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Wenn sich die Welt selbst zerstört, dann fängt es so an: Die Menschen werden zuerst treulos gegen die Heimat, treulos gegen die Vorfahren, treulos gegen das Vaterland: sie werden dann treulos gegen die guten Sitten, gegen den Nächsten, gegen Frauen und gegen Kinder. - Ernst Moritz Arndt (1769-1860) -

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matty MännlichJungfrau

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1

Donnerstag, 20. Dezember 2018, 15:14

Die Wahrheit ist höchstwahrscheinlich eine Presse Lüge!!!

Lüglein Lüglein an der (die) Wand!

:diablo: :diablo: :diablo:

Alle Menschen lügen, behaupten die Menschen. Aber auch diejenigen, die das Lob der Lüge singen, wollen nicht bei einer erwischt und noch weniger wollen sie belogen werden.
Wahrhaftig sein zu dürfen, ohne Schaden befürchten zu müssen, ist ein Vorrecht der Macht, der Mächtigen und auch dann immer noch beschränkt oder der glücklichen Zufallssituation oder die mögliche Würde der völligen Ohnmacht.

Zumindest hat die ganze Sache auch einen gewaltigen Hintergrund in Form einer Bunten ReGIERung die sich mit Hilfe dieser Münchhausen der schmierenden Zunft ihren Machterhalt erkauft.

:diablo: :diablo: :diablo:

Allen Befürchtungen zum Trotz ist die Welt bisher nicht in der Lüge versunken, und man braucht auch keine Glaskugel, um vorherzusagen, daß sie das auch in Zukunft nicht tun wird.

Aber wie gesagt: :diablo: :diablo: :diablo:

Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge, die sie schon hundertmal gehört haben, als eine Wahrheit, die ihnen völlig neu ist.
Wahrheit ist eine widerliche Arznei; man bleibt lieber im Kranken System, ehe man sich entschließt, zur Mistgabel zu greifen.


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Zitat

Der Lügel: Kein Mensch will die Wahrheit!

Spieglein, Spieglein in der Hand, wer ist der größte Lügner im ganzen Land?

Beim SPIEGEL ist man dieser Tage eher kleinlaut. Gehen in Sack und Asche ist angezeigt. Der berühmte Kollege Relotius, mehrfach ausgezeichneter Spitzenjournalist, beliebt und geschätzt, hatte all die Jahre nicht viel mehr gehabt, als eine blühende Phantasie und eine literarische Begabung.

Betroffen sind auch andere Zeitungen, in denen Claas Relotius publizierte, darunter die ZEIT.

Der Baron Münchhausen vom SPIEGEL ist nicht irgendwer.

Vier Deutsche Reporterpreise hat Claas Relotius erhalten, den Peter Scholl-Latour-Preis, den Konrad-Duden-, den Kindernothilfe-, den Katholischen und den Coburger Medienpreis. Erst jetzt sind seine Betrügereien aufgeflogen.

Den Reemtsma Liberty Award gab es außerdem für den talentierten Märchenonkel. Der junge SPIEGEL-Redakteur landete auf der Forbes-Liste der „30 under 30 – Europe: Media“. Eindeutig zuviel der Ehre für einen linken Lügenbaron.

Ullrich Fichtner müht sich in seiner Rekonstruktion des Falls redlich, Relotius als einen Einzeltäter darzustellen, der nicht nur die Leser, sondern vor allem auch seine Kollegen getäuscht hat – und somit auch enttäuschte. Der SPIEGEL-Gründer Rudolf Augstein wird bemüht, sein Motto zitiert:

„Sagen, was ist„. Und: „Alle im SPIEGEL behaupteten Tatsachen haben zutreffend zu sein„. Hohes Berufsethos beim SPIEGEL.

Jede Tatsachenbehauptung eines SPIEGEL-Redakteurs wird dort vor Erscheinen des SPIEGEL überprüft. Und einer, nur ein einziger, habe nun die internen Sicherungssystem überwunden und die untadelige Reinheit des Hauses beschmutzt: Relotius, der journalistische Roßtäuscher.

Das ist das, was der Leser als nächstes glauben soll. Der jedoch denkt sich etwas anderes: Ullrich Fichtner könnte ebenfalls nicht ganz bei der Wahrheit geblieben sein. Und dafür sieht der Leser gute Gründe.

Welcome, Relotius!

Claas Relotius´Reportagen im SPIEGEL hatten immer einen sehr – wie man heute sagt – „menschlichen“ Touch. Seine Geschichten aus Syrien, aus den USA und von Sonstwo hatten Titel wie „Die letzte Zeugin“ oder „Zwei Königskinder“.

Die Sache hatte nur einen Haken: Viele von Relotius´Protagonisten gab es in Wirklichkeit gar nicht. Sie sind einfach seiner Phantasie entsprungen.

Er hat den Lesern und dem SPIEGEL fiktive Charaktere als real existierende Personen angedreht.

„Jaegers Grenze“, eine Reportage über amerikanische Bürgerwehren an der Grenze zu Mexiko, wurde ein Medienerfolg. Relotius hat aber die Leute, von denen er berichtet, als habe er Tage und Nächte mit ihnen zugebracht, in Wahrheit nie getroffen.

Ullrich Fichtner sinngemäß: Wo in Relotius´Texten die Stelle kommt, an der jemand die Musik anstellt – und die kommt oft – da fängt die Lügengeschichte an. Claas Relotius ließ seine erdachten Figuren auch oft ein Liedchen singen. Kurz: Wenn Relotius einmal nicht Münchhausen gewesen ist, dann war er immer noch der Karl May des SPIEGEL. Dabei hatte der Dresdner seine Heimatstadt nicht einen Meter weit verlassen.

Die Wahrheit ist höchtwahrscheinlich:

Zu sehr war er seinem ganzen Mindset nach einer der Ihren, auf der Seite des Guten, ein großartiger Stilist, mehrfacher Preisträger, Zierde des Hauses. Es ging mindestens genauso sehr ums „nicht wahrhaben wollen“, wie ums „getäuscht worden sein“. Warum? – Weil die Gesinnung gut passte.

SPIEGEL-Kollege Fichtner: „Nicht verhindert zu haben, dass die seit 1949 im SPIEGEL-Statut verbrieften Werte des Hauses in derart flagranter Weise verletzt werden, verursacht einen stechenden Schmerz, und das ist nicht nur hingesagt.“

Mit einem bißchen bösen Willen könnte man das auch als versuchte Selbstexkulpation sehen. Es sieht wohl eher so aus, daß diese unterbliebene Verhinderung zu Zeiten ihrer Unterlassung als nützlich im Sinne der Schaffung der „menschlicheren Gesellschaft“ angesehen worden sein könnte.

Der SPIEGEL ist zu einem höchst parteiischen „Nachrichtenmagazin“ geworden seit den Zeiten Rudolf Augsteins.

Für den mehrfachen Preisträger Claas Relotius ist der Medienskandal beim SPIEGEL – und geistesverwandten Nachbarschaftszeitungen wie der ZEIT – das berufliche Ende.

Zwar ist das Schadensausmaß für den SPIEGEL kleiner, als vor über 30 Jahren dasjenige für den STERN mit seinen Hitler-Tagebüchern. Die Illustrierte erholte sich jahrelang von diesem Reputationsverlust. Trotzdem gibt es eine Gemeinsamkeit:

Letztlich publizierte der STERN Konrad Kujaus gefälschte Hitler-Tagebücher damals deswegen, weil sie einen kollektiven Nerv extrem gut getroffen haben, und weil es sich für ein Medienerzeugnis in mehrerlei Hinsicht auszahlt, einen kollektiven Nerv zu treffen, am besten mit einer Serie wie den Hitler-Tagebüchern. Hitler ist ein deutscher Evergreen, ein Quotenhengst.

Der Medienskandal beim SPIEGEL bestätigt alles, was den Mainstream-„Lügenmedien“ seit Jahren vorgeworfen wird: Die Haltung, korrekte Gesinnung sei viel, Wahrheit sei wenig und viel korrekte Gesinnung sei gut für „die Menschen“, weswegen man selbst zu den Heilsbringern zählt.



(Verweis nur für registrierte Mitglieder sichtbar!)

:diablo: :diablo: :diablo:

Claas Relotius und der Spiegel haben uns alle belogen


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Der Lügel


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Gemeinnutz geht vor Eigennutz“ PvH

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