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Mittwoch, 15. April 2009, 08:24

Kalenderblatt vom 15. April

1632:
In der Schlacht bei Rain am Lech, besiegt Schweden unter König Gustav II. Adolf die Truppen der Katholischen Liga unter Feldherr Graf von Tilly.

1771:
* Karl Philipp Fürst zu Schwarzenberg, in Wien - österreichischer Generalfeldmarschall, befehligt die Hauptarmee in der Leipziger Völkerschlacht 1813 und zog, als Feldmarschall, 1814 siegreich in Paris ein.

1832:
* Wilhelm Busch, in Wiedensahl - deutscher Dichter und Zeichner

1874:
* Johannes Stark, in Schickenhof (heute zu Freihung) - deutscher Physiker, Träger des Nobelpreises für Physik und Präsident der Physikalisch Technischen Reichsanstalt in Berlin

1877:
* Georg Kolbe, in Waldheim (Sachsen) – deutscher Bildhauer

1888:
Der Fußballverein BFC Germania 1888 wird gegründet, der älteste noch bestehende Fußballverein Deutschlands.

1901:
Max Freiherr Schott von Schottenstein tritt von seinen Ämtern zurück. Vom 10. Mai 1892 bis 15. April 1901 war er württembergischer Kriegsminister und vom 10. November 1900 bis 15. April 1901 württembergischer Ministerpräsident.

Bekanntgabe der Hamburger Reederei Deutsch-Ostafrika-Linie über die Aufnahme einer direkten Schiffsverbindung nach Westafrika und dem südafrikanischen Kapstadt.

1907:
Der preußische Kultusminister Konrad von Studt stellt die Grundzüge der geplanten Reform des Mädchenschulwesens vor, bei der nun mehr Gewicht auf die Förderung des Verstandes gelegt werden soll, als auf Gefühl und Ästhetik. Er betonte dabei aber auch, "die intellektuelle Bildung soll in keiner Weise dazu führen, daß der große Schatz, den unser deutsches Volk in der Herzensreinheit und Gemütstiefe deutscher Frauen und Mädchen allezeit hochgehalten hat, irgendwie eine Beeinträchtigung erfahre."

1912:
Herzog Adolf Friedrich zu Mecklenburg wird zum neuen Gouverneur der deutschen Kolonie Togo ernannt. Gouverneur von Deutsch-Ostafrika (Tansania) wird Heinrich Schnee. Otto Gleim, der frühere Gouverneur von Kamerun, tritt die Nachfolge von Schnee im Reichskolonialamt an.

1918:
Laut der deutschen Unternehmerverbände, sollen die derzeit in den Büros arbeitenden Frauen nach Kriegsende entlassen werden, um die heimkehrenden Männer wieder einzustellen und das Familienleben zu fördern.

1919:
Die Weimarer Nationalversammlung bestimmte den 1. Mai zum gesetzlichen Feiertag.

Die Deutsche Luft-Reederei nimmt den Passagierverkehr auf der Strecke Berlin–Gelsenkirchen auf.

1923:
Aus den besetzten Gebieten an Rhein und Ruhr sind bisher mehr als 20.000 Personen von den Besatzungsbehörden ausgewiesen worden.

1928:
Die Hildesheimerin Lotte Mühe stellt mit 3:15,8 min bei einem Schwimmfest in Magdeburg einen Weltrekord im 200-m-Brustschwimmen auf.

1930:
Die thüringische Staatsregierung bekräftigt mit heutigem Kabinettsbeschluß, daß sie nicht beabsichtigt Adolf Hitler den Erwerb der thüringische Staatsangehörigkeit dadurch zu ermöglichen, dass sie ihn pro forma als thüringischen Staatsbeamten anstellt.

1932:
Für die Arbeitsbeschaffungsprogramme im Zusammenhang mit der Organisation des freiwilligen Arbeitsdienstes, wird vom Reichstag eine weitere Million RM bewilligt.

1936:
In Berlin wird die Reichsakademie für Leibesübungen ins Leben gerufen.

1937:
Im Sportpalast (Schöneberg) veranstaltet der "Deutsche Reichsbund für Leibesübungen" eine gemeinsame Vorführung von Amateur- und Berufsboxkämpfen zugunsten des Winterhilfswerks (WHW).

1939:
Das Gesetz über die Gliederung der sudetendeutschen Gebiete tritt in Kraft.

1940:
U 49 unter Kapitänleutnant Kurt von Gossler wird vor dem Vaagsfjord von den brit. Zerstörern "Brazen" und "Fearless" geortet und mit Wasserbomben versenkt. 41 Mann der Besatzung können gerettet werden. Aus den auftreibenden Trümmern werden verschiedene Geheimunterlagen, darunter eine Karte mit den U-Boot-Positionen geborgen.

Vor Norwegen versenkt die brit. HMS "Snapper" mit Torpedos die deutschen Hilfsminensucher M 1701 H. M. Behrens und M 1702 Carsten Janssen.

Landung britischer Truppen (6000 Mann unter General de Wiart) bei Namsos.

1941:
Deutsche Truppen erobern Sarajewo.

1942:
Das Reichsernährungsministerium erhöht die Verpflegungssätze für die in der Rüstungsindustrie beschäftigten Arbeiter und Kriegsgefangenen.

Die verbündeten Truppen der Ungarn, Italiener und Rumänen sollen während des Sommerfeldzuges zu eigenen Armeen zusammengefasst werden.

1943:
Führer und Reichskanzler Adolf Hitler gibt seinen Entschluß bekannt, als ersten der diesjährigen Angriffsschläge den Angriff "Zitadelle" (Operationsbefehl Nr. 6; Offensive der deutschen Truppen an der Ostfront bei Kursk) durchzuführen. Die Heeresgruppe teilt dagegen mit, daß der Termin u.a. vom Eintreffen des Ersatzes, Ergänzung der Waffen und der Straßen- und Wetterlage abhängig ist.

1944:
Zunahme feindlicher Sabotageakte und der Angriffe auf Verkehrs- und Eisenbahnanlagen.

Angriff der amerik. Eighth Air Force gegen Flensburg.

Brit. Bombenangriff auf die Stadt Wismar. Bis heute wurden 26 % des Wohnraumes und 80 % der Industrie in Wismar zerstört.

1945:
Günther Burstyn, in Korneuburg (Niederösterreich) – Techniker. Er konstruierte 1911 den ersten geländegängigen Panzerwagen mit drehbarem Geschützturm.

Seit 1. April sind von Hella insgesamt 245.000 Menschen, darunter 96.000 Verwundete und 81.000 Flüchtlinge, abtransportiert worden.

Bei den Einheiten der deutschen 12. Armee unter dem Oberbefehl von General Walter Wenck hat sich die Lage stabilisiert. Der feindliche Brückenkopf in der Nähe der Stadt Magdeburg konnte eingeengt werden.

U 285 unter Kapitänleutnant Konrad Bornhaupt wird südwestlich von Irland von zwei brit. Fregatten der 5. Escort Group versenkt. Keine Überlebenden der 44 Mann Besatzung.

U 1063 Kapitänleutnant Karl-Heinz Stephan wird im Ärmelkanal westlich von Land's End von der brit. Fregatte HMS "Loch Killin" versenkt. 17 Mann von 46 Mann der Besatzung, können sich retten.

U 1235 unter Kapitänleutnant Franz Barsch wird im Nordatlantik von amerik. Begleit-Zerstörern USS "Stanton" und USS "Frost" durch Wasserbomben versenkt. Keine Überlebenden der 57 Mann Besatzung.

Salzwedel und Arendsee in der Altmark gehen verloren.

Verschärfung der Lage bei der 11. Armee im Harz durch Angriffe der Gegner von Westen und Süden.

Über Bitterfeld kann der Gegner bis nach Dessau vorstoßen. Lützen geht verloren.

Weitere Verschärfung der Lage südlich von Leipzig.

Von Chemnitz aus, Vordringen der Gegner nach Nordosten auf Kolditz. Glauchau wird nun auch umkämpft.

Bei Bamberg weiteres Vordringen des Feindes bis Heilbronn.

Die niederländische Stadt Arnheim wird von brit. und amerik. Verbänden vollständig besetzt.


Erstellt Dienstag, 15. April 2008, 17:10 Uhr


"Kein größerer Schaden kann einer Nation zugefügt werden, als wenn man ihr den Nationalcharakter, die Eigenheit ihres Geistes und ihrer Sprache raubt."
- J. G. Herder -

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