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Windenergie in der Krise
Milliardenverluste trotz Subventionen – Windkonzerne benötigen Staatshilfen
Die Energiewende ist teuer. Neben dem Wechsel auf erneuerbare Energiesysteme und der damit verbundenen Anpassung der Infrastruktur kommen nun auch noch staatliche Finanzspritzen für Windkonzerne mit roten Zahlen.
Auch in den Jahren zuvor haben Windanlagenunternehmen hierzulande immer mehr Windparks errichtet oder ausgebaut. Man sollte meinen, dass die beteiligten Unternehmen also hohe Gewinne einfahren. Allerdings ist das Gegenteil der Fall. Die Branche steckt in einer Krise – und benötigt inzwischen sogar finanzielle Staatshilfe.
Enercon
Dabei solle die staatliche Liquiditätshilfe einen Beitrag leisten, um das Unternehmen zu stabilisieren. Das Unternehmen mit Sitz im norddeutschen Aurich (Ostfriesland) gibt zur Begründung weiter an: „Die COVID-19-Pandemie habe zu erheblichen Störungen und unerwarteten Mehrkosten bei Material, Komponenten, Transport und Logistik und in der Folge zu Verzögerungen wichtiger Projekte geführt.“
Bestellte Anlagen können nicht geliefert werden
Aufgrund fehlender anderer Teile aus Asien könnten diese jedoch nicht zusammengebaut werden. Rund 100 bestellte Windkraftanlagen könnten somit nicht ausgeliefert werden. Vorher würden sie allerdings auch nicht bezahlt.
Nordex SE
Nordex SE hat seit mehreren Jahren eine schwierige Marktlage, was dem Unternehmen jährlich einen zweistelligen Millionenverlust einbrachte. Daher hat Nordex SE 2019 bereits mehr als eine Milliarde Euro frisches Kapital eingeworben.
Verluste bei weiteren Großkonzernen
Zum ersten Mal seit 20 Jahren sieht sich die Branche mit teils gravierenden Preissteigerungen konfrontiert.
Ein weiteres Problem für die Branche ist die Umstellung von festen staatlichen Vergütungen auf freie Ausschreibungssysteme. Dabei bekommt nur noch das günstigste Unternehmen den Zuschlag. Für die meisten Hersteller der Windturbinen stellt dieser Umstand einen ruinösen Wettbewerb dar.
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uebender (16.07.2022)
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Videobotschaft des Kanzlers
Scholz: Trotz Energie-Probleme die Klimakrise nicht außer Acht lassen
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) will trotz der derzeitigen Probleme bei der Energieversorgung die Klimakrise nicht außer Acht lassen. Deutschland sei eines der erfolgreichsten Industrieländer und das bedeutet heutzutage, „dass wir auch sehr viele CO₂-Emissionen haben“
„Deshalb müssen wir uns besonders anstrengen und wir strengen uns an.“
„Unser Ziel ist, dass wir eines der ersten Länder sein werden, das CO₂-neutral ist und gleichzeitig global wettbewerbsfähig und erfolgreich als Wirtschaftsnation“, sagte Scholz weiter. „Wir werden jetzt dafür sorgen, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien endlich vorankommt.“
Er nannte dabei Windkraft auf hoher See sowie an Land, die Solarenergie und die Biomasse. „Alles das brauchen wir, um Strom zu produzieren und um Wasserstoff herstellen zu können, damit wir eine industrielle Zukunft haben, ohne CO₂-Emissionen.“
Die ersten Gesetze seien bereits auf den Weg gebracht, um diese Ausbauziele erreichen zu können. Dabei solle es schnell gehen. „Jetzt werden wir noch weitere Gesetze in diesem Jahr hinterherschicken, damit das mit dem Tempo klappt.“
Als „bitter“ bezeichnete es Scholz, „dass wir jetzt vorübergehend wegen des brutalen Angriffs Russlands auf die Ukraine manche Kraftwerke nutzen müssen, die wir schon außer Betrieb genommen haben.“
„Denn wir legen jetzt erst recht los und wollen jetzt erst recht alles tun, um die Klimakrise zu bekämpfen.“
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uebender (16.07.2022)
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Gas aus Russland
Lieferausfälle: Gazprom beruft sich auf „höhere Gewalt“ – Uniper widerspricht
Am Montag hat der russische Gaskonzern Gazprom gegenüber mehreren europäischen Großkunden die Lieferausfälle nach Europa mit „höherer Gewalt“
„Das Unternehmen hat für die bisherigen und aktuellen Fehlmengen bei den Gaslieferungen rückwirkend Force Majeure geltend gemacht“
Diese Einschätzung halte man allerdings für nicht gerechtfertigt. Uniper habe den Force-Majeure-Anspruch deswegen formell zurückgewiesen. Force majeure ist der französische und juristisch gebräuchliche Ausdruck für „höhere Gewalt“.
Dieser nicht selbst verschuldete Umstand macht es einem Unternehmen unmöglich, bestimmte Verträge einzuhalten. Wer sich aber wann genau darauf berufen kann, darüber herrscht Unsicherheit.
EU will Gasimport aus Aserbaidschan verdoppeln
Seit dem 14. Juni hat Gazprom seine Gaslieferungen über die Ostseepipeline Nord Stream 1 nach Deutschland massiv gedrosselt und das mit technischen Mängeln begründet. Die Europäer spekulieren, dass der Kreml den Gashahn bald vollständig zudrehen könnte.
Vor diesem Hintergrund will die EU ihre Gasimporte aus Aserbaidschan in den kommenden Jahren verdoppeln. Im Onlinedienst Twitter kündigte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die Unterzeichnung eines Abkommens an, das darauf abziele, „die Gaslieferungen aus Aserbaidschan in die EU in einigen Jahren zu verdoppeln“.
Die EU ist darum bemüht, ihre Abhängigkeit von russischen Energieimporten zu verringern.
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uebender (19.07.2022)
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„Haben noch Nord Stream 2“
Putin: Ohne Turbine noch weniger Gas durch Nord Stream 1
Russlands Präsident Wladimir Putin hat vor einem weiteren Absenken der Gaslieferungen durch die Pipeline Nord Stream 1 gewarnt. Ende des Monats drohe die Durchlasskapazität weiter deutlich zu fallen, falls eine zuletzt in Kanada reparierte Turbine nicht in Russland ankomme.
Der russische Präsident verwies allerdings auf die Pipeline Nord Stream 2, deren Zertifizierung in Deutschland blockiert wird. „Wir haben eine andere fertige Route – Nord Stream 2. Sie kann gestartet werden. Aber sie wird nicht gestartet.“
Nord Stream 1 ist aktuell noch wegen der jährlichen routinemäßigen Wartungsarbeiten abgeschaltet, derzeit fließt über die Pipeline kein Gas mehr nach Deutschland. Die Arbeiten sollen bis Donnerstag abgeschlossen sein.
Moskau dreht das Gas Stück für Stück ab
Im Zuge des sich zuspitzenden Russland-Ukraine-Konfliktes hat der Westen massive Sanktionen gegen Russland verhängt. Die Bundesregierung hat im Februar das Genehmigungsverfahren für den Betrieb der russisch-deutschen Gaspipeline Nord Stream 2 auf Eis gelegt.
Die in Kanada reparierte Turbine wurde wegen der westlichen Sanktionen lange zurückgehalten und nicht wieder an Russland übergeben. Zuletzt entschied die kanadische Regierung aber auf Bitten Berlins, die Turbine an Deutschland zu übergeben, womit sie wieder eingebaut werden kann.
Aus Moskau hieß es, bis jetzt seien weder die Maschine noch die dazugehörigen Dokumente eingetroffen.
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uebender (20.07.2022)
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Versorgungssicherheit
Kernkraft spaltet Politiker: Debatte um Laufzeitverlängerungen deutscher AKWs
Verlängern, oder doch nicht? Die Politik debattiert hitzig über Laufzeitverlängerungen der letzten AKWs. Atomstrom birgt einerseits ein gewisses Restrisiko, andererseits ist es eine beständige Energiequelle – was gerade jetzt wichtig wäre.
Ein Wegfall von Gas- und Atomstrom hätte also erhebliche Auswirkungen auf die Stromversorgung.
Die Grünen wollen konsequent auf Atomstrom verzichten. Allerdings schaffen es Wind und Sonne allein nicht, einem Industrieland wie Deutschland eine durchgehend konstante Energieversorgung zu garantieren.
Eigentlich sollten sie bis Jahresende komplett abgeschaltet werden. In der Politik hingegen läuft die Debatte über Laufzeitverlängerungen auf Hochtouren.
„Kernschmelze der Industrie“ befürchtet
Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner plädierte am Mittwoch für eine Verlängerung der Laufzeiten der drei noch am Netz befindlichen Atomkraftwerke. „In der kurz- und mittelfristigen Perspektive gehört eine befristete Laufzeitverlängerung aber ernsthaft auf den Tisch.“
„Sicherheitsrisiken und Kosten nicht im Verhältnis“
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) vertritt dabei ebenfalls einen klaren Standpunkt. „Auch ein erneuter Stresstest ändert nichts daran, dass die Sicherheitsrisiken und Kosten eines Weiterbetriebs in keinem Verhältnis zu den dadurch gewonnenen, vergleichsweise geringen Stromkapazitäten stehen.“
Demo für Laufzeitverlängerungen
Wie berichtet, fanden sich am Dienstag, 19. Juli, rund 30 Befürworter der Kernkraft in Berlin zusammen. Sie gingen für Laufzeitverlängerungen auf die Straße. Sie hoffen, dass die Energiekrise eine Trendwende in der Atomdebatte bewirkt.
Die Demonstranten seien sich in dem Punkt einig gewesen, dass die Bundesregierung eine festgefahrene Position vertritt.
Auf Experten höre die Bundesregierung beim Thema Atomkraft nicht mehr. Davon ist Peters fest überzeugt. Sie stütze sich dagegen auf „Zombie-Argumente“ und folge ihrer ganz eigenen Ideologie.
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uebender (21.07.2022)
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matty (21.07.2022)
Man gehe davon aus das dem Volke am Höhepunkt der Krise die Alternative der Mini AKWs präsentiert wird.
Argumente wie im Schadenfall wäre der Schaden überschaubar wird sicher das einfache Gemüt besänftigen wo wir doch so viele Erdbeben und Tsunamis bei uns haben.
Konsequent sollte der Artikel der Deutschen Wirtschaftsnachrichten allgemeiner gefaßt werden.
Die USA wollen den Energiemarkt in Deutschland übernehmen abgeändert werden.
Somit ist der alte Plan Deutschland restlos zu vernichten umgesetzt denn die Energiekosten kann sich niemand mehr leisten und Landwirtschaft wird es auch kaum noch geben und wenn dann vom Google Silo.
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matty (22.07.2022)
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Energiemanagement
„Gebot der Stunde“: Mieterbund ruft zum Energiesparen auf
Mieter, Eigentümer, Industrie – der Deutsche Mieterbund sieht aktuell alle in der Pflicht, wenn es um das Energiesparen geht. An der falschen Stelle zu sparen, könne aber auch schädliche Folgen haben.
Der Deutsche Mieterbund hat Energiesparen als „Gebot der Stunde“ bezeichnet. „Mieter sollten motiviert werden, Energie einzusparen, aber nicht dazu verpflichtet werden, die Mindesttemperatur in ihren Wohnungen zu unterschreiten“
Weiter hieß es: „Energiesparen ist das Gebot der Stunde und betrifft alle: Eigentümer, Mieter und Industrie. Dabei darf aber natürlich nicht vergessen werden, dass zu kalte Wohnungen oder einfrierende Leitungen im Winter zu erheblichen Schäden am Haus und an der Gesundheit der Bewohner führen können.
Paket zum Energiesparen
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hatte ein neues Paket zum Energiesparen angekündigt. Angesichts unsicherer russischer Lieferungen soll so die Vorsorge für den Winter verstärkt werden. Bei den Maßnahmen geht es auch um weitere Einsparungen von Gas in Wohnungen.
So gibt es derzeit nach Angaben des Ministeriums vertragliche Verpflichtungen, eine Mindesttemperatur in gemieteten Räumen aufrechtzuerhalten. Wenn die Mieter weniger heizen wollen, verstoßen sie gegen Mietverträge.
Diese Verpflichtungen sollen vorübergehend ausgesetzt werden, damit die Mieter, die die Heizung herunterdrehen wollen, dies auch tun dürfen. Zudem sollen Eigentümer von Gasheizungen einen Heizungscheck machen müssen.
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uebender (22.07.2022)
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Sparpolitik
EU-Staaten verständigen sich offenbar auf Gas-Notfallplan
Kurz vor dem Sondertreffen der EU-Energieminister kündigt Russland eine weitere Drosselung der Gaslieferungen an. Wenig später kommt aus Brüssel die Nachricht: Ein Notfallplan ist beschlussreif.
Vertreter von EU-Staaten haben sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur auf einen Notfallplan zur Senkung des Gaskonsums verständigt. Er soll heute bei einem Sondertreffen der Energieminister in Brüssel offiziell bestätigt werden. Damit sollen auch die Risiken reduziert werden, die sich aus einer vollständigen Unterbrechung russischer Gaslieferungen ergeben könnten.
Mehr Ausnahmen als im Entwurf
Im Vergleich zum ersten Entwurf der Kommission sind dafür allerdings deutlich mehr Ausnahmemöglichkeiten vorgesehen und auch die Hürden für die Einführung von verbindlichen Einsparzielen wurden erhöht. Letztere soll nur vom Rat der Mitgliedstaaten und nicht von der EU-Kommission durchgesetzt werden können.
Ausnahmeregelungen sollen zum Beispiel vorsehen, dass Länder wie Zypern, Malta und Irland nicht zum Gassparen verpflichtet werden sollten, solange sie nicht direkt mit dem Gasverbundnetz eines anderen Mitgliedstaats verbunden sind.
Habeck reist zu Sondertreffen
Deutschland unterstützt die Notfallplanungen als eines derjenigen Länder, die derzeit noch stark von russischen Gaslieferungen abhängig sind. Für die Bundesregierung wird Wirtschaftsminister Robert Habeck zu dem Sondertreffen erwartet.
Der Grünen-Politiker warf dem russischen Präsidenten Wladimir Putin am Montagabend wegen der angekündigten weiteren Drosselung der Gaslieferungen ein „perfides Spiel“ vor.
Der russische Gaskonzern Gazprom hatte kurz zuvor angekündigt, die Lieferungen durch die Ostseepipeline Nord Stream 1 von derzeit 40 Prozent auf 20 Prozent der maximalen Kapazität zu senken. Es sollen dann nur noch 33 Millionen Kubikmeter Gas täglich durch die wichtigste Versorgungsleitung nach Deutschland fließen. Grund sei die Reparatur einer weiteren Turbine, hieß es.
Die EU-Kommission sieht die Ankündigungen als Beleg für die Notwendigkeit von gemeinschaftlichen europäischen Notfall-Planungen.
„Deswegen muss Europa für den schlimmsten Fall vorbereitet sein: einen vollständigen Stopp der Gaslieferungen, früher oder später“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur.
Kritikern ihrer Notfall-Pläne hielt von der Leyen entgegen, dass die Auswirkungen eines russischen Lieferstopps auf alle EU-Staaten enorm wären – egal, wie viel Gas sie nun tatsächlich aus Russland beziehen.
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Farbliche Hervorhebung innerhalb des Zitates durch mich.
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LEG: Im Winter bleiben die Wohnungen kalt
26. Juli 2022
Der Chef des Immobilienkonzerns LEG (166.000 Mietwohnungen) spricht sich für Einschnitte in Wärmeversorgung aus. 20 Prozent der Mieter haben Problem mit Energiepreisen. „Brauchen für den Winter eine gesetzliche Möglichkeit, die Temperaturen stärker als bisher absenken zu dürfen“.
Der Chef von Deutschlands zweitgrößtem privaten Immobilienkonzern LEG Immobilien, Lars von Lackum, spricht sich dafür aus, die Wärmeversorgung der deutschen Mieter im kommenden Winter deutlich stärker als bisher einzuschränken. „Ich glaube, dass in der derzeitigen Kriegssituation der Bevölkerung in Deutschland klargemacht werden muss, dass jetzt Verzicht angesagt ist“, sagte der Manager im Interview mit dem Handelsblatt. „Und das wird ein Wärmeverzicht sein – das muss man klar politisch aussprechen.“ Er fordert daher eine gesetzliche Möglichkeit, die Temperaturen stärker als bisher absenken zu dürfen.
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matty (26.07.2022)
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Ungewöhnliches Angebot
Polen will deutsche Atomkraftwerke pachten – „Wenn ihr sie nicht nutzen wollt“
Die FDP will eine Laufzeitverlängerung, Grüne und SPD wollen sie noch nicht: Während die Ampel-Regierung weiter über den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke streitet, mischt sich Polen mit einer ungewöhnlichen Idee in die Debatte ein. Was die Baupläne neuer AKWs im Nachbarland angeht, so will die Bundesregierung im Gegenzug auch ein Wort mitreden.
Eine Gruppe polnischer Abgeordneter will Deutschland den Vorschlag unterbreiten, die drei verbliebenen Atomkraftwerke zu pachten, bevor die Bundesregierung diese ganz stilllegt. „Wenn die Deutschen ihre Kernenergie nicht selbst nutzen wollen, sollten sie sie verpachten“
Atomenergie in Deutschland „noch nicht vom Tisch“
Doch so weit wird es wohl nicht kommen. Die FDP erhebt im Streit um die Laufzeitverlängerung für die drei verbliebenen Atomkraftwerke nun konkrete Forderungen. Parteichef Christian Lindner
Die Option, Atomkraftwerke mit einer begrenzten längeren Laufzeit am Netz zu halten, um so einen Teil des Gases aus der Verstromung zu entnehmen und einzusparen, ist noch nicht vom Tisch.“
Klar gegen eine Laufzeitverlängerung positionierten sich auf „Bild“-Anfrage die Grünen in Sachsen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland und Berlin. Laut anderen Medienberichten signalisieren auch die Grünen in Niedersachsen Ablehnung und drohen sogar mit einem Sonderparteitag.
Polen baut neue Atomkraftwerke – Deutschland will mitreden
Mit seinem ungewöhnlichen Vorschlag, die deutschen AKWs pachten zu wollen, reagiert Polen auf die Energiekrise in Europa, die sich zuletzt durch gegenseitige Sanktionsmaßnahmen zwischen dem Westen und Russland verschärft hat. Das Nachbarland argumentiert, dass die Abschaltung der Atomkraftwerke in Deutschland die Krise verschlimmern könnte.
Das schätzt das Bundesumweltministerium anders ein und fordert Mitspracherecht. „Die Frage, wie sich der Bau neuer AKW auf Deutschland auswirkt, ist für uns dabei sehr relevant“
Das Umweltministerium wolle Einsicht in alle Details des Projektes bekommen, etwa in die geplanten Reaktortypen und Sicherheitsvorkehrungen.
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uebender (28.07.2022)
Wenn die größte Panzerschlacht wirklich passieren würde so ist es ratsam den Energielieferanten außerhalb des ersten Kriegsgeschehens zu wissen.Ungewöhnliches Angebot
Polen will deutsche Atomkraftwerke pachten – „Wenn ihr sie nicht nutzen wollt“
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matty (28.07.2022)
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200 bis 1.000 Euro
Gas-Umlage soll im Oktober kommen – Genaue Höhe noch unklar
Um Gasversorger zu entlasten, sollen ab Oktober alle Endkunden für eineinhalb Jahre eine Umlage zahlen. Die genaue Höhe der Abgabe steht noch nicht fest. Es könnten zwischen 200 und 1.000 Euro jährlich werden.
„Wir rechnen damit, dass es zwischen 1,5 bis 5 Cent pro Kilowattstunde sein wird. Und dann muss man ein bisschen rechnen, wenn der durchschnittliche Verbrauch bei 20.000 Kilowattstunden liegt, dann landet man in einem mittleren 100 € Bereich.“.
200 bis 1.000 Euro Mehrkosten möglich
Das Vergleichsportal Check24 hat hingegen bei einem Jahresverbrauch eines durchschnittlichen Haushalts von 20.000 Kilowattstunden und zwei Cent Umlage Mehrkosten von 476 Euro vorgerechnet. Darin ist die Mehrwertsteuer enthalten.
Gas-Umlage bis 90 Prozent der Mehrkosten?
Über die bis Ende März 2024 geltende Umlage sollen Versorger die stark gestiegenen Einkaufspreise an alle Gasverbraucher weitergeben können.
Die Umlage sei angesichts der angespannten Lage auf dem Gasmarkt notwendig, um die Gasversorgung auch im kommenden Winter aufrechtzuerhalten. „Ohne sie wären Gasversorgungsunternehmen in der gesamten Lieferkette gefährdet“.
Die Umlage soll für alle Lieferanten gleich hoch sein. Damit gebe es eine faire Verteilung der Lasten auf viele Schultern.
Die Einzelheiten sollen in einer Rechtsverordnung auf Grundlage des Energiesicherungsgesetzes geregelt werden. Die Verordnung soll demnächst vom Kabinett verabschiedet werden.
Die Importeure sind dabei verpflichtet, ihre Mehrkosten genau darzulegen, welche die Versorger dann auf die Endkunden umlegen.
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uebender (29.07.2022)
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Bürgerdialog in Bayreuth
Habeck beschuldigt Russland als Lügner – und erhält Buhrufe und Pfiffe
Der Wirtschaftsminister reist in der angespannten Gaslage für Unternehmensbesuche und Bürgergespräche durchs Land – und wird ausgepfiffen. Es stehen noch Stopps in Thüringen und Sachsen-Anhalt an.
Wirtschaftsminister Robert Habeck hat den Kurs der Bundesregierung in der Ukraine-Politik gegen lautstarke Proteste verteidigt. Der Grünen-Politiker machte bei einem Bürgerdialog in Bayreuth mit Blick auf stark gestiegene Energiepreise deutlich, Deutschland dürfe trotz finanzieller Nachteile den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine nicht tolerieren. Waffenlieferungen hätten der Ukraine geholfen, dem Aggressor zu widerstehen.
Pfiffe und Anschuldigungen
Vor Beginn seiner Ansprache gab es gegen Habeck laute Pfiffe. Die Kritiker riefen Äußerungen wie „Hau ab“. Auf Plakaten wurde er als „Kriegstreiber“ bezeichnet. Ein Plakat forderte laut gar die „Nürnberger Prozesse 2.0“.
Mit Blick auf stark gestiegene Energiepreise sagte er, die Wurzel sei der russische Angriffskrieg auf die Ukraine. Das diktatorische Regime des russischen Präsidenten Wladimir Putin dürfe nicht siegen.
Letztendlich ging der Applaus der Habeck-Befürworter vor der Bühne im lauten Pfeifkonzert der Kritiker unter.
Kosten und Entlastungen
Angesichts der stark steigenden Kosten für Energie sieht der Minister Gesprächsbedarf über zusätzliche Entlastungen für die Bürger. Es gebe eine „Zone“, die politisch noch nicht „ausgeleuchtet“ sei.
Habeck sprach von „Normalverdienenden“, die aber nicht eklatant viel Geld pro Monat verdienten. „Weil ich zu wissen glaube, welche Belastungen da kommen können, bin ich klar auf der Seite, da großzügiger zu sein.“
Habeck unternimmt bis zu diesem Freitag eine zweitägige Reise nach Sachsen-Anhalt, Bayern und Thüringen. Auf dem Programm stehen Besuche von Unternehmen.
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uebender (30.07.2022)
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Grüne Energiepolitik: Wenn schon teuer, dann richtig teuer!
Ab Oktober wird das Erdgas wegen der Gasumlage zusätzlich verteuert
Die grüne Energiepolitik quält Bürger und Wirtschaft ohne Ende. Ab Oktober sollen die Kosten für Gas nochmal zusätzlich erhöht werden. Grund ist die dann wirksame Gasumlage.
Hört denn die Folge schlechter Nachrichten für die Bürger und Verbraucher niemals auf? Habeck hat neue schlechte Nachrichten für uns: Ab dem 1. Oktober werden die ohnehin hohen Gaspreise für die Verbraucher nochmal zusätzlich erhöht.
Der Grund für diese drohende Preiserhöhung ist die sogenannte Gasumlage. Die Presseagenturen »dpa« und »Reuters« wollen dies aus Regierungskreisen erfahren haben.
Die Höhe der Umlage ist noch nicht klar. Im August sollen aber dazu Zahlen veröffentlicht werden. Die Umlage die Extrakosten für die Energie-Importeure und Versorger auffangen, die wegen der Drosselung russischer Lieferungen für die teure Ersatz-Beschaffung von Erdgas aufbringen müssen.
Die Kosten durch die stark gestiegenen Einkaufspreise sollen sie an alle Verbraucher weitergeben können.
Nach Aussagen von Energieminister Robert Habeck sollen die Mehrkosten mehrere hundert Euro pro Haushalt betragen.
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uebender (31.07.2022)
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Energiekrise
Erdgas sparen: Erstes Steinkohlekraftwerk kehrt an den Markt zurück
Für die Stromerzeugung soll nicht mehr so viel Erdgas eingesetzt werden. Daher dürfen nun auch Steinkohle-Reservekraftwerke wieder einige Monate produzieren. Erst ein Meiler wurde dafür angemeldet.
Seit 14. Juli erlaubt eine Verordnung, dass Steinkohlekraftwerke aus der sogenannten Netzreserve wieder in Betrieb gehen können, um Erdgas einzusparen. Im Juni lag der Erdgas-Anteil an der Stromerzeugung in Deutschland laut Bundesnetzagentur bei 11,2 Prozent.
Lindner warnt vor Stromkrise
Um die Stromerzeugung aus Gas entwickelte sich am Wochenende eine Kontroverse innerhalb der Bundesregierung. Finanzminister Christian Lindner forderte, diese zu stoppen.
„Deshalb darf mit Gas nicht länger Strom produziert werden, wie das immer noch passiert.“ In Richtung des Bundeswirtschaftsministers sagte Lindner: „Robert Habeck hätte die gesetzliche Ermächtigung, das zu unterbinden.“ Es spreche vieles dafür, die restlichen Kernkraftwerke nicht abzuschalten, „sondern nötigenfalls bis 2024 zu nutzen“.
Erdgas verdrängen
Das Wiederanfahren für mehrere Monate ist für Kraftwerksbetreiber wirtschaftlich interessant, weil die Strom-Großhandelspreise derzeit hoch sind. Gleichzeitig ist ausreichend Steinkohle auf dem Weltmarkt vorhanden.
Darin enthalten sind zwei Blöcke im Saarland, die bereits in der Reserve sind, und zwei weitere Blöcke im Saarland und in Nordrhein-Westfalen, die Ende Oktober eigentlich stillgelegt werden sollten.
Braunkohle wieder im Gespräch
Der Karlsruher Energiekonzern EnBW will seine fünf Reservekraftwerke nicht zurück an den Markt bringen, da sie aus Altersgründen nicht mehr ununterbrochen laufen könnten. Ursprünglich wollte EnBW im Zuge des Kohleausstiegs diesen Block im Sommer 2022 zur Stilllegung anmelden.
Neben der bereits gültigen Verordnung für Steinkohle- und Öl-Kraftwerke wird für Anfang Oktober auch eine Verordnung für das Wiederanfahren von bereits stillgelegten Braunkohlekraftwerken vorbereitet.
Hinzu kommt eine Gaseinsparverordnung, die die unnötige Verstromung von Erdgas verhindern soll. „Die Verordnung wird aktuell vorbereitet und tritt dann in Kraft, wenn sich abzeichnet, dass noch mehr Gas bei der Stromerzeugung eingespart werden muss“
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uebender (01.08.2022)
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Gaskrise
Deutsche Stadt fordert Ende der Selbstmord-Sanktionen von Habeck
Es ist ein spektakulärer Schritt, den erste deutsche Kommunen in ihrer Verzweiflung gehen: Sie wenden sich öffentlich an die Ampel-Regierung und benennen offen, dass eigene Versagen schuld an der drohenden Energiekrise ist. Die Stadt Reichenbach im Vogtland nimmt in einem Brandbrief an Klimaminister Robert Habeck kein Blatt vor den Mund.
Der spätestens im Winter drohende Zusammenbruch der deutschen Energieversorgung, der selbstmörderische Sanktionskurs der Bundesregierung und die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgekosten, die all dies nach sich zieht, führen zu einer stetig wachsenden Zukunftsangst in weiten Teilen der Bevölkerung.
Nun platzt den ersten Städten und Gemeinden der Kragen: Der Krisenstab Energie der Stadt Reichenbach im Vogtland (Sachsen) hat sich in einem offenen Brief an Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck gewandt.
Dieser wird darin ein eindringlichen Worten aufgefordert, einen grundsätzlichen Politikwechsel zu vollziehen, insbesondere in Bezug auf die gegen Russland verhängten Sanktionen.
„Ursache in den Sanktionen zu erkennen“
Was die Unterzeichner zu Papier bringen, hat es in sich: Sie äußern in dem Brief unverblümt ihren Eindruck, „dass aus der emotionalen Empörung über den Angriffskrieg der Russischen Föderation auf die Ukraine politische Entscheidungen resultierten, deren Auswirkungen gravierende Folgen für die Bevölkerung in unserem Land haben werden.
Erinnerung an den Amtseid
Mit Verweis auf den Amtseid nach Artikel 56 Grundgesetz, den Habeck und alle Regierungsmitglieder geleistet haben und der sie unter anderem verpflichtet, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden, konstatieren die Verfasser des Briefes, „dass der Schaden, welcher der hiesigen Bevölkerung durch die Sanktionen zugefügt wird, den Nutzen im Sinne der Vertretung der Interessen der Bevölkerung dieses Landes bei weitem übersteigt.“
Mehr Real- und Verantwortungspolitik als die Bundesregierung
Damit zeigen die Verfasser mehr realpolitisches und verantwortungspolitisches Gespür und Augenmaß als die gesamten rotgelbgrünen Ampel-Koalitionäre zusammen.
Mieter können Energiekosten nicht tragen
Zu alledem kämen auch noch „gesetzliche Vorgaben, wie die CO²-Umlage, der Einbau von Rauchwarnmeldern, die Grundsteuerreform oder die Uniper-Umlage, bis 2026 zwingende
Über die Hälfte der Mieter könnte die gestiegenen Energiekosten nicht tragen. Darum sei „ein „Energiedeckel“ dringend erforderlich.“
Habeck könne die Verantwortung für eine Unterstützung der Kommunalwirtschaft nicht einfach an die Kommunen und Länder zurückverweisen, wie er es in seinem jüngsten Schreiben an die Energie- und Wirtschaftsminister der Länder getan habe.
Deshalb fordern die Verfasser des Briefes von Habeck, seine „derzeitige Strategie zu überdenken“ und zudem:
„Ein Eingeständnis unserer machtpolitischen Unterlegenheit sowie die Aufhebung der Sanktionen gegen Russland, einen Stopp der Waffenlieferungen an die Ukraine, eine weitgehende Reduzierung der Verstromung von Erdgas, die Aufnahme erneuter diplomatischer Beziehungen zur Russischen Föderation, die Verlängerung der Laufzeiten für Atom- und Kohlekraftwerke, einen schnellen Ausbau alternativer Energieträger und die Abfederung der Energiepreise.“
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uebender (04.08.2022)
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Wenn diese Bundesrepublik Deutschland einen fundamentalen Richtungswandel in Richtung der Grünen vollziehen würde, dann wäre unsere Arbeit der letzten 40 Jahre umsonst gewesen, dann wäre das Schicksal der Lebenden ungewiss und das Leben der zukünftigen Generationen würde auf dem Spiele stehen!
Franz Josef Strauß
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Energiekrise als Antrieb für Veränderung?
Energie-Erziehung in Deutschland
Deutschland im Wandel. Plötzlich gestiegene Energiepreise in allen Bereichen. Wohin geht die Reise?
Der Krieg in der Ukraine, westliche Sanktionen gegen Russland, die Klimapolitik der Bundesregierung und mögliche weitere Gründe treiben die Preise für Energie in die Höhe.
Das kommt nicht alles sofort und nicht in vollem Umfang bei den Verbrauchern an, aber irgendwann muss es bezahlt werden“, sagte Netzagentur-Chef Klaus Müller.
Panikkäufe und Black-Out-Gefahr?
Allerdings reagieren die Verbraucher offenbar bereits, indem sie zusätzliche Heizgeräte in den Baumärkten und im Onlinehandel orderten.
„Wenn es so weitergeht, dann werden wir am Monatsende bis zu 500 Prozent über dem Vorjahres-Juli liegen.“
Ein Sprecher der Stadtwerke München: „Ein großflächiger und intensiver Einsatz von Heizlüftern würde zu einer extremen Belastung für die Stromnetze, vor allem auf den unteren Spannungsebenen, führen“.
Eine solche Flucht in eine andere Energiesparte hätten die zuständigen Regierungsberater eigentlich vorhersehen müssen. Ihre Überlegungen gingen jedoch in eine andere Richtung.
Sparen von Energie durch hohe Preise
Der Expertenrat setzt auf den hohen Gaspreis als Rationierungsmechanismus und effizientesten Anreiz, den Verbrauch einzuschränken. Man hofft, dass die Verbraucher zudem „in mittel- und langfristige Energiesparmaßnahmen investieren“.
Von staatlicher Regulierung wird jedoch, wenn möglich, abgeraten.
Wenn es allerdings nicht möglich sei, „das Preissignal zeitnah und in vollem Umfang an die Haushalte weiterzugeben“, wird eine Regulierung durch Zuckerbrot und Peitsche vorgeschlagen:
Einen bestimmten Prozentsatz des Vorjahresverbrauchs bekommen die Haushalte zu moderaten Preisen und „Haushalte, die weniger verbrauchen, werden durch Prämien belohnt, Haushalte, die mehr verbrauchen, müssen dafür einen Aufschlag zahlen“.
Kraft durch Gemeinschaft
Für eine mögliche Gas-Krise im Winter schlagen die Ministeriumsberater beispielsweise ein „gemeinsames Absenken der Raumtemperatur in allen Betrieben und öffentlichen Gebäuden für eine Woche“ vor.
Eins macht der Expertenrat jedoch deutlich: Die Volkswirtschaft sei durch die hohen Preise für Energie ärmer geworden. Kreditfinanzierte Kompensationsmaßnahmen würden sich lediglich auf die nachkommenden Generationen verlagern: „Irgendjemand muss die Verluste tragen.“
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uebender (06.08.2022)
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Energiepolitik
Kritik an Gasumlage nimmt zu
Die im Bundeskabinett kürzlich beschlossene Gasumlage stößt auf Kritik aus Politik und Wirtschaft. Ab Herbst wird die Gasumlage zu erheblichen Preissteigerungen für Gaskunden führen, soll damit aber Insolvenzen von Gashändlern sowie negative Dominoeffekte auf Lieferketten und Energiewirtschaft abfedern.
Darunter der Umstand, daß der Staat über die Mehrwertsteuer an der Gasumlage mitverdiene. Wenn die Ampelkoalition nicht nachbessere, werde die Union im Parlament die Aufhebung der Regelung beantragen, kündigte der frühere Bundesgesundheitsminister an.
Rechtliche Probleme für Gaskunden mit Langzeitverträgen
Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) sowie der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) forderten die Bundesregierung zu Nachbesserungen der Gasumlage auf. Hauptsächlich kritisierten sie, daß bei Gaskunden mit langfristigen Festverträgen die Preisanpassung rechtlich wohl nicht wie geplant zum Oktober durchgesetzt werden könne. Betroffen davon wären rund 25 Prozent der Haushaltskunden.
„Lieferausfälle in Gasversorgung verhindern“
Die Bundesregierung hatte die Gas-Sicherungsumlage am Donnerstag beschlossen, um die Wärme- und Energieversorgung in der kommenden Kälteperiode zu sichern. Ziel der Verordnung ist es laut Bundeswirtschaftsministerium, in der „durch den russischen Angriff auf die Ukraine ausgelösten Energiekrise Insolvenzen und Lieferausfälle in der Gasversorgung zu verhindern und so die Versorgungssicherheit für die Bürgerinnen und Bürger und die Wirtschaft aufrechtzuerhalten.“
Die zeitlich befristete Umlage strebe „zielgenaue Entlastungen“ für Bürger an und sei Teil eines Maßnahmepakets inklusive staatlicher Hilfsprogramme für die Wirtschaft. Die Rechtsverordnung wird voraussichtlich Mitte August 2022 in Kraft treten und ab ersten Oktober greifen. Die Gasumlage soll im April 2024 auslaufen.
Wie hoch die finanzielle Zusatzbelastung für die Gasverbraucher am Ende sein wird, soll Mitte August bekanntgegeben werden.
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uebender (07.08.2022)
Wie fügsam die Masse sich dann in ihr angedachtes Schicksal fügen wird werden die ungläubigen Menschen leider noch erleben denn die Arbeitslosenzahlen werden explodieren.Somit ist der alte Plan Deutschland restlos zu vernichten umgesetzt denn die Energiekosten kann sich niemand mehr leisten und Landwirtschaft wird es auch kaum noch geben und wenn dann vom Google Silo.
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matty (07.08.2022)