Das Massaker in Marienburg
Im Rahmen eines geplanten Hotelneubaus im westpreußischen Marienburg (z.Z. unter polnischer Verwaltung), stießen Bauarbeiter bei Ausschachtungsarbeiten Ende Dezember 2008 auf die sterblichen Überreste von ca. 2000 Menschen. Diesbezügliche Ermittlungen wurden von der polnischen Staatsanwaltschaft übernommen. Schnell stellte sich heraus, daß es sich hierbei um deutsche Zivilisten handelte, die in den letzten Kriegstagen in Westpreußen ermordet wurden. Nach Aussage des polnischen Archäologen Zbigniew Sawicki, handele es sich bei den Opfern um Kinder, Frauen und Männer. Auffällig sei die Tatsache, daß sie unbekleidet waren, auch wurden keinerlei persönliche Gegenstände, wie Brillen, Ringe, Uhren etc. gefunden. Experten gehen davon aus, daß die Leichen von Rotarmisten verscharrt wurden, nachdem sie sie entkleidet hatten.
In der "ruhmreichen" Roten Armee war Leichenfledderei an der Tagesordnung und das so erlangte Beutegut wurde gern an die "Daheimgebliebenen" geschickt.
Selbst den polnischen Medien ist das auffällige Desinteresse der BRD an dem Massaker unverständlich. Der polnische Internetmediendienst "Polskaweb" begann Fragen zu formulieren, die eigentlich aus Deutschland hätten kommen müssen. Der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel wird "Unterwürfigkeit" in den deutsch-polnischen Beziehungen vorgeworfen. Aus dem Bundeskanzleramt jedenfalls dürften wohl keine Reaktionen, die der rückhaltlosen Aufklärung des Massakers dienlich wären, zu erwarten sein.
Dafür wird sich Frau Merkel am 1. September 2009, wenn sich der Ausbruch des Zweiten Weltkriege zum 70. Male jährt, sicher in der Rolle der großen Büßerin gefallen. "Deutsche Opfer" passen nicht in das perfide Weltbild bundesrepublikanischer Politiker.
Wer will schließlich eine bequeme Lüge gegen eine "gefährliche" Wahrheit eintauschen ?
M.k.G.
Njörd