Preis dir, Hermann, Volkserretter,
Der wie Gottes Donnerwetter
In die Feinde Teutschlands schlug,
Der die Knechtschaft und die Schande
Samt der Zwingherrn frecher Bande
Aus dem teutschen Lande jug!
Preis dir, starker Gotteskrieger!
Preis dir, frommer, edler Sieger!
Unsres Volkes reinster Held!
Teutschlands Freyheit, Teutschlands Einheit,
Alter Sitte Kraft und Reinheit,
Riefen dich ins blut'ge Feld.
Was dir theurer als das Leben,
Hast du freudig hingegeben
für dein Volk und Vaterland:
Weib und Kindlein lag in Ketten,
Doch das Vaterland zu retten,
Gabst du auf das liebe Pfand.
Keiner hat wie du gestritten,
Keiner hat wie du gelitten
Hermann, unsres Volkes Zier!
Immer soll dein Geist uns leiten,
Wie im Leiden, so im Streiten;
Wachst du auf, wir folgen dir!
Text: Karl Heinrich Hoffmann (Verfasser der "teutschen Volksgeschichten aus dem ersten Jahrhundert vor und nach Christi Geburt -1821")
Melodie: Prinz Eugen, der edle Ritter oder Unterm Klang der Kriegeshörner