sich mit der bedingungslosen Unterzeichnung des Versailler Diktats nicht einverstanden erklären könne. Verschiedene deutsche Militärstellen prüfen die Chance eines bewaffneten Kampfes gegen die Alliierten. Aus Protest gegen das Diktat von Versailles, verbrennen Soldaten der Berliner Freikorps franz. Fahnen.

Gegen Erzberger werden die heftigsten Angriffe gerichtet, von dem behaupt wird, daß er dem Zentrum mitgeteilt habe, nach seiner Kenntnis werde die Entente das Ersuchen um Beseitigung der Ehrenklauseln über das Bekenntnis der Schuld am Kriege und über die Auslieferung der schuldigen Personen bewilligen.

Konteradmiral v. Reuter übernimmt die volle Verantwortung für die Versenkung der deutschen Schlachtschiffe in Scapa Flow auf Grund des vom früheren deutschen Kaiser im Jahre 1914 gegebenen Befehls, daß die Schiffe niemals in Feindeshand fallen dürfen. Während der Selbstversenkung werden durch Beschuß der Engländer 9 Mann der Besatzung erschossen, unter ihnen auch der Kommandant des Linienschiffes "Markgraf" Korvettenkapitän Schumann, trotz Zeigen eines weißen Tuches an Deck seines Schiffes und 19 Mann werden verletzt.

1920:
Von der preußischen Landesversammlung wird das Gesetz über die Aufhebung der Standesvorrechte des Adels verabschiedet, somit werden Adelige dem allgemeinen öffentlichen und bürgerlichen Recht unterstellt.

1927:
In Berlin bestätigt Außenminister Gustav Stresemann in einer außenpolitischen Erklärung vor dem Reichstag, daß durch den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen London und Moskau die Beziehungen des Deutschen Reichs zur Sowjetunion nicht berührt seien.

1931:
In einer Ansprache über den Deutschlandsenderwürdigt Reichskanzler Brüning den Moratoriumsvorschlag Hoovers und schlägt eine deutsch-französische Aussprache über den Aufschub vor.

1934:
Am zweiten Deutschen Jugendfest nehmen nach offiziellen Angaben rund fünf Millionen Jungen und Mädchen teil, der Spiel und Sport gewidmet ist. Den Abschluß dieses schulfreien Tages bilden die Sonnwendfeiern.

1935:
In ganz Deutschland finden etwa 25.000 Sonnenwendfeiern statt.

In Wien begeht man feierlich den 130. Geburtstag, des von Georg Lahner eingeführten "Frankfurter Würstchens" (heute "Wiener Würstchen").

1937:
Das Deutsche Reich und Italien treten aus dem Londoner Nichteinmischungskomitee für Spanien aus. Italien schließt sich kurz darauf an.

1938:
Vom 23. bis 26 Juni feiert die Kölner Universität ihr 550jähriges Bestehen. Vertreter der Geisteswissenschaften aus 30 Staaten überbringen ihre Glückwünsche.

Aus Tokio wird gemeldet, daß zahlreiche Riesenplakate erschienen sind mit Aufrufen, die das gesamte Volk für den Abwehrkampf gegenüber Rußland vorbereiten sollen. Weiter wird darauf hingewiesen, daß ohne die Vernichtung der Sowjets die erfolgreiche Durchführung des Krieges in China in Frage gestellt sei. Die Sowjets seien nicht nur die Feinde der Welt, sondern insbesondere auch der Feind des japanischen Volkes.

1939:
Zwischen Frankreich und der Türkei wird ein Beistandspakt beschlossen. Sandschak Alexandrette wird türkisch.

Zwischen dem Deutschen Reich und Italien wird die Übersiedlung der deutschsprachigen Bevölkerung Südtirols vereinbart.

1940:
U 122 unter Kapitänleutnant Hans-Günther Looff im Nordatlantik zwischen Nordkanal und Kap Finisterre vermutlich von der brit. Korvette HMS "Arabis" mit Wasserbomben versenkt. Möglich ist auch eine Kollision mit dem Schiff "San Filipe" am 22. Juni, daß meldete eine Kollision mit einem unbekannten Objekt. Keine Überlebenden der 49 Mann Besatzung.

Von der sowj. Nachrichtenagentur TASS werden Meldungen dementiert, nach denen an der deutsch-litauischen Grenze 100 bis 150 Sowjetdivisionen konzentriert worden seien, um Druck auf das Deutsche Reich auszuüben.

1941:
Ungarn tritt bricht die diplomatischen Beziehungen zur UdSSR ab, die Slowakei erklärt der UdSSR den Krieg und unterstellt zwei Divisionen der 17. deutschen Armee. Die Türkei erklärt ihre Neutralität.

Großbritannien unterzeichnet das Beistandsabkommen mit der UdSSR und den USA.

Wegen des engl. motorisierten Vorstoßes über Palmyra auf Homes, gibt sich General Dentz in Syrien besorgt.

Im Westen wurden auf Befehl des Führers die Besatzungen der Kanalinseln verstärkt.

An der Ostfront werden die feindlichen Grenzstellungen vielfach durchbrochen. Die eigene Luftwaffe beherrscht den Luftraum. Noch sind die operativen Absichten des Gegners nicht klar zu erkennen.

Harte Kämpfe vor der Heeresgruppe Süd. Hier führt der Gegner erhebliche Verstärkung an motorisierten Kräften zu.

Bei der Heeresgruppe Mitte läßt die feindliche Bewegung vermuten, daß der Gegner versuchen wird, sich aus dem Raum um Bialystok zurückzuziehen, um eine neue Verteidigung hinter der Szcara aufzubauen. Durch den erfolgreichen Angriff der Armeen und insbesondere der Panzergruppe 2 und 3 gelingt es, die ersten Vorraussetzungen für die beabsichtigte Umfassung der Feindkräfte im Raum Bialystok zu schaffen.

Vor der Heeresgruppe Nord versucht der Feind seine Hauptkräfte weiter zurückzuziehen. Südwestlich starke Panzeransammlungen, die auf einen baldigen feindlichen Panzerangriff zur Unterstützung dieser Rückwärtsbewegung deuten. Durch das Vortreiben der Panzergruppe 4 in Richtung Dünaburg, wird das erfolgreiche Ausweichen des Feindes versucht zu verhindern.

An der Nordfront wehren die deutschen Verbände Angriffe des I. sowj. Panzerkorps bei Schaulen und Rossiey ab.

1942:
Die deutsch-italienische Panzerarmee Afrika überschreitet die libysch-ägyptische Grenze.

Das Armee-Oberkommando (AOK) Lappland wird in Gebirgs-AOK 20 umbenannt.

Im Unterhaus in London kommt es nach der brit. Niederlage in Nordafrika zu erregten Debatten, in deren Verlauf schließlich konservative Abgeordnete dem Kriegskabinett des Premierministers Winston Churchill das Mißtrauen aussprechen.

1943:
Die Alliierten bombardieren zum wiederholten Male die Kölner Innenstadt und die Brücken. Drei Tage dauerte es, bis der Brand vollständig gelöscht werden konnte.

1945:
Der ehemalige Oberbefehlshaber der deutschen Kriegsmarine, Großadmiral Erich Raeder, wird in der Nähe von Berlin gefangengenommen.

1948:
In der Nacht vom 23. auf den 24. Juni beginnt die Berliner Blockade durch die Sowjets.

1953:
Für die sieben West-Berliner, die bei dem Aufstand in der DDR getötet wurden, findet eine Trauerfeier in West-Berlin statt. Von 15 Uhr bis 15.05 Uhr werden im ganzen Bundesgebiet Gedenkminuten für die Opfer des 17. Juni eingelegt.

Aus den Mitteln des Marshall-Plans werden weitere 250 Mio. DM für die wirtschaftliche Entwicklung in West-Berlin zur Verfügung gestellt.

1955:
In dritter Lesung wird der Bundeshaushalt für das Jahr 1955/56 mit 30,6 Mrd. DM vom Bundestag verabschiedet, eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 3,4 Mrd. DM.

Die NATO führt ein achttägiges Manöver zum Verhalten der Soldaten im Falle eines Atomangriffs durch.

1958:
Das Europäische Parlament stimmt in Straßburg über die künftige Europa-Hauptstadt ab.

1960:
Die argentinische Resolution, in der die Entführung des ehemaligen SS-Obersturmbannführers Adolf Eichmann durch den israelischen Geheimdienst am 11. Mai als Verletzung der Souveränität Argentiniens verurteilt wird, nimmt der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UNO) an.


Erstellt Montag, 23. Juni 2008, 07:42 Uhr


"Kein größerer Schaden kann einer Nation zugefügt werden, als wenn man ihr den Nationalcharakter, die Eigenheit ihres Geistes und ihrer Sprache raubt."
- J. G. Herder -

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