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Wenn sich die Welt selbst zerstört, dann fängt es so an: Die Menschen werden zuerst treulos gegen die Heimat, treulos gegen die Vorfahren, treulos gegen das Vaterland: sie werden dann treulos gegen die guten Sitten, gegen den Nächsten, gegen Frauen und gegen Kinder. - Ernst Moritz Arndt (1769-1860) -

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Oberschlesier Männlich

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Mittwoch, 26. Dezember 2007, 21:54

"ß" oder "ss"?

Wann schreibt man ß, wann schreibt man ss?

Es gibt nur eine kurze Regel:

Wenn trennbar (...s-s...) bleibt ss, wenn untrennbar, dann wird es zu ß.


Man muß dazu nur ein Beispiel aus dem Wortstamm kennen und mit der Silbentrennung argumentieren:

messen (mes-sen), ich messe (mes-se), du mißt (mis-st unmöglich)
Meßergebnis (Mes-sergebnis unmöglich)
schließen (schlies-sen unmöglich), ich schloß, Schluß,...

Bei einigen Substantiven muß man aufpassen, da durch die Deklination ein zusätzliches s eingefügt wird:

der Bus - die Busse (Bus-se); das Ergebnis - des Ergebnisses (Ergebnis-ses)

Aufgrund dieser Regel kann am Schluß einer Silbe oder eines Wortes kein ss stehen. Man sagt auch: ss am Schluß bringt Verdruß. Man muß hier also nur zwischen s und ß entscheiden:

Nuß (Nus-s unmöglich), Kuß, Faß, Schloß, daß, ich ließ,...

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