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Wenn sich die Welt selbst zerstört, dann fängt es so an: Die Menschen werden zuerst treulos gegen die Heimat, treulos gegen die Vorfahren, treulos gegen das Vaterland: sie werden dann treulos gegen die guten Sitten, gegen den Nächsten, gegen Frauen und gegen Kinder. - Ernst Moritz Arndt (1769-1860) -

Chatten-Wolf MännlichJungfrau

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1

Donnerstag, 24. Dezember 2009, 13:42

Einmal im Jahr

Einmal im Jahr



Einmal im Jahr, in der heiligen Nacht,


Verlassen die toten Soldaten die Wacht,


Die sie für Deutschlands Zukunft stehn,


Und kommen nach Haus, nach Art und Ordnung zu sehn.




Schweigend treten sie ein in den festlichen Raum –


Den Tritt der genagelten Stiefel – man hört ihn kaum –


Sie stellen sich still zu Vater und Mutter und Kind;


Aber sie spüren, daß sie erwartete Gäste sind:


Es steht für sie ein Stuhl am gedeckten Tisch,


Es glüht für sie im Glase dunkel der Wein,


Und in die Weihnachtslieder, gläubig und frisch


Stimmen sie fröhlichen Herzens mit ein.


Hinter dem Bild mit dem Stahlhelm dort an der Wand


Steckt ein Tannenreisig mit silbernem Stern.


Es duftet nach Tannen und Apfel und Mandelkern


Und es ist alles wie sonst – und der Tod ist so fern –


Wenn dann die Kerzen am Lichterbaum zu Ende gebrannt,


Legt der tote Soldat die erdverkrustete Hand


Jedem der Kinder leise aufs junge Haupt:


„Wir starben für euch, weil wir an Deutschland geglaubt.“


Einmal im Jahr, nach der heiligen Nacht,


Beziehen die toten Soldaten wieder die ewige Wacht.




Thilo Scheller

Was stört es eine alte Eiche - wenn sich eine wilde Sau dran scheuert

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2

Donnerstag, 24. Dezember 2009, 14:40

Es ist so ein schönes Gedicht.

Wir stellen auch wieder ein Gedeck mehr auf den Tisch.


Dein Mut sei Heldenhaft;
Deine Hingabe Vollständig;
Deine Liebe Grenzenlos!

Sundarasya Surupasya Subhasya ca Raksanaya Samajah

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