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Wenn sich die Welt selbst zerstört, dann fängt es so an: Die Menschen werden zuerst treulos gegen die Heimat, treulos gegen die Vorfahren, treulos gegen das Vaterland: sie werden dann treulos gegen die guten Sitten, gegen den Nächsten, gegen Frauen und gegen Kinder. - Ernst Moritz Arndt (1769-1860) -

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Sonntag, 27. Januar 2008, 10:42

"Jemanden auf dem Kieker haben. "

Bedeutung: Jemand besonders "mögen"/im Blickfeld haben.

Herkunft: "Kieker" heißt in der Seemannssprache auch Fernrohr. Im plattdeutschen Dialekt steht "kieken" für "gucken". Wenn ein Seemann also jemanden oder etwas auf dem Kieker hat, dann kann er es mit seinem Fernrohr ganz genau anschauen und beobachten. Wenn man heutzutage einem "auf dem Kieker hat", dann beobachtet man ihn eine ganze Weile lang misstrauisch und wartet nur darauf, ihn kritisieren zu können.

Lieber 1000 echte Feinde, als einen falschen Freund.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Deutsches_Kind« (27. Januar 2008, 12:05)


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