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Dienstag, 12. November 2019, 12:26

Wie viel Zappelstrom verträgt das Netz? Bemerkungen zur deutschen Energiewende

Der Film ist schon etwas älter (2017) hat aber nichts von seiner Brisanz verloren.
Anfang 2017 ging ging Solarworld pleite und 3.000 Arbeiter verloren ihre Arbeit.
Schon 2013 ging es um 1 Milliarde Euro Schulden bei Solarworld.

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Solarworld insolvent

Er wurde einst als Sonnenkönig gefeiert, doch das ist lange her. Frank Asbeck, Gründer und Chef von Solarworld, muss Insolvenz anmelden. Das einstige Aushängeschild der deutschen Solarbranche ist pleite. Am Aktienmarkt ist das Solarworld-Papier nach dieser Meldung in den freien Fall übergegangen. Doch Solarworld kämpfte schon seit Jahren gegen den Abstieg. Welche Rolle haben dabei Missmanagement, aber auch die starke Konkurrenz, insbesondere aus China, gespielt? Wie desaströs fällt die Bilanz für die Anleger aus?
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Ihm macht auch die Billigkonkurrenz aus China zu schaffen. Die Branche kämpft zudem mit dem Abbau staatlicher Zuschüsse, Überkapazitäten und einem Preisverfall. Equinet-Analyst Stefan Freudenreich erwartet, dass Solarworld seine Verschuldung um ein Drittel zurückfahren muss. „Die Zinslast ist derzeit zu hoch.“

Für Gläubiger bedeute das zwar einen herben Verlust. Doch sollte die Firma an die Wand fahren, bliebe ihnen möglicherweise noch weniger. Neben dem Schuldenabbau hält Freudenreich aber auch einen Konzernumbau für nötig. Solarworld sei mit seinen Werken in Deutschland nicht konkurrenzfähig, sagte Freudenreich. Der norwegische Konkurrent REC habe dagegen konsequent den Schritt nach Asien gewagt, um der Pleitewelle zu entkommen.
20.03.2013

Das Problem ist nicht China an sich mit seinen Billiglöhnen sondern der ausufernde Globalismuss an sich.
Vergleicht man die Löhne und Steuern so fällt schnell auf das dies nicht auf Dauer funktionieren kann.
Bei der Windkraft sieht es nicht besser aus!

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Massiver Stellenabbau: „Luftnummer Windkraft“ fliegt Deutschland um die Ohren
8. November 2019

Reality bites: Der drohende massive Stellenabbau beim Windkrafterzeuger Enercon und seinen Zuliefererfirmen zeigt, wie es um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Energieversorgung und die Überlebensfähigkeit der „grünen“ Energiewende in Wahrheit bestellt ist: Ohne Planwirtschaft und Dirigismus überlebt die Branche keine paar Jahre. Doch die Politik lernt nichts aus ihren Fehlern – und begeht sie beim Elektro-Auto gerade von Neuem.

Unter anderen trifft der Niedergang der ideologisch gehypten Windkraft-Branche (die für die schlimmste Landschaftsverschandelung und Flächenversiegelung der Nachkriegszeit steht und mit ihren bis heute noch gar nicht absehbaren ökologischen Spätfolgen, u.a. der ungelösten Entsorgungs- und Altlastenproblematik beim Rückbau, an die Probleme der zivilen Atomenergie heranreicht) auch diverse Zulieferfirmen – und viele davon sitzen ausgerechnet in der strukturschwachen Provinz. So etwa der Rotorblattproduzent KTA in Aurich. Dort sind rund 300 Arbeitsplätze gefährdet, wie der „NDR “ heute berichtet. Bereits letztes Jahr hatten die anhaltende Krise 800 Mitarbeiter bei Enercon-Zulieferern den Job gekostet.

Es tritt nun genau das ein, wovor Experten schon Anfang September auf Bundeswirtschaftsminister Peter Altmeiers vollmundig angepriesenem „Windkraft-Gipfel“ gewarnt hatten: Die Branche wird zum Sorgenkind. Weil ab 2021 die bisherige gesetzliche Förderung wegfällt und neue Flächen mangels topographischer Eignung oder immer größerer Widerstände der Bevölkerung kaum noch genehmigt werden, schwindet die Bedeutung der Windkraft für den Energiemix ohnehin konstant. Die Enercon-Krise ist nur der erste Vorbote einer Strukturkrise, die noch weitaus mehr Firmen betreffen wird.

Rückläufige Leistung, immer mehr Klagen

Im ersten Halbjahr war der Ausbau der Windkraft an Land „fast zum Erliegen gekommen“, schrieb „Focus “ nach Altmeiers Luft-Gipfel: In vielen Ländern seien überhaupt keine neuen Anlagen mehr dazugekommen. Das Fazit fiel bitter aus: „Die Windkraft, die einst Treiber der Energiewende in Deutschland war, ist in eine dramatische Krise geschlittert“, es sei eine „Flaute mit Ansage“. Und tatsächlich: Gerade einmal 86 neue Windenergieanlagen (WEA) mit einem energierelevanten Brutto-Zubau von 287 Megawatt betrug der Zuwachs 2019; seit Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Jahr 2000, das den künstlichen Investitionsrun in die vermeintlich zukunftsträchtige Produktionsform losgetreten hatte, war dies der geringste Wert überhaupt – und er fiel satte 82 Prozent geringer aus als die Zahlen des Vorjahres. Weil zugleich 51 ältere und kleinere Windräder stillgelegt wurden, wirkte sich der Nettozubau noch gravierender aus.

Nicht einmal der Alarm-Begriff „Klima“, der in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung zunahm, vermag den Niedergang der Windkraft zu retten. Dass sich ausgerechnet Abmahnvereine wie die sogenannte „Deutsche Umwelthilfe“ zu Anwälten der Windenergie aufschwangen und etwa erklärten, diese sei „systemrelevant für den Klimaschutz“, war für die öffentliche Akzeptanz nicht eben förderlich. Die Deutschen haben die Nase voll von zugebauten Landstrichen, von den europaweit zweitteuersten Energiekosten und von einer sturen Politik, die die offensichtlichen Nachteile dieser scheinbar nachhaltigen Energieform unter den Teppich kehrt. Wäre es nach den Gründogmatikern in Regierung und Opposition gegangen, würde die steuerliche Privilegierung der EEG-Förderung bis zum Sankt Nimmerleinstag weiterlaufen; die Begrenzung stellt eine der wenigen segensreichen Eingriffe Brüssels in die nationale Gesetzgebung dar.

Die immer größer werdenden Widerstände von Anwohnern, Landwirten, Förstern und Naturschützern beweisen, dass die grüne Brille inzwischen einer realistischeren Betrachtung gewichen ist: Windkraftanlagen auf dem Festland sind zur handfesten Bedrohung für den Artenschutz geworden, sie verstärken das Vogel- und Insektensterben in signifikantem Ausmaß – und durch ihre Abhängigkeit vom Windaufkommen bei gleichzeitig fehlender Infrastruktur an Speicher- und Transportmöglichkeiten für den erzeugten Strom sind sie zudem praktisch ineffizient.

Regierung wiederholt dieselben Fehler beim E-Auto
[...]

Schaut man sich die Kosten für die Teure Entsorgung auf Steuerzahlerkosten von dieser Energieform noch an ist die Laune ruiniert.

Mit freundlichen Grüßen :winken:

uebender

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Samstag, 16. November 2019, 10:59

08. November 2019
Der Automobilhersteller Daimler will weltweit 1.100 Arbeitsplätze für Führungskräfte abbauen, in Deutschland wäre davon etwa jeder zehnte Mitarbeiter in leitender Position betroffen.

Zudem fordere das Management von den Arbeitnehmern, im kommenden Jahr auf die Tariferhöhungen und individuellen Lohnsteigerungen zu verzichten, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (Samstagsausgabe) unter Berufung auf eine Rundmail des Gesamt-Betriebsrats. Darin habe Betriebsratschef Michael Brecht Widerstand gegen die Pläne des neuen Daimler-Chefs Ola Källenius angekündigt.


Auf der "World Socialist Web Site " :uebel: stehen paar Details zu den "Einsparungen".
Angeprangert werden wie üblich der Kapitalismus anstatt die Ursachen wie z.B. Grüne, EU, BRiD Politik, Soros.

Zitat

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Der neue Vorstandsvorsitzende des Autoherstellers Ola Källenius kündigte gestern in London ein drastisches Sparprogramm und massiven Arbeitsplatzabbau an.

Daimler will seine Personalkosten in den nächsten zwei Jahren, um 1,4 Milliarden Euro reduziert haben. Eine Milliarde Euro soll in der PKW-Sparte (Mercedes) gekürzt werden, 300 Millionen Euro im LKW-Bereich (Daimler-Trucks) und 100 Millionen Euro bei den Transportern (Vans). Auch wenn der Daimler-Chef konkrete Zahlen schuldig blieb: dies dürfte den Abbau einer fünfstelligen Anzahl von Arbeitsplätzen bedeuten.
[...]
Bereits im Vorfeld des sogenannten Kapitaltags, auf dem der Chef von 300.000 Autoarbeitern den Finanzmarkt-Vertretern Rede und Antwort stehen musste, war bekannt geworden, dass Daimler 1100 Stellen im Management streicht, die Produktion von Dieselmotoren stark zurückfährt und einige Investitionsvorhaben verschiebt.
[...]
Der Betriebsrat wurde vorab über die geplanten massiven Sparpläne informiert, und Gesamtbetriebsratschef Michael Brecht versuchte sofort zu beschwichtigen. Gegenüber dem Südwest Rundfunk (SWR) sagte er, Auswirkungen auf Arbeitsplätze solle es nicht geben. Der Betriebsratschef des Untertürkheimer Werks, Michael Häberle, hatte berichtet, dass bereits im Sommer eine entsprechende Betriebsvereinbarung geschlossen worden sei.

IG Metall und Betriebsrat spielen ihr bekanntes abgekartetes Spiel. Gegenüber den Beschäftigten protestieren sie gegen einige Maßnahmen, während sie im Aufsichtsrat und Wirtschaftsausschuss die Sparpläne unterstützen.
[...]
Gleichzeitig versuchen die Betriebsräte, das Sparprogramm und den Arbeitsplatzabbau als unvermeidbare Reaktion auf Autokrise darzustellen, mit der Daimler und alle Autohersteller konfrontiert sind. Da sind nicht nur die Umstellung auf Elektromobilität, die Einhaltung der CO2-Ziele der Europäischen Union, Rückrufe wegen defekter Airbags und die Kosten des Dieselbetrugs, sondern auch die zusätzlichen Kosten, um den CO2-Ausstoß der Fahrzeugflotte zu drücken.

Außerdem sinkt langfristig der Absatz, nicht nur wegen der Handelskriege der USA, des Brexits und der Rückgänge in den bislang aufstrebenden Automärkten China und Indien. Es werden weltweit weniger Autos verkauft. In diesem Jahr wird der globale Autoabsatz von 94 Millionen 2018 auf 92 Millionen Fahrzeuge sinken. Der sogenannte „Peak Car“, der höchstmögliche zu erzielende Absatz, soll Autoexperten zufolge erreicht sein. Das ändere auch die Umstellung auf Elektroautos nicht.
[...]
Leider wie immer die falschen rein ideologisch verblendeten Schlüsse denn der Sozialismus ist bislang immer gescheitert!

Mit freundlichen Grüßen :winken:

uebender

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Mittwoch, 20. November 2019, 15:45

Während in Brandenburg von Steuergeldern subventionierte Tesla Batterien propagiert werden gibt es beim Nachbarn Österreich ein Tatsachenproblem.
Die vollmundigen Verkündungen von Tesla und wieder verwertbaren Autos steht die Realität gegenüber.
Ein ausgebrannter Tesla mit viel Löschwasser wartet vergeblich auf Entsorgung denn die Firmen weigern sich die Lithiumbatterie anzunehmen.

Quelle >>>

Zitat

Sondermüll Tesla
20. November 2019
Österreich: Nachdem ein Tesla drei Tage lang abgebrannt ist, weigerten sich Recycling-Unternehmen, das Auto anzunehmen. Grund: Die giftige Batterie.

Ein Vorfall in Österreich wirft Fragen auf hinsichtlich der Umweltfreundlichkeit von Elektroautos.
Ein Tesla-Fahrer im österreichischen Bundesland Tirol kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Der dadurch entstandene Brand hätte dem Besitzer des Elektroautos nicht nur fast das Leben gekostet. Komplikationen gab es auch nach dem Unfall. Das brennende Auto musste von der Feuerwehr durch ein dreitägiges Bad in einem riesigen Wassercontainer gelöscht werden.

Der Grund: Die beschädigte Antriebsbatterie entzündete sich aufgrund chemischer Reaktionen ständig neu.

Wenn ein Elektrofahrzeug erst einmal brennt, ist es mit herkömmlichen Methoden praktisch gar nicht mehr zu löschen. Darauf weist auch die Feuerwehr immer wieder hin. Es gab schon diverse Fälle, in dem das gesamte brennende Fahrzeug einfach im Wasser versenkt wurde und sogar dort weiter brannte.

Doch die Frage ist: Was passiert eigentlich mit dem Auto, wenn es erst mal Schrott ist? Tesla bietet angeblich Sonderrecyclingunternehmen an, die solche Fahrzeuge zurücknehmen. Doch das scheinen wohl nur leere Versprechungen zu sein. In Österreich jedenfalls weigerten sich sämtliche Recyclingunternehmen, einen abgebrannten Tesla zu entsorgen. Der Grund: Ungewissheit über die giftige Zusammensetzung der Batterie.

ORF:

„Martin Klingler, Entsorgungsfachmann beim Schwazer Umweltunternehmen DAKA, sagt, eine so große Lithiumbatterie könne seine Firma nicht übernehmen, da man den Mix aus gefährlichen Stoffen in ihrem Inneren gar nicht kenne. Die Elektromobilhersteller hielten die Zusammensetzung ihrer Elixiere streng geheim, um ihren Wettbewerbsvorteil nicht zu verlieren. Die Flüssigkeit, in der das Unfallauto vom Walchsee gekühlt wurde, ist ein gefährlich giftiges Gebräu, aber mittlerweile ein begehrter Tropfen. Die Montanuniversität Leoben habe sich bereits Proben davon gesichert, um dem Geheimnis ihres Inhalts auf die Spur zu kommen, sagt Klingler“, wie der ORF berichtet."

Niemand will ausgebrannten Tesla Elektroauto entsorgen
12.11.2019


Mit freundlichen Grüßen :winken:

uebender

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Freitag, 22. November 2019, 11:53

Das die SED das Land samt dem GG und damit die Bürger ruiniert ist bei vielen schon angekommen.
Was wir nun zunehmend sehen ist das die wirtschaftlich starken Länder wie Bayern und Baden Württemberg "Schlagseite" bekommen!

Quelle >>>

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Bayerns Ministerpräsident rechnet mit Zunahme von Kurzarbeit
18. November 2019
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) rechnet damit, dass der Konjunkturabschwung bald auch am Arbeitsmarkt spürbar sein wird. "Ich befürchte, dass ab Januar viele Unternehmen auf Kurzarbeit umstellen werden", sagte Söder dem "Handelsblatt". Der Konsum laufe noch gut, die Industrie stecke aber bereits in einer Rezession.

"Angesichts der Lage im Automobil- und Maschinenbau wird es nur eine Frage der Zeit sein, bis auch das Konsumklima schlechter wird, weil Arbeitsplätze abgebaut werden." Der CSU-Chef forderte angesichts der Konjunktursorgen ein Wachstumspaket.

"Wenn sich die Konjunktur weiter verschlechtert, wird es nicht ausreichen, nur Kurzarbeitergeld zu finanzieren", sagte Söder. Das sei nur ein Medikament in einer Krise, um die Schmerzen zu lindern. "Die notwendige Therapie heißt niedrigere Steuern, geringere Energiekosten und gezielte strategische Investitionen."
[...]
Farbliche Hervorhebung innerhalb des Zitates durch mich.

Das ist die 1:1 Kopie von den alten AfD Forderungen!

Quelle >>>

Zitat

Wirtschaft: In Baden-Württemberg geht’s bergab – Dringender Ruf nach längerem Kurzarbeitergeld
Epoch Times 22. November 2019 Aktualisiert: 22. November 2019 9:40
Wegen der sich rasch verschlechternden wirtschaftlichen Lage werden aus Baden-Württemberg Forderungen nach flexibleren Lösungen für Kurzarbeit und Qualifizierung laut.
[...]
Bewilligung für 24 Monate
[...]

Quelle >>>

Zitat

Kretschmer: „Entweder wir ändern unsere Politik, oder die Leute ändern die Zusammensetzung des Bundestages“
Epoch Times 21. November 2019 Aktualisiert: 21. November 2019 10:33
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat seine Partei zu einem Kurswechsel aufgefordert.
[...]
Mit der Politikänderung ist es noch lange nicht getan und ohnehin zu spät, das "Kind" liegt im Brunnen.
Zum Wohle des Deutschen Volkes hat wer wann gearbeitet werden ordentliche Deutsche Gerichte entscheiden dürfen!

Mit freundlichen Grüßen :winken:

uebender

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Montag, 12. Oktober 2020, 17:50

Steuer-Schock: 19 Mrd. für CO2?

Mit einem Bürokratiemonster will die Regierung in die "CO2-Bepreisung" einsteigen. Angeblich werden bis 2023 rund 19 Mrd. Euro Mehreinnahmen erwartet. Geplant sind komplizierte Umverteilungs- Förderungs- und Bestrafungsmaßnahmen.

Die Bundesregierung erwartet aus dem Einstieg in ein CO2-Preissystem bis 2023 Einnahmen von insgesamt 18,8 Milliarden Euro. Es können aber auch mehr sein.

Das geht aus einer Vorlage von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) für die Kabinettssitzung an diesem Mittwoch hervor, bei der die finanziellen Auswirkungen des Klimapakets auf den Haushalt 2020 und die Folgejahre beschlossen werden sollen.
"Alle Einnahmen aus der CO2-Bepreisung kommen den oben genannten Klimaschutzfördermaßnahmen zu Gute oder werden als Entlastung den Bürgerinnen und Bürgern zurückgegeben."
Woher soll das Geld kommen wenn es keiner mehr bezahlen kann geschweige will?
Der Focus zeigt mit einem Bloomberg Bericht den gelebten Irrsinn wenn wir es zulassen :!:
Die Hochfinanz stimmt mit den Füßen ab und zurück bleibt der doofe Rest :!:

Quelle >>>

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Kampf gegen Klimawandel: 50.000 Euro Sonder-Steuer: Frankreichs Fiskus will Sportwagenfahrer gehörig blechen lassen
Montag, 12.10.2020, 13:30

Frankreichs Regierung plant, die CO2-Steuer für Autofahrer mehr als zu verdoppeln. Besonders, wer einen Sportwagen fährt, wird dann zur Kasse gebeten - für die Spritschleudern würden dann zehntausende Euro fällig.

Als wäre ein Porsche 911 mit einem Listenpreis von 103.671 Euro nicht schon teuer genug, will Frankreichs Regierung bald noch einen ordentlichen Batzen drauflegen. [...]

Die höchste Steuerklasse wäre bei mindestens 225 Gramm pro Kilometer erreicht. Hier soll sich die Abgabe mehr als verdoppeln. 2021 wäre dann bei der Erstzulassung eine Abgabe von knapp 40.000 Euro fällig, 2022 soll diese auf 50.000 Euro steigern. Allerdings wird die Abgabe bei der Hälfte des Neuwertes eines Wagens gedeckelt.

Die Finanznachrichtenagentur Bloomberg hat eine Liste von Autos zusammengestellt, die nach den aktuellen Werten in die Spitzensteuerklasse eingestuft würden. Hauptsächlich handelt es sich dabei um Luxusautos. Aus Deutschland wären neben dem erwähnten Porsche 911 auch der 718 Spyder und diverse Modelle der AMG- und G-Klasse dabei. Teilweise liegen deren Preise allerdings unter 100.000 Euro, so dass für ihre Besitzer nicht der volle Steuersatz fällig würde. Aus anderen Ländern fallen etwa die Lamborghini-Modelle Urus und Aventador, der Ferrari Portofino und 812er, die Rolls-Royce Ghost und Cullinan und der Bentley Flying Spur unter die neue Regelung. Hinzu kommen einige SUV-Modelle verschiedener Hersteller.
Schritt auf dem Weg zum Verbrenner-Verbot

Frankreich würde mit der Reform seine sowieso schon hohen Steuersätze weiter erhöhen. Mit jetzt 25.000 Euro bei Zulassung zahlen Besitzer von verbrauchsstarken Autos bereits das Zehnfache dessen, was etwa Besitzer derselben Modelle in Belgien und Italien auf den Tisch legen müssen. In Deutschland gibt es bisher keine solche Abgabe bei der Zulassung. Hier tritt ab 2021 eine erhöhte Kfz-Steuer in Kraft, die einen Porsche-911er-Fahrer dann mit 616 Euro im Jahr belastet.

Die Pariser Reformpläne dürften dabei nur ein weiterer Schritt auf dem Weg zu komplett alternativen Antriebsmodellen sein. Um die Vorgaben der EU zu erfüllen, wonach die gesamte Union bis 2030 mindestens 55 Prozent ihrer Co2-Emissionen gegenüber 1990 einsparen soll, wird es unvermeidlich sein, die Zahl an Autos mit Verbrennungsmotor immer weiter zu begrenzen. Bisher plant Frankreich, Benziner und Dieselautos ab 2040 komplett zu verbieten. Andere EU-Länder sind schneller: Irland, die Niederlande, Dänemark, Schweden und Slowenien verbieten Verbrenner schon 2030. In Deutschland gibt es dafür noch kein Datum.[...]
Glaube bloß keiner nur weil da Frankreich steht würde das an uns vorbeigehen :!: :!: :!:
Nach der Wahl wird das böse Erwachen kommen.
Wir sind auf den Weg in den Arbeiter und Bauernstaat den die auch demokratische DDR auch proklamierte :diablo:
Verwöhnte Bälger werden werden sich bald die Augen reiben für welchen Karren sie sich spannen lassen haben :erwachsen:

Mit freundlichen Grüßen :winken:

uebender

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matty (12.10.2020)

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