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Mittwoch, 11. Juni 2008, 08:49

Dampfdestillationsgerät

ich will mir gerade ein Dampfdestillationsgerät bauen, das ohne Strom geht.

Hatte aber so meine Schwierigkeiten, hat da jemand schon etwas?


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2

Mittwoch, 11. Juni 2008, 11:28

Hallo Thuathasonn,

also ich habe mich mal mit Umkehrosmose- und Dampfdestillationsgeräten beschäftigt, relativ lange sogar. Ursprünglicher Anlass war für mich, unser Trinkwasser zu verbessern.

Wenn du noch ein paar Einzelheiten verrätst, dann kann ich dir vielleicht mit einigen Erfahrungen oder Tipps behilflich sein.

MkG.,
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Mittwoch, 11. Juni 2008, 20:05

Ich habe eine Anleitung aus einem Buch, da ist ein Wassertopf, über dem Wassertopf ist ein Deckel mit einer Rinne und einem Loch in der Mitte. Über diesem Deckel mit Rinne, ist ein umgedrehter Topf der den Dampf auffängt und diesen zur Rinne führt, über diesen umgedrehten Topf ist wieder ein Gefäß mit kaltem wasser das den Dampf schneller abkühlen läßt.

Aber ersten habe ich die Materialien gar nicht bekommen und mein System hat nicht wirklich Funktioniert, naja nicht so wie ich es mir vorstellte, eine stunde Kochen ergab aber immerhin 3/4 L Wasser.

Ich will aber für den Fall der Fälle eines ohne Strom, wo ich auch über einem natürlichem Feuer reines Wasser bekomme.

Der Deckel mit Öffnung war bei mir ein Gegulhupf Backblech, aber das Wasser schmeckte eigenartig, wahrscheinlich wegen des belages.

Jetzt hat ein Freund mir gesagt ich solle den Deckel mit Rinne und Öffnung, aus Ton machen lassen, und ich überlegte mir, ein dickes und damit starkes Glas, als auffngbehältniss des Dampfes machen lassen.

Aaber, Ton und Glas sind zerbrechlich.


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4

Mittwoch, 11. Juni 2008, 20:59

Hallo Thuathasonn,

hier habe ich eine Methode gefunden, die deinem Zweck gerecht werden sollte, allerdings mit einer anderen Herangehensweise. Wie ich finde allemal lesenswert.

Zitat

Sauberes Wasser für Menschen ... dank neuer Filtertechnik aus Australien

Eine Handvoll Lehm, Tee oder Reis, Stroh und Kuhfladen sind die einfachen Mittel, durch die Menschen in aller Welt Zugang zu sauberem Wasser bekommen könnten.

The Australian National University - Universität in Canberra / Australien
Was deine Idee der Umsetzung angeht, mache ich mir Gedanken dazu, gib mir bitte etwas Zeit. Das was du suchst habe ich vor einiger Zeit auch in einem Buch gelesen, weiß aber im Moment nicht wo. Ich schaue so schnell als möglich danach, versprochen!

Sehr interessantes Thema.

MkG.,
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Donnerstag, 12. Juni 2008, 07:41

Danke für deine Bemühungen,

einen Filter will ich bei Manufactum kaufen, der wird auch vom THW in Kriesengebieten eingesetzt und ist sehr gut.

Jedoch ist Dampfdestilirtes Wasser noch besser. Schnee oder Regenwasser, wären, wenn es nicht verschmutzt wär das beste. Mineralien soll man sich sowiso aus reifen Früchten und Gemüse holen.

Es wurde auch, eher zufällig, festgestellt, daß beim Dampfdestillieren Radioaktive Partikel durch eine kleine Öffnung entweichen, so daß das Wasser völlig rein ist.

Gruß


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Naturfreund

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Freitag, 26. Dezember 2008, 23:44

Ein Dampfdestillationsgerät ohne funktionelle Energiezufuhr ist in Friedenszeiten unnötig und in Kriegszeiten unwirtschaftlich, da einfach zu groß, zu angreifbar und nur saisonal einsetzbar.

Im einfachsten Selbstbau-Fall würde ein solches Gerät aus zwei dicht übereinander, parallel liegenden, schrägstehenden, großen Glasscheiben bestehen, welche das Dach einer Art Miniatur-Gewächshaus, das den eigentlichen Schmutzwasserbehälter beinhaltet, bestehen.

Bei Sonneneinstrahlung würde durch die Wärme im "Gewächshaus" Wasser zur Verdunstung gebracht, welches dann über eine trichterartige Verbindung vom Wasserbehälter in den Zwischenraum der zwei Galsplatten den Wasserdampf gelangen lassen würde, um dort an den Glaswänden zu kondensieren und der Schräge nach zum Sammelpunkt abzufließen.

Daß damit, mit der Dampfdestillationsmethode, jedoch radioaktive Strahlung zu eliminieren wäre, wage ich aber zu bezweifeln.

Fest steht für mich nur eines, daß im Kriesenfall nichts über perfektionierte Wasseraufbereitungsanlagen aus den Beständen von THW, FW und BW geht.

Eine solche Anlage könnte bei entsprechender Wasserrationierung(z.B. 3 Liter pro Tag und Person) ohne Strom(da Handbetrieb) ein Dorf von 600 Einwohnern notversorgen und bräuchte kaum mehr als den Aufbewahrungsraum von 12 Kästen Bier.

Das ist mit nicht fremdenergiebetriebenen Dampfdestillationsgeräten unerreichbar.

Arminius

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Montag, 31. August 2009, 23:10

Um das Thema noch einmal aufzugreifen.
Es gibt auch Umkehrosmosegeräte incl. Energetisierung die mit und ohne Strom arbeiten. Liegt allerdings bei ca. 1200Euro.
Du kannst dir natürlich auch selbst eine zusammenbauen. Mit einer vernünftigen Membrane und guten Filtern liegst du dann bei 500 Euro. Energetisierung ist dann aber nicht dabei. Geht auch noch günstiger. Ist aber dann qualitativ nicht der Bringer. Verhältnis ähnlich wie ne Thailand Rolex zu richtigen Rolex.

Gruß
Arminius

Njörd

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Dienstag, 1. September 2009, 07:11

Es sind bereits komplette, qualitativ hochwertige Umkehrosmoseanlagen ( ca. 90 l Tagesleistung) für knapp 200€ käuflich zu erwerben. Wird ein Reinstfilter nachgeschaltet, erhält man ein destillatähnliches Permeat.

M.k.G.

Njörd

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Dienstag, 1. September 2009, 23:06

Hallo zusammen,
dort wo ich arbeite wird eine Umkehrosmoseanlage seit ca. 5 Jahren betrieben, mit einer Durchschnitsleistung von ca 2000 l pro Stunde.
Aus Erfahrung kann ich sagen das die Membrane sehr schnell verstopfen und auch sehr viel ander Störquellen eine große Rolle spielen.
Diese Anlage wird allerdings mit Strom betrieben. Wenn zu diesem Thema noch Fragen offen sein sollten,so kann ich gern die Firma befragen die diese Systeme baut. Die Firma ist in regelmäßigen Abständen bei uns um die Anlage zu warten bzw zu reparieren.
Ist zwar für den Heimgebrauch etwas groß ausgelegt unsere Anlage, aber ich denke, daß die kleineren Anlagen ähnlich funktionieren.

LG Benno
Das ist dem guten Staate eigen: er muß bisweilen Härte zeigen, und soll - sonst wird er wenig nützen- vor allem seine Bürger schützen.
Denn er ist alles, nur nicht das: für alle Welt die Caritas.
Wolf Martin

patriotklaus

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Dienstag, 1. September 2009, 23:12

ups

Was mir spontan dazu einfällt, es ist eine Information, die vor lange Zeit mal gewahr wurde.

Warum schmeckt Coca Cola weltweit überall gleich? Wasser als Zusatz ist ja regional immer verschieden.

Coca Cola benutzt in jedem Abfüllbetrieb eine Umkehrosmoseanlage. Also für den gewerbl. Gebrauch mit einem Durchsatz von mindestens 100 Kubikmeter pro Tag

Trotzdem, ich persönlich mag das Zeug nicht...selten das ich mal eine Cola trinke..
Wenn Ihr Eure Augen nicht braucht, um zu sehen, werdet Ihr sie brauchen, um zu weinen.
Jean Paul, deutscher Dichter (1763 - 1825) - eigentlich: Johann Paul Friedrich Richter

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11

Mittwoch, 2. September 2009, 10:56

Ich habe mich schon sehr lange mit Wasseraufbereitungsanlagen und Filtersystemen für den Hausgebrauch beschäftigt.

Das Dampfdestilliersystem ist das der Natur abgeschaute. Dr. Bragg aus den USA hat ein Buch über Wasser geschrieben. Er hat nur dampdestilliertes Wasser getrunken. Er hat auch nur, und zwar ausschließlich, reife Früchte, Gemüse, Keimlinge, Salate und Nüsse gegessen.
Ich glaube, er wurde 115 Jahre. Ohne Erkrankung schlief er in seinem Arbeitszimmer ein. Er hatte sein letztes Buch fertig und unterschrieben. Seine Tochter sagte, er hatte ein Lächeln im Gesicht, als sie Ihn fand.

Forschungen ergaben, daß sogar radioaktive Partikel, biologische sowie chemische Stoffe nicht mehr im Wasser sind, wenn es über das Dampfdestillierverfahren gelaufen ist. Die gesunde Molekularstruktur (sechssternförmige Anordnug der Wassermoleküle) findet sehr schnell wieder statt. Mittels EM Keramik geht es noch schneller. EM = Effektive Mikroorganismen.

Für mich selbst ist dieses Verfahren das schlüssigste. Umkehrosmose oder andere Filtersysteme sind sicherlich auch sehr gut. Mal sehen, vielleicht schaffe ich mir einfach verschiedene Systeme an.

Eure Mitteilungen sind sehr Aufschlußreich und ich bedanke mich recht herzlich dafür bei Euch.

Wenn Ihr weiteres Wissen oder Überlegungen über Filtersysteme habt, nur her damit. Dieses Gebiet wird in Zukunft mit Sicherheit noch sehr viel wichtiger für jeden einzelnen. Das ist einer der Hauptpunkte der Unabhängigkeit dem herrschenden System gegenüber.


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12

Donnerstag, 3. September 2009, 07:02

Ein weiteres interessantes Verfahren zur Wasseraufbereitung stellt die Filterung über einen gesinterten Aktivkohleblockfilter dar, wie er von verschiedenen Herstellern - im Verhältnis zu anderen Trinkwasseraufbereitungsverfahren - kostengünstig angeboten wird.
Hierbei wird das zu "reinigende" Wasser durch eine Kohle-Filterpatrone geleitet. Neben der mechanischen Reinigung kommen die adsorbtiven Eigenschaften der Aktivkohle zum Tragen. So werden Sand-, Rost-, Kalkteile, als auch Bakterien, Pestizide, Fungizide, PAKs, CKWs, Kupfer, Blei, Chlor etc. zurückgehalten. Hervorzuheben wäre, daß Wasserwerte wie die Karbonathärte, Gesamthärte und der pH-Wert nicht beeinflußt werden.
Damit stehen im Trinkwasser vorhandene Mineralien auch weiterhin zur Verfügung.

M.k.G.

Njörd

13

Donnerstag, 3. September 2009, 16:24

Hallo zusammen,
so fängt auch eine Wasseraufbereitung hier als Beispiel Schwimmbadwasser an. Man benutzt einen Aktivkohle Filter (z.B. Kokos-Nussschalen). Um die von @Njörd schon angesprochenen Stoffe zu entfernen. Im Schwimmbadbereich ist es hauptsächlich um das zuvor zugegebene Desinfektionsmittel Chlor rauszufiltern.
Danach kommt die eigentliche Reinigung des Wassers durch einen Sandfilter (Mehrschichtfilter). Die Funktionsweise des Sandfilters kommt aus dem Prinzip der Natur. Dreckiges Regenwasser fällt auf Boden fliest durch Kies, Sand, Lehm ...und endet als sauberes Grundwasser. Man kann noch mit einem zuvor zudosiertem Flockungsmittel (meist auf Aluminium Basis ) die Filterung verbessern, und schon hat man wieder Reinwasser (nach Zugabe des Desinfektionsmittel im Bereich Schwimmbad).

Ich weiß, ich erzähle hier aus dem Bereich Schwimmbad (weil ich in solch einem arbeite), aber ich denke das Prinzip lässt sich auch auf Trinkwasser etc. anwenden.

LG Benno
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