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Wenn sich die Welt selbst zerstört, dann fängt es so an: Die Menschen werden zuerst treulos gegen die Heimat, treulos gegen die Vorfahren, treulos gegen das Vaterland: sie werden dann treulos gegen die guten Sitten, gegen den Nächsten, gegen Frauen und gegen Kinder. - Ernst Moritz Arndt (1769-1860) -

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uebender Männlich

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Dienstag, 5. Januar 2016, 18:19

Welche Krise?

Hallo,
die Talfahrt an Chinas Börse geht weiter und hierzulande redet man nur vom Börsencrash in China aber die Risiken werden weitgehendst ausgeblendet.

Quelle (Verweis nur für registrierte Mitglieder sichtbar!)

Zitat

Die Spatzen pfeiffen von den Dächern: China verkauft massiv US-Staatsanleihen für Stützung des Yuan
Veröffentlicht am 27. August 2015 15:23

FMW-Redaktion

Um den Yuan zu stützen, war und ist die chinesische Notenbank anscheinend fleißig dabei massiv Devisenreserven (US-Staatsanleihen) zu verkaufen und in Yuan umzuwandeln – so stützt man seine heimische Währung.[...]
Die von Belgien gehaltenen US-Staatsanleihen haben sich merkwürdigerweise in den letzten Monaten um nette 150 Milliarden Dollar verringert. Man kann (mit gesundem Menschenverstand) davon ausgehen, dass sich diese Zahl in den letzten Wochen deutlich vergrößert hat. Die Societe Generale schätzt, dass China in den letzten 14 Tagen ca. 106 Milliarden Dollar Devisenreserven verkauft hat. Gerade aktuell wird man dieses frische Geld sofort dafür eingetzen den Yuan zu stützen und heimische Banken zu fluten, damit sie den Aktienmarkt fluten.

7. Oktober 2015 11:04 Uhr
Quelle (Verweis nur für registrierte Mitglieder sichtbar!)

Zitat

[...]China verkauft weiterhin in großem Umfang US-Staatsanleihen, wie jüngste Daten zeigen. Per Saldo waren ausländische Zentralbanken in den letzten Monaten in großem Umfang nicht mehr Käufer, sondern Verkäufer von US-Schulden. Das wird bald ein ernsthaftes Problem für die USA. „Wer kauft unsere Schulden“, könnte die Frage in Washington lauten. Aber wie bereits in Japan haben die USA einen großen Rettungsanker für dieses Problem.[...]
Japan gleich nach China der zweit größte Halter von US Devisen wird sich irgendwann überlegen wie lange sie noch zuschauen werden wenn China abverkauft um die eigene Währung zu stützen.

USA Leben auf Pump und Betrug!

Zitat

[...]
Problem für die USA

Viele Analysten und sonstige „Experten“ reden jetzt davon, dass gerade Länder wie China und Brasilien als Schwellenländer die Gelder aus den USA abziehen, weil sie in der Krise ihre Gelder „zurück nach Hause“ holen müssen. Es gehe hier also um die Krise der Schwellenländer. Das mag sein, aber wenn jemandem Geld entzogen wird, hat derjenige in erster Linie das Problem. Denn in der Tat ziehen neben China auch Brasilien, Russland, Taiwan etc effektiv Geld aus den USA an, in den sie US-Staatsanleihen verkaufen und nicht neu dazukaufen.

Geht es so weiter, d.h. wird China auch weiterhin Verkäufer statt Käufer von US-Staatsanleihen sein, und werden wg. dem dramatisch gesunkenen Ölpreis die Öl-Scheichs auch aufhören neu emittierte US-Staatsanleihen zu kaufen, hat das US-Finanzministerium ein echtes Problem: „Wer kauft unsere Schulden“? Keiner? Dann müssten die USA es zukünftig so machen wie Japan – man müsste über die (selbstverständlich unabhängige) Notenbank „Federal Reserve“ einen dauerhaften Kreislaufmechanismus von Anleihekaufprogrammen einführen. Das Finanzministerium emittiert dann wie immer neue Anleihen um die USA weiterhin liquide zu halten, und die „Federal Reserve“ tritt dann als großer Käufer auf. Der Staat finanziert sich also selbst, pervertiert das Finanzsystem und seine Glaubwürdigkeit dann endgültig, wie es in Japan schon jetzt Realität ist.[...]
Die FED sollte relativ gleich auf mit China und Japan liegen.
England und die OPEC werden sicher auch nicht in ein fallendes Messer greifen.
Wer soll es bitte aufhalten?

Quelle (Verweis nur für registrierte Mitglieder sichtbar!)

Zitat

04.01.2016 18:05
Neuer Börseneinbruch: China stoppt erstmals Aktienhandel komplett
[...]So folgte am Montag auf die erste 15-minütige Unterbrechung die völlig Aussetzung, als die Kurse weiter nachgaben und der Shanghai Composite um mehr als sieben Prozent einbrach. Der Hang Seng in Hongkong verlor daneben knapp drei Prozent. Auch in Japan ist die Stimmung schlecht - der Leitindex Nikkei225 büßte ebenfalls mehr als drei Prozent ein. [...]
Wann kommt der wirkliche Abverkauf weil sich jeder irgendwann selbst der Nächste ist?
Mit der Globalisierung des Finanzsystems wird dieses sich selbst in den Abgrund reißen denn die Schulden, Forderungen sind nicht bedienbar!
Krieg oder Finanzcrash war damals auch schon immer die Frage und was gewählt wurde kennt man ja. :S
Wie lange wird es brauchen bis es Auswirkungen an der Deutschen Börse hat?

Mit freundlichen Grüßen :winken:

uebender

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